Werbung

Nachricht vom 28.07.2021    

Aufbau von E-Ladeinfrastruktur: Bis zu 80 Prozent Förderung für Unternehmen

Man sieht sie immer mehr, die Kennzeichen mit einem „E“ am Ende, die darauf hinweisen, dass das Fahrzeug entweder teil- oder vollelektrisch unterwegs ist. Die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen weist auf attraktives Förderprogramm hin, das Unternehmen beim Einrichten von Ladestationen unterstützen kann.

Die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen weist auf attraktives Förderprogramm für E-Ladestationen hin. (Symbolfoto)

Altenkirchen/Kreisgebiet. Aufgrund der attraktiven Förderbedingungen für den Kauf oder das Leasing von Elektrofahrzeugen ist in den vergangenen Monaten die Anzahl der Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen stark gestiegen. Die Bundesregierung rechnet damit, dass noch im Juli die politisch angekündigte Marke von einer Million erreicht wird. Die Zahlen der Neuzulassungen zeigen deutlich auf, dass die Transformation im Individualverkehr – weniger Verbrenner und mehr Elektrofahrzeuge – in vollem Gange ist. Die Zahl der Neuzulassungen für Elektrofahrzeuge stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 311 Prozent, während die Anzahl von Benzinern um 4,6 Prozent und der von Diesel-Fahrzeugen um 18,8 Prozent zurückging. In der Konsequenz bedeutet dies, dass zukünftig der Bedarf an Lademöglichkeiten steigen wird.

„Gerade das Laden ‚am Arbeitsplatz‘ wird an Bedeutung zunehmen“, ist sich Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen, sicher. „Das Fahrzeug kann morgens abgestellt und tagsüber geladen werden.“ Unternehmen, die aktuell mit dem Gedanken spielen, das Thema anzugehen, empfiehlt die Wirtschaftsförderung, sich das aktuelle Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ anzuschauen. Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen sowie Gebietskörperschaften. Die Förderquote kann bis zu 80 Prozent betragen. Förderfähig sind die Kosten für den Kauf, die Errichtung und die Anbindung einer Ladestation, einschließlich der Kosten des Netzanschlusses, der häufig einen großen Kostenanteil ausmacht.



Die geförderten Ladestationen müssen öffentlich sein. Ist der Parkplatz nicht rund um die Uhr erreichbar, reduziert sich die Förderhöhe. Unternehmen müssen die Ladestationen mindestens sechs Jahre betreiben. Ein besonders wichtiges Kriterium ist, dass die Ladestation nur mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden darf. Da die Fördermittel nach dem so genannten „Windhund-Verfahren“ vergeben werden – Fördermittelbewilligung erfolgt nach zeitlichem Eingang der Förderanträge – und Anträge nur noch bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden können, sollte man nicht zu lange warten.

Allerdings ist laut Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) auch schon ein weiteres Förderprogramm für nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur (Mitarbeiter / Firmen-Flotte) mit einem Fördervolumen in Höhe von 350 Millionen Euro „in der Pipeline“, das voraussichtlich im August oder September in Kraft tritt. „Es lohnt sich in jedem Falle, die Augen offen zu halten“, so Lars Kober.

Für Fragen steht auch die Energieagentur Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Ansprechpartner ist Dr. Peter Götting: Tel.: 06131-4801845, E-Mail: peter.goetting@energieagentur.rlp.de. (PM)


Lokales: Altenkirchen & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


Glasfaserausbau im Kreis Altenkirchen: 989 Adressen werden unversorgt bleiben

Die Aufrüstung mit Glasfaseranschlüssen im Land an Sieg und Wied kommt voran. Sind der von Unternehmen ...

Seniorenschach in Altenkirchen: Ein Turnier mit internationalem Flair

Vom 18. bis 26. August 2026 treffen sich die besten Seniorenschachspieler in Altenkirchen im Westerwald. ...

Aktualisiert: Geldautomaten-Raub in Bad Honnef: Polizei fahndet jetzt mit Foto

In Bad Honnef ereignete sich am Freitagnachmittag (24. Juli 2026) ein spektakulärer Diebstahl. Zwei Männer ...

3. Aktualisierung: Waldbrand bei Gebhardshain - Der Tag danach

Ein Feuer auf einem Kleinspielfeld bei Gebhardshain am 16. August 2026 hat sich zu einem großflächigen ...

Zeichen- und Malkurse im Hexagon Wissen ab September 2026

ANZEIGE | Ab September 2026 lädt die freischaffende Künstlerin Silke Janas-Schlösser zu einer fünfteiligen ...

DFB-Punktespiel: Sportfreunde Schönstein führen Ranking souverän an

Die Sportfreunde Schönstein haben im Rahmen des DFB-Punktespiels bislang 535 Punkte gesammelt und führen ...

Weitere Artikel


Schulkinder nahmen ihren Abschied aus der Adolph Kolping Kita Wissen

"Auf zu neuen Ufern": Das war das Motto der Abschiedsfeier für die Schulkinder aus der katholischen Adolph ...

"Fußball hilft": Bekannte Fußballer spielten in Neitersen zugunsten der Flutopfer

Die Planungszeit war extrem sportlich: "Wir haben die Entscheidung sehr kurzfristig getroffen", so Marco ...

Junge Badmintonspieler sammelten Turniererfahrung: Gera war das Ziel

Anna Hoß von der DJK Gebhardshain-Steinebach sowie vier weiter Badmintonverrückte des TuS Bad Marienberg, ...

Orchideen- und Artenreichtum im Birkenbachtal: Untere Naturschutzbehörde erläutert Maßnahmen

Das Birkenbachtal bei Pracht ist ein heiß diskutiertes Thema in der Bevölkerung: Durch die Schafsbeweidung ...

Sonderheft "Zwangsarbeiter im Daadener Land" erschienen

Im Rahmen der Daadetaler Geschichtsbriefe hat der Arbeitskreis Heimatgeschichte Daadener Land jetzt ein ...

Wie kann die Symbiose aus Insektenschutz und Landwirtschaft funktionieren?

Nachdem der Bund der Landwirtschaft zusätzliche 65 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen für Einschränkungen, ...

Werbung