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Pressemitteilung vom 29.07.2021    

Weeser (FDP) bei Start-Up: „Chancen der Digitalisierung effektiver nutzen“

Die heimische Bundestagsabgeordnete Weeser besuchte kürzlich ein von einem Betzdorfer gegründetes Start-Up, das sich einer Zukunftstechnologie verschrieben hat: KI. Im Gespräch mit Simon Sack wurde auch deutlich, wie schwer es die deutsche Bürokratie oftmals Jungunternehmen macht.

Besuch bei Zukunfts-Start-Up (von links): Andreas Weigel, der Gründer Simon Sack zusammen mit seinem Team, die Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser und Carsten Seelmeyer. (Foto: Wahlkreisbüro Weeser)

Betzdorf/Siegen. Start-Ups, wie das von dem Betzdorfer Simon Sack in Siegen gegründete, sorgen für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie. „NeurologIQ“ nutzt Methoden der künstlichen Intelligenz wie „Machine Learning“, um Sensorik intelligent zu machen. Damit unterstützt das Start-Up mittelständische Unternehmen in der Prozessoptimierung. Um wiederkehrende Probleme im Produktionsprozess zu erkennen, werden zunächst Maschinendaten analysiert. Das liefert anschließend wichtige Erkenntnisse über die Optimierungspotenziale in der Fertigung mittelständischer Unternehmen.

Die FDP-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen Sandra Weeser machte sich nun ein Bild vor Ort. Dabei waren laut der Pressemitteilung ihres Wahlkreisbüros auch der stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Siegen-Wittgenstein Andreas Weigel und der FDP-Direktkandidat für den Lahn-Dill-Kreis Carsten Seelmeyer.

Wie Sack den Liberalen berichete, sei sein bisheriger Weg als Jungunternehmer nicht immer reibungslos verlaufen. Für die Zukunft und andere Gründer wünsche er sich ein digitales und vor allem zügigeres Verfahren in der Gründung. Zudem sind umfangreiche und zeitintensive Antragsverfahren zum Beispiel für Fördermittel herausfordernd. Besonders Unternehmen in der Gründungsphase hätten oft nicht die Ressourcen für diese aufwendigen Projektanträge. „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie und damit ein entscheidender Baustein im Transformationsprozess des Mittelstandes“, unterstreicht der Betzdorfer.



Sandra Weeser warnte vor diesem Hintergrund davor, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland hier nicht den Anschluss verlieren dürfe. „In vielen anderen Ländern wird künstliche Intelligenz bereits viel stärker in wirtschaftliche Prozesse integriert“, so die Politikerin. Der Staat müsse das Gründen von KI-Start-Ups, zum Beispiel durch die Schaffung eines Zukunftsfonds nach dem Vorbild des dänischen Dachfonds, besser fördern. Es sei beeindruckend, was das Gründerteam um Simon Sack innerhalb von drei Jahren erreicht habe - trotz nicht gerade idealer Voraussetzungen für Start-Ups.

„Damit noch mehr Gründer und Start-Ups die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft schneller und effektiver nutzen und erproben können, sollten sie in ‚Digitalen Freiheitszonen‘, also unter erleichterten administrativen und fiskalischen Bedingungen, arbeiten können", so Weeser abschließend. (PM/Red.)


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