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Nachricht vom 25.06.2021    

Grundschule Kirchen: Circus Rondel sorgt für glückliche Kinder

Viel Action und Spaß hatten jetzt die Kinder der Kirchener Michael-Grundschule an zwei Tagen dank dem Circus Rondel. Den Kleinen wurde viel geboten: Hüpfburgen, Akrobatik und mehr. Nicht nur für die Mädchen und Jungs waren es besondere Tage – auch für den Circus, der wegen Corona kurz vorm Bankrott gestanden hatte.

Zwei besondere Tage erlebten nun Kinder der Michael-Grundschule. Der Circus Rondel hatte für viel Spaß gesorgt. (Fotos: ma)

Kirchen. An der Michael-Grundschule gab es nun an zwei Tag viel Action, auch wenn kein Zelt aufgebaut war. Ob Jonglage, Akrobatik oder Feuerschlucken, es war spannend, herausfordernd und machte riesigen Spaß. Die ganz Mutigen durften sich sogar auf Scherben oder ein Nagelbrett stellen und alle Kinder bekamen zum Ende als Belohnung eine Tüte Popcorn.

Der Circus Rondel begeistert seit 1994 die Schulen in ganz Deutschland und beachtet dabei auch pädagogische Aspekte. Der nächste offizielle Termin in der Michael-Grundschule war für das Jahr 2023 geplant, da der Circus die Schule alle vier Jahre besucht, zuletzt 2018. Dabei ist er fest im Schulprogramm verankert. Aufgrund der besonderen Situation während der Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Sorgen der 19-köpfigen Zirkusfamilie, hatten Schulleiter Lars Lamowski gemeinsam mit dem Kollegium und dem Förderverein der Grundschule schon seit März letzten Jahres eine Lösung gesucht, um den Circus zu unterstützen damit der, wenn die Pandemie vorbei sei im Frühjahr/Sommer 2023, wieder richtig für sie da sein könne.

Dank des Fördervereins, der „den Eintritt“ jedes der Kinder mit neun Euro sponsert, konnten die Mädchen und Jungen der einzelnen Schulklassen nacheinander an zwei Tagen an Circus-Workshops teilnehmen, die großen Hüpfburgen testen und dabei ausgelassen tollen und sich an der neu entdeckten Gemeinschaft freuen. Dafür möchte Lamkowski dem Förderverein noch einmal ganz herzlich Danke sagen:“ Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen“.

Es ist die klassische „Win-Win-Situation. Auf der einen Seite wird der Zirkus unterstützt, auf der anderen Seite haben die Kinder den einzigen wirklichen Event in diesem Schuljahr. Der schöne Abschluss kurz vor den Sommerferien sei wichtig, Kinder und Eltern wären begeistert. Die positive Resonanz sei nicht erstaunlich, schließlich könne sich der Circus immer vor Lob kaum retten. „Ich bin sehr froh, dass es bereits eine zeitliche Dimensionierung gibt, wie es dann weitergeht, wenn Corona vorbei ist“, so der Schulleiter.



Betriebsleiter des Circus, René Ortmann, und Schulleiter Lars Lamowski.

„Zum Glück konnten wir den vierjährigen Rhythmus hier noch aufrechterhalten“, so der Betriebsleiter des Zirkus Rondel, Renè Ortmann. Im Dezember 2018 seien sie an der Michael-Grundschule gewesen und hofften fest darauf, in 2023 wiederkommen zu können. „Dadurch, dass der Circus alle vier Jahre an der Schule gastiert, kommt jedes Kind einmal in den Genuss teilnehmen zu können. Das ist eine ganz besondere und wichtige Erfahrung, die man keinem Kind vorenthalten wolle“, so Lamowski.

2019 habe der Circus Zeltanlagen, eine Tribüne und die Lichtanlage neu angeschafft. Dann kam Corona und wir standen kurz vor dem Bankrott“, erklärt der Betriebsleiter. Dadurch, dass Eltern sich zusammen taten und eine Riesenspendenaktion ins Leben riefen, über zwei Wochen im Stadtpark in Bad Nauheim eine Hüpfburgen-Aktion starteten und der Artisten selbst über den Winter in der Fußgängerzone in Bad Nauheim Akrobatik boten , kam der Circus über die Runden.

Im März dieses Jahres gab es eine Internet-Show. „Das war richtig cool und hatte eine Super Resonanz. Wir haben gezeigt, was wir vor und während Corona gemacht haben und vor allem, was wir in Zukunft vorhaben und das ist unser beliebter Mitmach-Zirkus“

Sie hätten die Schulen angeschrieben und nachgefragt, ob sie nicht auf dem Schulhof eine Aktion mit Hüpfburgen starten wollten. Alle Schulleiter hätten direkt zugesagt. „Es ist einfach schön wieder war zu machen. So lange nicht in der Manege zu stehen, das ist für uns eine Katastrophe. Wir haben 60 Schulprojekte verpasst“, so Ortmann.

„Es hat Spaß gemacht. Den ganz großen Spaß, den haben wir wieder, wenn die Zirkus-Projektwoche 2023 ansteht. Das ist unsere eigentliche Arbeit und unser eigentliches Leben, der beliebte Mitmach-Zirkus“, so René Ortmann. (ma)



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