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Nachricht vom 30.11.2010    

Schüler und Lehrer freuen sich über neue Unterrichtsräume

Die neuen Räumlichkeiten im Fachklassentrakt wurden nun offiziell an die Schulen der Kooperativen Gesamtschule Altenkirchen übergeben. Bereits seit Sommer können dort unter optimalen Bedingungen die Fächer Physik und Chemie unterrichtet werden.

Die Vorrichtungen an der Decke zeugen von der Qualität der neuen Physik- und Chemieräume, von der sich die Verantwortlichen bei einem Rundgang durch den Fachklassentrakt selbst überzeugten. Fotos: Thorben Burbach

Altenkirchen. Bei den Schülern und Lehrern in Altenkirchen herrscht große Freude. Seit dem laufenden Schuljahr kann in den neugestalteten Unterrichtsräumen im Fachklassentrakt endlich Unterricht stattfinden. Dieser wurde nun in einer Feierstunde offiziell an die drei Schulen der Kooperativen Gesamtschule übergeben.

Für den Physik- und Chemieunterricht stehen den Schulen acht Fachräume zur Verfügung, die völlig neu gestaltet wurden. Im Erdgeschoss wurde im Rahmen des barrierefreien Ausbaus ein Unterrichtsraum eingerichtet, der sowohl für den Physik- als auch den Chemieunterricht genutzt werden kann. Und auch für andere Fächer wie beispielsweise Musik finden die Lehrer hier renovierte Räume für den Unterricht vor. 2,2 Millionen Euro an Baukosten kommen auf den Landkreis Altenkirchen als Schulträger zu, 1 Million Euro steuert das Land Rheinland-Pfalz bei. Der Umbau habe allen Beteiligten viel abverlangt, betonte Landrat Michael Lieber in seiner Ansprache. So galt sein Dank den Schülern und Lehrern, die in der einjährigen Bauphase Geduld üben mussten, sowie den beteiligten Architekten und Firmen. "Ich wünsche allen Schülern und Lehrern im neuen Fachklassentrakt ein gutes Lernen", sagte Lieber zum Abschluss.

Zur Feierstunde durfte Erwin Henn, Sprecher der Kooperativen Gesamtschule Altenkirchen, den Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Dr. Josef Mertes, begrüßen. In seiner Rede betonte Mertes, dass die Räumlichkeiten einer Schule hohen Einfluss auf die Lernmöglichkeiten als auch auf das Wohlbefinden von Lehrern und Schülern haben. Nicht zuletzt sei bekannt, welche negativen Auswirkungen Lärm auf die Lernfähigkeit der Schüler habe. Grundsätzlich sei es sinnvoll, wenn die Schulleitung bei derartigen Baumaßnahmen mit einbezogen werde, so Mertes. Für den neuen Fachklassentrakt in Altenkirchen fand er jedoch durchweg lobende Worte: "Das Geld ist hier gut investiert worden." Auf die Bedeutung der Unterrichtsräum verwies auch Wilfried Rausch, der für die Schulleitungen der Kooperativen Gesamtschule sprach. Es sei das Zusammenspiel von Schülern, Lehrern und den Räumlichkeiten einer Schule, das für den Lernerfolg entscheidend sei.

Des Weiteren betonte Mertes, dass auch in finanziell schwierigen Zeiten fortwährend in Bildung investiert werden müsse. Über 50 Millionen Euro würden pro Jahr für Schulbauten ausgegeben, und da seien die Sanierungsmaßnahmen noch nicht eingerechnet. Auch in Sachen Brandschutz herrsche weiterhin ein "hoher Nachrüstungsbedarf". Die anhaltenden Bauarbeiten an der Kooperativen Gesamtschule Altenkirchen sollen im Sommer 2011 abgeschlossen sein.

Für musikalische Höhepunkte während der Feierstunde sorgten die Hauptschüler Christian Bohr (Gitarre) und Dennis Linnow (Gesang), die Bläserklassen 5 und 6 der Realschule unter der Leitung von Alfred Stroh sowie das Querflötenduett Charlotte Riecker und Katharina Vogt (Gymnasium). Bei einem Rundgang durch den Fachklassentrakt konnten sich die Verantwortlichen schließlich von der Qualität der neuen Räumlichkeiten überzeugen. (Thorben Burbach)


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Kommentare zu: Schüler und Lehrer freuen sich über neue Unterrichtsräume

2 Kommentare
Wunderbar - in AK geht es also auch mit den Bauarbeiten dem Ende zu, ebenso sieht es in Betzdorf gut aus. Die IGS in Hamm ist ebenfalls schon versorgt, d.h. wenn jetzt noch in Gebhardshain, die RS plus in Betzdorf und Wissen, nochmals in Hamm (weil IGS), danach nochmals in AK (weil Kreisstadt) und in Betzdorf (da war der Landrat ja Bürgermeister) die Runde gemacht wurde, könnte es ca. 2017 ja die neuen Fenster im Wissener Gymnasium eingebaut werden - wo man doch bereits 2008 damit begonnen hat. Es ist ja nicht so, dass die 14 Containerklassen nur rudimentären Unterricht mit veralteten Methoden zulassen, dass man in der Hälfte der Räume bei geschlossenen Fenstern eine gute Durchlüftung dank 1 cm Spalten in den Rahmen, Naturwissenschaftsräume mit dem Mobiliar der Schuleröffnung 1972 etc. hätte. Das stört auch nicht - die Eltern freuen sich immer, wenn sie "ihren" alten Platz immer noch im Gebrauch sehen. Und so bekommt man das Gymnasium in Wissen auch problemlos kaputt...
#2 von Christian Breuer, am 04.12.2010 um 09:18 Uhr
Tja, da sieht man mal wieder, dass das die Kreisschule ist. In Wissen sieht das ganz anders aus. Wir dürfen uns hier mit schimmligen Containern und Lehrmaterialien aus den 80ern begnügen. Zudem würde ich gerne mal die Energiebilanz der Schule wissen:
- viele Fenster lassen sich nicht mehr ganz schließen
- teueres Heizen mit Strom
- Isolierung Stand 70er-Jahre, also fast gleich null
Aber wir sind ja zu weit weg von AK. Hierhin verliert sich ja kein Landrad ........
#1 von EinSchüler, am 03.12.2010 um 08:55 Uhr

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