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Nachricht vom 06.12.2010    

Drachenglut, Räuberfleisch und viel Schnee

Die gute Laune ließen sich die Budenbetreiber auf dem Wissener Weihnachtsmarkt nicht verderben. Weniger Besucher als in den Jahren zuvor, vor allem am Sonntag, aber das lag am heftigen Schneefall. Der Schnee sorgte für den Umsatz der heißen Speisen und Getränke, und gegen Abend für ein romantisch schönes Bild auf dem Wissener Halbmond. Eingeladen zum zweitägigen weihnachtlichen Markttreiben hatte der Treffpunkt Wissen.

Gute Laune trotz Schneetreibens versprühten Gerda Becker und Marianne Hild (von links) in der Bude des Tennisclubs Blau-Rot, hier gab es unter anderem heißen Apfelpunsch mit Calvados. Fotos: Helga Wienand

Wissen. Der Wissener Weihnachtsmarkt blieb zwar hinter den Besucherzahlen der Vorjahre zurück, ohne Zweifel lag dies am heftigen Schneetreiben am Sonntag. Aber der guten Laune tat dies keinen Abbruch.
Die Eröffnung am Samstag unter Mitwirkung der Mädchen und Jungen des Förderkindergartens der Lebenshilfe, mit Pfarrer Martin Kürten, mit Bürgermeister Michael Wagener und dem Treffpunkt-Vorsitzenden Thomas Kölschbach lud zum vorweihnachtlichen Treiben ein. Die Kinder und das Erzieherteam hatten fleißig geübt, sie entführten unter anderem mit einem Spiel in den winterlichen Wald. Kölschbach hatte zur Begrüßung all jenen gedankt, die den Weihnachtsmarkt mit immer wieder neuen Ideen beleben und den vielen Vereinen und Institutionen, die für die winterlichen Genüsse sorgen.
Neu: Das Garde-Biwak der Wissener Karnevalsgesellschaft. Hier gab es leckeres Räuberfleisch (super lecker!), heiße Getränke und ein wärmendes Feuer. Auch der Schnee konnte die gute Laune nicht trüben, nur die Kostüme mussten im Schrank bleiben.
Es wächst zusammen, was mit der Schulreform zusammengehört. Die Realschule plus und die Fördervereine (Hauptschule und Realschule) hatten drei Hütten belegt und hier gab es unter anderem Druidenwurz, Koboldfeuer und auch Drachenglut zu kaufen. Aber auch Brat- und Currywurst und vieles mehr war im Angebot.
Weihnachtliche Artikel und Kunsthandwerk präsentierte Joachim Barth, der mit Susanne Bauch, und Beate Barth auch am Sonntag noch gute Laune hatte. Der Verkauf lief nicht so gut, aber dies war bei den schwachen Besucherzahlen, gerade am Sonntag nicht verwunderlich.
Die Kinder hatten ohne Zweifel ihren Spaß, das Karussell drehte sich auch im Schnee. Stiefel, Mütze, Handschuhe und dicke Jacke angezogen, das Auto stehen gelassen, so hatten sich die Besucher (vor allem Wissener und aus den umliegenden Orten) am Sonntag eingefunden, um doch noch den stimmungsvollen Markt zu besuchen. Heiße Getränke sorgten für Umsatz an den Buden. Romantisch schön sah es in der Dämmerung auf dem Kirch- und Marktplatz aus - ohne Zweifel.(hw)


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