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Nachricht vom 15.05.2021    

Wissen: Rathausstraße und Holschbacher Straße im Fokus

Von Katharina Behner

Vollsperrung der Rathausstraße ab Oktober, Ausbau der Holschbacher Straße im Frühjahr 2022: In Wissen stehen gleich mehrere Großprojekte an, über die die Verkehrskommission am 12. Mai nähere Infos bekanntgab. Ein "Stadtteilgespräch Alserberg" soll im Juli stattfinden.

Ab Herbst soll voraussichtlich der Verkehr stadtauswärts ab der Gerichtsstraße wieder rollen. (Fotos: KathaBe)

Wissen. Der zunehmende und gut voranschreitende Ausbau der Rathausstraße bringt durchaus aus Sicht des Verkehrs einige Herausforderungen mit sich. Doch „wir können leider keine Straße in der Luft bauen“, so Bürgermeister Berno Neuhoff. Er bittet die Autofahrer - insbesondere zur Entspannung der Situation im Bereich „Im Buschkamp“ - bereits den Abzweig Weststraße aus der Stadt heraus zu nutzen, falls keine Notwendigkeit zur Einfahrt in die Innenstadt besteht.

Hier hat der Verkehr signifikant zugenommen, seitdem die Siegbrücke in der Altstadt wieder frei ist. Der AK-Kurier berichtete. Das Problem: An der Ampel im Buschkamp staut sich der Verkehr weit zurück und kostet somit die Autofahrer viel Zeit und Unmut.

Parken in der Stadt - Verkehrsregelungen ab Herbst

Ein weiteres brennendes Thema betrifft das Parken in der Innenstadt. Obwohl in unmittelbarem Umfeld des Zentrums genügend Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, stelle sich die Situation hier aktuell quasi wie „Wild West“ dar, so Neuhoff. Vor den Warnbaken ab Abzweig zum „Im Buschkamp“ werde teilweise in zweiter Reihe geparkt. Die neu eingerichteten, viel und gerne genutzten Parkbuchten direkt vor dem Rathaus verleiten Parker dazu, sich bis zum Zebrastreifen vor der Westerwaldbank dazu zu stellen, was zur Gefährdung der Fußgänger führen könne. Dabei komme es zu einem „Hauen und Stechen um Parkplätze“ - auch auf dem durch das Impfzentrum gerade stark frequentierten Parkplatz unterhalb der Westerwaldbank. In diesem Zusammenhang soll zukünftig stärker kontrolliert werden.

Wolfgang Gerhardus, Ausschussmitglied und Bezirksbeamter der Polizeiwache Wissen führt dazu aus, dass es direkt im und nah am Zentrum mit kurzen Fußwegen genügend weitere Park-Möglichkeiten gebe. Dabei nannte er zum Beispiel die Walzwerkstraße, Parkmöglichkeiten gegenüber des Kulturwerks und auch das „Stellwerk“. Auf Anregung der Polizei erfolgte am Stellwerk jetzt die Beschilderung, die auf die Parkmöglichkeit für PKW und Motorrädern hinweist. Bisher standen hier häufig LKW und Werbeanhänger.



Eine Einbahnregelung wird es ab Herbst für den Parkplatz unterhalb der Westerwaldbank geben. Die Verlegung des Kanals sowie der Versorgungsleitungen und Kabel werden bis zu diesem Zeitpunkt die Kreuzung Buschkamp erreicht haben und dann in Richtung Kreuzung auf der Rahm/Schulstraße weiter verlaufen.

Die Sperrung Rathausstraße wird entsprechend angepasst, worüber noch genau informiert werden soll. Bis dahin hofft man, dass sich die Situation im Impfzentrum entspannt. Aktuell sind auf dem Parkdeck Im Buschkamp rund 50 Parkplätze für das Impfzentrum an den Kreis und weitere 36 an Anwohner vermietet.

Geplant ist die Freigabe des Straßenverkehrs in der Rathausstraße ab der Gerichtsstraße in Richtung Bahnhof und weiter zum Europakreisel ab Spätherbst. Dann soll der Bereich der Rathausstraße bis Abzweig Im Buschkamp komplett fertig gestellt sein. Der AK-Kurier berichtete.
Beratungen über die Beschilderung des zukünftig „Verkehrsberuhigten Geschäftsbereiches“ finden in der kommenden Zeit statt.

Ausbau der Holschbacher: Stadtteilgespräch am 16. Juli

Eigentlich sollte der Beginn zum Ausbau der Holschbacher Straße /K66 unmittelbar an die Fertigstellung der Siegbrücke in der Wissener Altstadt erfolgen. Die Zuständigkeit bei diesem Ausbau liegt wie bei der Siegbrücke/L278 beim Landesbetrieb Mobilität (LBM).

Doch es sei gut, so Bürgermeister Berno Neuhoff, dass etwas Zeit zum „Luft holen“ bleibe. Denn wie schon der Brückenbau, werde auch dieser Ausbau wiederum die Schulen sowie viele Anwohner betreffen und zu Einschränkungen führen.

Mit dem Start der Arbeiten kann voraussichtlich im Laufe des Frühjahrs 2022 gerechnet werden. Die Ausschreibungen seitens des LBM sollen über den Winter 2021/2022 erfolgen. Die entsprechenden Mittel stehen beim Kreis bereit. Die Stadt selbst ist bei diesem Bauvorhaben lediglich für die Bürgersteige verantwortlich.

Umfassende Informationen zu Umleitungen während der Bauphase soll es in dem von Bürgermeister Neuhoff geplanten „Stadtteilgespräch Alserberg“ am 16. Juli um 17 Uhr für die Anwohner und Interessierte direkt vor Ort geben. Teilnehmen werden auch Vertreter des Kreises und des LBM. Weitere Informationen hierzu folgen.

Über weitere Teile der Beratungen der Verkehrskommission vom Mittwoch, 12. Mai, berichtete der Ak-Kurier bereits hier. (KathaBe)


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