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Nachricht vom 18.06.2021    

Westerwaldwetter: Zunehmende Schwüle - Sonntag schwere Gewitter

Von Wolfgang Tischler

Zwischen einem kräftigen Hoch über Osteuropa und einer Tiefdruckzone, die sich von Großbritannien bis zur iberischen Halbinsel erstreckt, ist mit südlicher Strömung heiße Saharaluft in den Westerwald eingeflossen.

Bei der Hitze gehen auch mal die Hunde gerne baden. Foto: Wolfgang Tischler

Region. Die erste Hitzewelle des Sommers hat den Westerwald erfasst. So waren es am Donnerstagnachmittag in Hachenburg zum Beispiel 33 Grad. In der Nacht zum Freitag lagen die Temperaturen verbreitet über 20 Grad. Auf der Terrasse oder im Garten konnten die Wäller lange im T-Shirt sitzen und einfach die Situation genießen.

Ein Tiefdruckgebiet verlagert sich von Nordfrankreich bis Mitternacht zur Deutschen Bucht. Mit einer südlichen Strömung wird schwüle und heiße Luft in den Westerwald geführt.

Die Nacht zum Samstag bleibt wieder mit um die 20 Grad sehr warm. Der Tag beginnt mit viel Sonne und schnell ansteigenden Temperaturen, die wieder über die 30 Gradmarke reichen. Am Abend können sich erste Gewitter bilden, die durchaus Unwetterpotential haben können. Am Abend dreht der Wind von Südwest auf Nordost.

In der Nacht zum Sonntag führt ein neues kleines Tiefdruckgebiet, das dieses Mal über Nordwestfrankreich nordwärts zieht, einen weiteren Schwall feuchter Mittelmeerluft heran. In dieser Luftmasse können sich Gewitter entwickeln. Am Sonntag überquert uns dann eine Kaltfront von West nach Ost.



Am Sonntag ist es zunächst heiter bis wolkig. Im Tagesverlauf kommen von Südwesten her teils kräftige Gewitter in den Westerwald gezogen. Örtliche Unwetter mit Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel sind sehr wahrscheinlich. Die Temperaturen erreichen bei uns im Westerwald um 25 Grad.

In der Nacht zum Montag ist es wechselnd bewölkt und die Schauer oder Gewitter ziehen ab. Tagsüber ist es wechselnd bewölkt. Am Nachmittag und am Abend sind wieder einzelne Schauer und kräftige Gewitter regional möglich. Erwärmung auf 23 bis 28 Grad. Meist weht nur ein schwacher Wind aus Südwest bis West, in Gewitternähe gibt es Sturmböen.
(woti)

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