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Pressemitteilung vom 21.07.2021    

„Leben im Gebhardshainer Land im Wandel der Zeit“ – Konrad Schwan bringt Buch raus

Wie hat sich das Leben im Gebhardshainer Land in den letzten Jahren verändert? Anschauliche Antworten darauf findet man in einem neuen Buch von Konrad Schwan. Der ehemalige Bürgermeister der Alt-Verbandsgemeinde gibt darin spannende Einblicke, die auch Jüngere interessieren werden.

Konrad Schwan gibt in einem neuen Buch spannende Einblicke. (Foto: Autor)

Kausen. Ein Buch „Leben im Gebhardshainer Land im Wandel der Zeit“ hat Konrad Schwan herausgegeben. Auf etwa 140 Seiten beschreibt er, wie sich das Leben in den letzten 100 Jahren immer wandelte und wie die Veränderungen weitergehen. Zum einen schildert er den Jahresablauf, der von den religiösen Vorgaben geprägt war. Aber auch das weltliche Leben hat sich enorm gewandelt. Karneval, Kirmes, sonstige Feste, Märkte oder private Feiern werden in früherer und heutiger Zeit beleuchtet. Da wird noch einmal an den Molzhainer „Mäckeszug“ erinnert oder den Elbener Fenstersprung. Karnevalszüge, die fast vergessen sind, werden in Erinnerung gerufen. Auch können die Leser erfahren, dass es „Hondache“ früher nicht nur in Nauroth gab und dass das Brauchtum zum Martinstag offenbar fast in Vergessenheit geriet.

Neben diesen Anlässen geht Schwan auch auf die Wetterregeln, Beobachtungen zu bestimmten Tagen und den Aberglauben ein. Neben dem Jahresablauf werden auch andere Ereignisse beleuchtet wie die Hochzeit und das Ende des Lebens, der Hausbau, das Arbeitsleben, Schulen im Wandel, Kinderarbeit, Spiele oder das Messdienerleben. Wer weiß heute noch, dass Lehrerinnen früher nicht heiraten durften oder dass die Lehrer ein Prügelbuch führen mussten? In die Texte fließen auch immer wieder alte Worte ein. Dadurch wird der Wandel der Sprache deutlich.




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Ein besonderes Kapitel sind die Redewendungen, die im „Platt“ sehr zahlreich waren. Da erfährt man, dass „Kälbchen besehen“ nicht unbedingt etwas mit der Landwirtschaft zu tun hatte, oder dass es als besonders schlimm galt, wenn „ein Huhn fortlegte“. Nur in eine „Äh“ (Egge) fallen, war noch schlimmer. Die Texte werden durch zahlreiche Bilder aufgelockert.
Das Buch ist zum Preis von 16 Euro in heimischen Buchhandlungen, Postagenturen oder direkt bei Konrad Schwan in Kausen zu beziehen. (PM)


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