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Nachricht vom 16.12.2010    

Stromnetze: Wer betreibt zukünftig welche Netze?

Das RWE-Angebot an die Ortsgemeinden im Landkreis beinhaltet sowohl das Niederspannungs- als auch das Mittelpsannungsnetz. In einer Pressemitteilung legt das RWE erneut dar, dass die Angebote in diesem Punkt unterscheidlich sind.

Kreis Altenkirchen. Wer betreibt in Zukunft welche Netze im Kreis Altenkirchen? Dabei geht es um die gemeindeübergreifenden Netze der Mittelspannung (10.000 Volt) und um die direkte Versorgung über die Niederspannungsnetze (230/400 Volt) bis zu den Endkunden. In den Konzessionsvertragsangeboten beider Wettbewerber bestehen deutliche Unterschiede bei der Bereitschaft das gesamte Stromversorgungsnetz in den einzelnen Ortsgemeinden zu betreiben. Das RWE-Angebot sieht vor, sowohl das Niederspannungs- als auch das Mittelspannungsnetz in den Gemeinden aus "einer Hand" zu betreiben. Das Angebot der Eon Mitte bezieht sich nur auf das Niederspannungsnetz in den Ortsgemeinden.
Durch nur einen Vertragspartner wird die gewohnte Versorgungssicherheit beibehalten und der Koordinations- und Bearbeitungsaufwand in den Verwaltungen begrenzt. Insbesondere bei Neubau, Umbau und im Entstörungsfall hat sich diese Zusammenarbeit erfolgreich bewährt.
Wunsch der Verhandlungsgruppe ist die Option zur Gründung einer kommunalen, gemeindeübergreifenden Netzgesellschaft mit dem künftigen Netzbetreiber. Die Voraussetzungen dafür werden optimiert, wenn der Partner sowohl das Niederspannungs- als auch das gemeindeübergreifende Mittelspannungsnetz in die Gesellschaft einbringen kann. Dies ist bei dem RWE Angebot sichergestellt, heißt es in der Pressemitteilung.



Kommentare zu: Stromnetze: Wer betreibt zukünftig welche Netze?

2 Kommentare
Lieber Betzdorfer Politiker, leider sind ein paar genannte Dinge einfach falsch. eon muss die Mitarbeiter nur für ein Jahr zu den "alten" Konditionen übernehmen; anschließend ist vieles möglich. eon wird hier nicht diskreditiert, sondern es soll klar gestellt werden, dass eon, im Gegensatz zu RWE, nur das Niederspannungsnetz betreiben will, was auch durchaus nichts unmögliches bzw. unrechtmäßiges ist. Da auch die Mittelspannung in die Orte hinein reicht, werden also zukünftig vermutlich immer zwei Netzbetreiber unterwegs sein, z.B. bei erforderlichen Umbauten, Neubauten oder Ausbauten der Netze, die Bauämter können sich schon freuen. Dadurch muss es natürlich nicht zwangsweise zu Störfällen kommen, aber die reibungslose Versorgung wird dadurch bestimmt auch nicht verbessert und unser Wetter lässt erahnen, dass auch zukünftig Unwetter nicht weniger werden.
Aber ich denke, es ist von Nöten, wieder auf eine Sachebene zurück zu kommen. Der Netzbetreiber mit dem für die Kommune besten Angebot sollte unabhängig von Fristen oder wie auch immer zustande gekommenen Empfehlungen den Zuschlag bekommen. Daher ist es zu begrüßen, dass dies bei einer gemeinsamen Veranstaltung im Januar 2011 zumindest für die VG Betzdorf geklärt werden kann. Ich wäre sehr froh, wenn sich andere Kommunen (Kirchen, Herdorf...?) dieser Veranstaltung anschließen dürften.
#2 von Bürger des Kreises, am 17.12.2010 um 09:20 Uhr
RWE hat leider keine Argumente mehr. Per Konzessionsvertrag ist ein Netzbetreiber VERPFLICHTET die für Versorgung notwendigen Stromnetze zu betreiben. Sofern dies das Niederspannungsnetz betrifft, dann müsste der neue Netzbetreiber auch nur dieses Netz betreiben. Dadurch wird es zu KEINEN Störfällen kommen. Dann hätten nämlich auch alle kleinen Stadtwerke das gleiche Problem, da sie im Regelfall auch "nur" das Niederspannungsnetz betreiben. Sofern jedoch RWE das Mittelspannungsnetz mit abgeben möchte, wäre dies Verhandlungssache.
RWE tut sich keinen Gefallen, wenn Sie eine E.ON Mitte als zukünftigen Netzbetreiber diskreditiert. E.ON Mitte ist ein erfahrener und erfolgrecher Netzbetreiber mit der erforderlichen Kompetenz.
Noch ein Wort an die RWE-Mitarbeiter: Die E.ON Mitte wird die erforderlichen Mitarbeiter zu E.ON Konditionen unbefristet übernehmen. Soweit ich weiß, bezahlt eine E.ON Mitte MINDESTENS genauso viel wie eine RWE.

RWE sollte sich nunmehr darauf konzentrieren, wie sie zukünftig besser mit den Kommunen umgeht. Man kann sich durch solche komischen Aktionen eine mögliche weitere Zusammenarbeit nur noch weiter erschweren!!!
#1 von Betzdorfer Politiker, am 16.12.2010 um 12:36 Uhr

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