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Nachricht vom 23.07.2021    

Einsatzkräfte aus AK-Land kehren langsam zurück

Nach den zahllosen Einsatzstunden im Katastrophengebiet an der Ahr, kehren fast alle Einheiten in die heimischen Gerätehäuser zurück. Die Reinigung und teilweise Instandsetzung der eingesetzten Technik wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Insgesamt waren rund 900 Kräfte vor Ort im Einsatz.

Ein Eindruck der verheerenden Folgen der Unwetter-Katastrophe in der Region Ahrweiler. (Fotos: Feuerwehr)

Region. Viele der eingesetzten Feuerwehrleute waren mehrmals in Ahrweiler und Umgebung. Neben den Feuerwehren waren Einheiten des Roten Kreuzes in die Erstmaßnahmen eingebunden. Für das heimische DRK waren das Modul Führung, sowie Schnelle Einsatzgruppen (SEG), davon zwei SEG-Transport und eine SEG-Verpflegung, im Einsatz. Für die Gruppen des DRK, so der Präsident des Landesverbandes Rainer Kaul, wird mit einem Monate dauernden Einsatz geplant.

Aktuell befindet sich der ELW 2 des Landkreises als Führungskomponente im Bereitstellungsraum Nürburgring. Der Brandschutz wird durch Teile der Feuerwehren aus Altenkirchen-Flammersfeld und Betzdorf-Gebhardshain sichergestellt. Die Feuerwehren der Verbandsgemeinden Hamm und Daaden-Herdorf führten am Freitag, den 23. Juli, Transporte von Feuerwehr-Equipment durch. Kreisweit wurden hierzu Überbekleidung, Helme, Handschuhe, Masken, Jacken und Bundhosen sowie Standrohre, Schläuche, Verteiler, Strahlrohre, Kabeltrommeln und Ausrüstungsgegenstände gesammelt, die der Feuerwehr im Krisengebiet zur Verfügung gestellt werden. Die Einsatzkräfte vor Ort haben nämlich neben ihren Gerätehäusern auch große Teile der Ausrüstung verloren.



Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises Ralf Schwarzbach und sein Stellvertreter Florian Jendrock dankten den Einsatzkräften. Hierbei schlossen sie die Familien und die Arbeitgeber mit ein. Um schwierige, belastende Situationen besser verarbeiten zu können, wurden entsprechende Maßnahmen zur Bewältigung mit Fachpersonal angeboten.. Solche Eindrücke, so zahlreiche Kräfte, wird man nie wieder los. Für die Einheiten im Katastrophengebiet wird es noch sehr lange darum gehen, die Aufräumarbeiten zu begleiten. (PM/kkö)


Lokales: Altenkirchen & Umgebung
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