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Nachricht vom 16.07.2021    

Feuerwehren aus dem Landkreis AK sind wieder in ihren Standorten

Von Klaus Köhnen

Nach den Einsätzen im Katastrophengebiet sind die Kräfte der Feuerwehren des Kreises Altenkirchen zurück in ihren Gerätehäusern. Mit besonders bedrückenden Gefühlen, so einige Feuerwehrleute, sei man in die Heimatstandorte gefahren. Eine solche Zerstörung haben selbst „altgediente“ Einsatzkräfte noch nicht gesehen.

Eine solche Zerstörung wie im Kreis Ahrweiler haben selbst „altgediente“ Einsatzkräfte noch nicht gesehen.(Fotos: Feuerwehr)

Region. Die Feuerwehren, die in den Katastrophengebieten Ahrweiler und Hückeswagen (NRW) im Einsatz waren, sind seit Freitag, 16. Juli, wieder zurück. Nur eine Führungsgruppe, unter Leitung des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs Ralf Schwarzbach, verbleibt vor Ort. Sie wird weiterhin den Bereitstellungsraum betreuen und ankommende Einheiten registrieren. Die Einheiten stehen hier in Bereitschaft, um dann koordiniert in den Einsatzraum abzurücken.

Eindrücke von Einsatzkräften

Selbst Feuerwehrleute, die bereits viele Jahre diesen ehrenamtlichen Dienst leisten, waren ob der Zerstörung entsetzt - wie an der Einschätzung von Thomas Meffert, dem Wehrführer von Hohrhausen, deutlich wird: „Wir, viele Führungskräfte, sind davon ausgegangen, fast alles gesehen zu haben. Dass Wasser solch eine Gewalt hat, war uns nicht bewusst.“ Die Einsatzkräfte unterstützten die ortsansässigen Feuerwehrleute bei der Brandbekämpfung, der Evakuierung und, soweit dies möglich war, beim Abpumpen von Wasser – was durchaus Gefahren barg. Denn der steigende Wasserdruck von außen steigt dabei und kann so zu erheblichen Schäden führen.

Die Führung des Bereitstellungsraumes, so die derzeitigen Planungen, soll bis Samstag, 17. Juli, weiter bestehen, so Ralf Schwarzbach, der mit einer Führungsgruppe wieder vor Ort ist. Die anderen Kräfte waren heute (16. Juli) bei der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und der Reinigung der persönlichen Schutzausrüstung gefordert. Alles in allem zeigten sie sich, wie die Führungsverantwortlichen, mit dem Konzept zufrieden – auch wenn hier und da noch Anpassungen erfolgen müssten.




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Die Einheiten aus dem Kreis Altenkirchen, gehören, wie die aus den anderen Kreisen, zu einer Bereitschaft, die auf dem Leitstellenbereich Montabaur basiert. Hierzu zählen der Kreis Neuwied, der Westerwaldkreis, der Kreis Altenkirchen und der Rhein-Lahn-Kreis. Diese Einheiten wurden aufgestellt, um die vorgeplante überörtliche Hilfe zu organisieren. Die Notwendigkeit hat sich bei diesem Einsatz bewiesen. In jedem Landkreis sind entsprechend den Vorgaben Fahrzeuge und Personal aus dem Bestand in diese Löschzüge eingebunden. Die vorbereitete überörtliche Hilfe ist klar strukturiert und hat auch den Grundschutz der entsendenden Gemeinde im Blick.

Die Aufgaben der Einheit aus dem Landkreis Altenkirchen bestand zunächst in der Betreuung des Bereitstellungsraumes. Dieser wurde bereits kurz nach dem Eintreffen von Ahrweiler in das rund 15 Kilometer entfernte Grafschaft verlegt. Grund hierfür war zum ersten der enorme Platzbedarf und zum zweiten, die Tatsache, dass niemand wusste, ob der vorgesehene Bereich sicher war. Auf dem Betriebsgelände der Firma Haribo waren alle Möglichkeiten gegeben. (kkö)


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