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Nachricht vom 21.05.2021    

Auftrag zur Bedarfsanalyse von Coworking Spaces im Landkreis Altenkirchen vergeben

Gibt es im Landkreis Altenkirchen einen Bedarf für Coworking Spaces? Haben heimische Unternehmen Interesse, ein solches Angebot zu nutzen? Antworten auf diese Fragen soll eine Bedarfsanalyse liefern. Dazu hat die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen die cowork AG mit Sitz im bayerischen Diedorf beauftragt.

Gibt es im Kreis Altenkirchen einen Bedarf für Coworking Spaces? Der Kreis Altenkirchen hat eine Analyse dazu in Auftrag gegeben. (Symbolfoto)

Altenkirchen. Das Interesse an neuen Arbeitsformen wie Home-Office und Coworking Spaces – letzteres zunächst vermehrt in urbanen, mittlerweile auch in ländlichen Regionen – ist in den vergangenen Jahren rapide gestiegen. Die Corona-Pandemie hat den Trend verstärkt. Coworking bedeutet wörtlich aus dem Englischen übersetzt „zusammenarbeiten“ und stellt eine Entwicklung im Bereich neuer Arbeitsformen dar. An einem zeitlich flexiblen Arbeitsplatz („Space“) arbeiten meist Kreative, Start-Ups, Freiberufler oder Arbeitnehmer, die sich zum Beispiel im Home-Office beruflich und sozial isoliert fühlen, zusammen. Die offen gestalteten Büroräume können gemeinsam genutzt werden und fördern somit den Austausch der unterschiedlichen Berufsgruppen.

Die Errichtung eines Coworking Space setzt ein hohes Maß an Planung, Organisation und Arbeit voraus. Daher sollte zuerst die Frage geklärt werden, ob der Bedarf an einem oder mehreren Coworking Space(s) in einer ländlichen Region wie dem Landkreis Altenkirchen vorhanden ist. Aus diesem Grund hat der Ausschuss für Demografie, Regional- und Kreisentwicklung des Kreistages die Kreisverwaltung beauftragt, die Erstellung einer entsprechenden Analyse an einen externen Dienstleister zu vergeben. Die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen, die das Projekt federführend betreut, hat dazu die cowork AG mit Sitz im bayerischen Diedorf beauftragt.

Die Bedarfsanalyse soll im Detail Antworten auf folgende Fragen liefern: Würden heimische Unternehmen grundsätzlich den Coworking Space nutzen? Würden Unternehmen außerhalb des Kreises mit Beschäftigten aus dem Kreis Räume im Coworking Space anmieten? Würden kreisansässige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Coworking Space nutzen? Welche Anforderungen stellen Unternehmen und Beschäftigte an solch einen Coworking Space?



„Unsere Arbeitswelt verändert sich ständig. Unternehmen und Beschäftigte möchten wir dabei unterstützen, die sich daraus ergebenden neuen Herausforderungen zu meistern. Die Analyse soll uns aufzeigen, ob es einen Bedarf von Coworking Spaces im Landkreis Altenkirchen gibt und welche Anforderungen an sie gestellt werden. Sollten wir einen Bedarf feststellen, wird unsere Wirtschaftsförderung die potenziellen Investoren informieren und sie bei der Errichtung unterstützen. Als Investoren kommen private Unternehmen, Kommunen oder beispielsweise auch Genossenschaften in Frage. Weiterhin werden wir Interessenvertreter der Arbeitnehmerschaft mit in die weiteren Planungen einbeziehen“, so Landrat Dr. Peter Enders.

Der gemeinsame Fahrplan von Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen und der cowork AG sieht wie folgt aus: Auf interne Abstimmungsgespräche folgt mediales Marketing, dann erfolgen die Durchführung von Unternehmens- und Arbeitnehmerbefragungen, die Sammlung und Auswertung der Daten sowie die Aufbereitung der Daten und die Ergebnisvorstellung. Im Herbst sollen die Ergebnisse vorgestellt werden. (PM)


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