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Pressemitteilung vom 26.07.2021    

SPD im Kreistag Altenkirchen: Wie geht es weiter beim Bioabfall?

Auf ihrer letzten Zusammenkunft behandelte die SPD-Kreistagsfraktion einige Themen, die für das AK-Land von wichtiger Bedeutung sind. Unter anderem ging es darum, wie sich der Abfallwirtschaftsbetrieb künftig beim Thema Bioabfall aufstellt.

Der neue (und alte) Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Bernd Becker. (Bilder: Screenshot Youtube DGB Koblenz/Archiv)

Kreis Altenkirchen. Laut der SPD im Kreistag Altenkirchen galt es lange als gesichert, dass nur noch eine Verstromung mit Abwärmenutzung auf dem modernsten Stand der Technik in Frage käme. Bei diesem Ziel muss es aus Sicht der Sozialdemokraten auch bleiben. Allerdings rücke mit dem wahrscheinlichen Verlust von 3,6 Millionen Euro und mit weiteren Gründen für Kostensteigerungen, wie zum Beispiel dem Betrieb von Wertstoffhöfen, die Finanz- und Gebührenfrage wieder aus dem Hintergrund. Hinzu käme die Frage nach der Verfügbarkeit der erforderlichen Anlagekapazitäten in vertretbarer Entfernung. Die Vorschläge der Werkleitung werde man konstruktiv-kritisch begleiten, stellte die Fraktion fest.



Der neue (und alte) Fraktionssprecher Becker dazu: „Ich denke, dass vor dem Hintergrund der Klimaschutzdebatte alle Kreise nach zeitgemäßen Lösungen suchen werden. Wer jetzt im nördlichen Rheinland-Pfalz eine solche Anlage zur Vergärung und Verstromung mit Verwertung der Abwärme realisiert, dürfte auf absehbare Zeit keine Nachfragesorgen haben.“ (PM)

Lesen Sie auch:

Vorsitz SPD-Kreistagsfraktion AK: Becker übernimmt von Hundhausen


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