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Nachricht vom 23.09.2007    

Josef Zolk feierlich in Amt eingeführt

Selten sei er so spät zu Wort gekommen und selten habe er so gerne zugehört, gestand Josef Zolk, nachdem er im Flammersfelder Bürgerhaus in einer gelungenen Feierstunde in sein Amt als Spitze der Verbandsgemeinde eingeführt worden war. Und gelungen war auch die Überraschung, denn der 58-Jährige hatte im Vorfeld nicht gewusst, was da auf ihn zukam. Seine Mitarbeiter und der 1. Beigeordnete Alois Eul, die die feierliche Ratssitzung vorbereitet hatten, hielten dicht bis zuletzt.

zolk und eul

Flammersfeld. Dem 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Alois Eul, war es vorbehalten, den alten und neuen Bürgermeister Josef Zolk vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und dem Vereinsleben im Bürgerhaus feierlich in sein Amt einzuführenn. Zolk war im Januar als einziger Kandidat in Direktwahl beeindruckend für die nächsten acht Jahre in seinem Amt betätigt worden - mit 72 Prozent der abgegebenen Stimmen. Offizieller Amtsantritt ist am 18. Oktober.
Eul sagte in seiner Laudatio, die Bedeutung des Anlasses zeige sich sowohl im feierlichen Rahmen, als auch in der Anzahl der Gäste, die Zolks allgemeine Wertschätzung demonstrierten. Vor allem die "kommunale Familie" war zahlreich vertreten: Der Landrat an der Spitze und viele Bürgermeister von Verbands- und Ortsgemeinden, Schulleiter, Vertreter der Feuerwehr und der Altenkirchener Polizeichef Karl Kipping waren nach Flammersfeld gekommen. Eul attestierte dem alten und neuen Bürgermeister eine beeindruckende Bilanz in seiner bisherigen Amtszeit. Zolk habe in der Verbandsgemeinde wichtige Projekte angestoßen, so unter anderem der Neubau der Grundschule in Horhausen, Umbauten an weiteren Schulen, die Sanierung des Sportplatzes in Flammersfeld und wichtige Anschaffungen für die Feuerwehren. Dazu kämen zahlreiche Einsätze im kulturellen und touristischen Bereich. Eul würdigte die Geradlinigkeit Zolks, der konsequent alle politischen Fragen mit allen Betroffenen gemeinsam angepackt habe. Eul: "Bürgermeister Zolk hat nicht nur verwaltet, sondern auch gestaltet. Er ist ein Bürgermeister zum Anfassen", dynamisch und bürgernah, ebenso verantwortungsbewusst wie hartnäckig, wenn es um die Interessen der Verbandsgemeinde und ihrer Bürger gehe. Ein besonderer Dank des Beigeordneten ging auch an Zolks Gattin Marianne, die ihren Mann immer unterstützt habe.
Landrat Michael Lieber nannte die weitere Amtszeit einen "Meilenstein" in Zolks Leben. "Acht Jahre Josef Zolk haben der Verbandsgemeinde Flammersfeld gut getan", sagte Lieber. Es sei vieles bewegt, verändert und umgesetzt worden, damit die VG zukünftsfähig bleibe. Zolk habe sich nicht aufs Verwalten beschränkt, konstatierte auch der Landrat, sondern vieles gestaltet. Lieber: "Wer weiß, wohin er geht, findet immer seinen Weg." Dies habe Zolk eindrucksvoll praktiziert. Seine Geradlinigkeit begründe auch seine außerordentliche Beliebtheit, sagte Lieber. Zolks goßes Engagement sei durch seine Wiederwahl belohnt worden, nicht zuletzt auch deshalb, weil er stets ein offenes Ohr auch für die Schwächsten in unserer Gesellschaft habe. Auch in den kommenden acht Jahren stünden für Zolk große Aufgaben bevor, so die Schaffung der Rahmenbedingungen für Industrie- und Gewerbegebiete, die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und die weitere Rückführung der Schulden.
Der Sprecher der Bürgermeister, Rainer Buttstedt, sagte an Zolk gerichtet: "Wir haben noch einiges vor für unseren Landkreis." Buttstedt wünschte Zolk namens der Kreisgruppe Gesundheit und Schaffenskraft auch für die kommenden acht Jahre, besonders aber auch die nötige Gelassenheit, die die Bewältigung dieser Aufgaben brauche.
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rengsdorf, Rainer Dillenberger, erinnerte in seiner Ansprache an das gemeinsame Regionalmanagement, wo Zolk die treibende Kraft sei. Die Menschen gingen mehr aufeinander zu als noch vor Jahren - ein Verdienst Josef Zolks.
Zolk sagte in seiner Rede, die kommenden acht Jahre müssten beweisen, ob alles richtig gewesen sei, was man angestoßen habe. Die Aufgabe, die es zu bewältigen gelte, "wird mich, wird uns alle fordern." Gemeinsam müsse man sich - wie bisher - bemühen, die Hausaufgaben zu machen. Derer nannte er acht: Investitionen im Bildungsbereich, die Schaffung von zusätzlichen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, die Kommunalreform ("zu große Einheiten gefährden die Bürgernähe"), die kommunalen Finanzen, die Stärkung des bürgerschaftlichen, ehrenamtlichen Engagements, Energiefragen lösen (zum Beispiel: Wie können wir Energie sparen), das Regionalmanagement (grenzüberschreitende Zusammenarbeit) und nicht zuletzt die Aufgabe, zum Wohl der Verbandsgemeinde mit den Gremien zusammenzuarbeiten. Auch wenn man nicht immer einer Meinung sei, solle man stets versuchen, vernünftige Lösungen und Wege zu finden, sagte Zolk.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Jessica Meffert (Horhausen) auf der Querflöte und von Mitgliedern des Chores "Chorussal". Für die Bewirtung hatten die Landfrauen gesorgt. Grußworte sprachen unter anderem auch die Geistlichkeit, Personalratsvorsitzender Harald Bitzer und Rolf Schmidt-Markoski für die Ortsbürgermeister (rs)
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1. Beigeordneter Alois Eul (rechts) überreicht Josef Zolk die Ernennungsurkunde. Fotos: Reinhard Schmidt


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