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Nachricht vom 26.05.2021    

Wieder normal geöffnet: Erleichterung bei den Einzelhändlern in Wissen

Von Katharina Behner

Nachdem sich die Inzidenzen im Kreis Altenkirchen stabil unter 100 halten, durfte der Einzelhandel ab dem 25. Mai wieder öffnen. So auch in Wissen. Zu diesem Anlass traf sich IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting mit Vertretern der Werbegemeinschaft Treffpunkt Wissen und dem Citymanagement der Stadt.

Petra Becher-Klein, Thomas Kölschbach Wissen, Jan Lück, Citymanager Uli Noss, Detlef Schuhen und IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting (von links) sind erleichtert: Endlich durfte der Einzelhandel wieder öffnen. (Fotos: KathaBe)

Wissen. Mit Stand Dienstag, 25. Mai, hat der Einzelhandel in Wissen wieder ganz normal geöffnet. Weder Terminvergabe, Kontaktdatenerfassung noch ein negativer Corona-Test sind erforderlich, um ab sofort wieder einkaufen gehen zu können. Natürlich müssen die AHA-Regeln eingehalten werden, aber im Vergleich zu den vergangenen Monaten bedeutet dies für alle einen riesigen Schritt in Richtung Normalität und dazu gewonnener Lebensqualität. Endlich wieder gute und umfassende Beratung im lokalen Einzelhandel, verbunden mit Anfassen und Fühlen der Ware steigert das Kaufvergnügen.

Nach dem erneuten Lockdown seit Mitte Dezember 2020 und der langen Durststrecke seien nicht nur die Einzelhändler über die Wiedereröffnung froh und erleichtert, berichtet Petra Becher-Klein von PK-Fashion in Wissens Rathausstraße freudig. Pro zehn Quadratmeter darf je ein Kunde ins Geschäft. Für ihr Modegeschäft bedeutet dies, das sich gleichzeitig 79 Kunden in ihrem Räumlichkeiten aufhalten dürfen und endlich wieder ganz ohne Termin und vorheriges Testen shoppen können.
Davon machten auch gleich am ersten Tag viele Kunden Gebrauch und wenn auch anfänglich etwas Verunsicherung herrschte, sind die Kunden genauso froh wie Becher-Klein und atmen auf.

Einzelhandel: „Wir sind endlich wieder für sie da“
Genau aus dem Grund der Verunsicherung heraus traf sich die seit Anfang Mai als IHK-Regionalgeschäftsführerin tätige Kristina Kutting mit Thomas Kölschbach und weiteren Vertretern der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Wissen“ und Citymanager Uli Noss in den Räumen von PK-Fashion. Gemeinsam wollen sie darauf aufmerksam machen, dass es jetzt endlich soweit ist und die Kunden wieder die Geschäfte vor Ort vollkommen unkompliziert besuchen können. Denn auch wenn viele der Wissener Geschäfte jetzt Teile ihres Handels auch im Internet anbieten, ersetzt dies weder eine persönliche Beratung, noch das Kauferlebnis im Geschäft des Vertrauens.

Kristina Kutting brachte für mehr Aufmerksamkeit eine Vielzahl Plakate mit dem Schriftzug „Geöffnet - Wir sind endlich wieder für sie da“ für alle Einzelhändler zum Aushang mit.

Thomas Kölschbach bedankte sich bei Kutting für die Unterstützung der IHK im Hinblick auf die neuen Regelungen für den Einzelhandel. Warum gerade der Einzelhandel mit seinen guten Sicherheitskonzepten nicht regulär öffnen durfte, sei nicht immer zu verstehen gewesen. Bei Einhaltung hoher Auflagen und der Vorsorge der Einzelhändler laufe man kaum Gefahr, sich zu infizieren.



„Heimat shoppen“ - Ein ganzjähriges Thema
Kutting selbst wies auch auf das Thema „Heimat shoppen“ hin. Die Imagekampagne, die sich zwar offiziell auf einzelne Aktions-Tage in den Städten beschränkt, sei grundsätzlich ein ganzjähriges Thema mit der Botschaft „Kauf lokal - Kauf vor Ort“.

Die Zukunft der Innenstädte zu sichern sei dabei ein Hauptthema, bei dem es gelte diese zu beleben und sie attraktiv zu gestalten, um dem nochmals gestiegenen Online-Handel entgegen zu wirken. Mit dem lokalen Einkauf geht gleichermaßen die Sicherung von Arbeitsplätzen in den Mittelzentren einher.

Auch setzt sich die IHK für die Verkaufsoffenen Sonntage ein. In vielen Bundesländern ist die Möglichkeit der Öffnung an den Adventswochenenden im Dezember erlaubt. In Rheinland-Pfalz nicht. Dabei gehe es nicht um einen weiteren Tag, sondern lediglich um eine Verlagerung von einem der vier möglichen Sonntage in die umsatzstarke Vorweihnachtszeit, den sich viele Einzelhändler wünschen.

Es braucht attraktive und erlebnisreiche Innenstädte
Das diesjährige Heimat-Shoppen mit vielen Aktionen soll voraussichtliche Anfang September in Wissen stattfinden, so der Vorsitzende vom Treffpunkt Wissen, Thomas Kölschbach. Je nach Entwicklungslage der Pandemie könnten auch kurzfristig für den Sommer noch Aktionen geplant werden. Erst einmal ginge es allerdings darum, mit der Einhaltung der geltenden Regelungen dafür Sorge zu tragen, das die Inzidenzen noch weiter fallen.

Für Anfang November ist der Martins-Markt mit einem bunten Marktgeschehen geplant, berichtet Citymanager Uli Noss. Gemeinsam arbeitet man daran, dieses traditionelle Fest in Wissen neu auszurichten. Man brauche besondere Ideen und Erlebnisse, so Noss. Die Zeiten, in denen einfach ein Marktstand aufgebaut wird und die Menschen kommen, seien vorbei.

Als Grundlage für die Belebung des Einzelhandels brauche es eine moderne Innenstadt mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Das sich Wissen unter anderem mit der Neugestaltung der Rathausstraße auf einem guten Weg befindet, davon sind alle Teilnehmer des Treffens überzeugt. Ebenso ziehe die zentrumsnahe Steinbuschanlage viele Menschen aller Altersgruppen an und erhöhe ebenfalls die Erlebnisqualität im Zentrum. (KathaBe)


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