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Nachricht vom 30.07.2021    

Hochwasservorsorgekonzept VG Kirchen: Workshop für Waldeigentümer geplant

"Die starken Unwetter in Ahrweiler haben aufgezeigt, welche dramatischen Folgen der Starkregen haben kann. Umso wichtiger ist es, dass unser Bauamt bereits im Jahr 2020 das Hochwasservorsorgekonzept auf den Weg gebracht hat und sich nun auf der Zielgeraden befindet, sodass die Abschlussveranstaltung bereits für Oktober geplant ist", so Kirchens VG-Bürgermeister Andreas Hundhausen.

Andreas Hundhausen (VG Bürgermeister, links) und Tim Kraft (Bauamtsleiter) möchten über das in Umsetzung befindliche Hochwasservorsorgekonzept hinaus denken und handeln. (Foto: VG Kirchen)

Kirchen. „Das Hochwasservorsorgekonzept sehen wir als ersten Schritt an. Wir werden hieraus Konsequenzen ableiten müssen, was wir für Maßnahmen hinsichtlich der Starkregenereignisse ergreifen können. Hierbei geht es auch um die Überlegung, wie wir es schaffen, die Wassermassen durch Regenrückhaltung in den Außenbereichen zu halten, um Überflutung zu verhindern oder abzumildern. Daher beschäftigt sich der nächste Workshop mit dem Thema Forstwirtschaft und Hochwasserschutz“, berichtet Bauamtsleiter Tim Kraft.

Im Rahmen der Erarbeitung eines örtlichen Hochwasservorsorgekonzeptes veranstaltet das Bauamt der Verbandsgemeinde Kirchen zusammen mit dem beauftragten Ingenieurbüro am 1. September um 17.30 Uhr einen Workshop zum Thema „Forstwirtschaft und Hochwasserschutz“ im Rathaus in Kirchen.

Die besondere Situation der Verbandsgemeinde mit ihren großen Waldanteilen und aktuell gerodeten Fichtenbeständen, aufgrund von Trockenheit und Käferbefall, veranlasst die Verwaltung einen speziellen Workshop zu veranstalten, um dieses Thema im Hochwasservorsorgekonzept mit einzuarbeiten.



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Darin soll es darum gehen, welche Möglichkeiten bestehen, bereits im Außenbereich und damit in den bewaldeten Bergregionen Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung zu treffen. Gemeinsam soll überlegt werden, wie Maßnahmen in der Fläche umgesetzt und finanziert werden können (z.B. über Förderungen).

Ein weiteres Thema werden die Übergangsituationen vom Außen- zum Innenbereich sein. Wie kann verhindert werden, dass Einlaufbauwerke mit Treibgut (Astwerk und Geröll) zugesetzt werden? Welche vorgeschalteten Maßnahmen, z.B. Einbau von Rechen und Regenrückhaltung im Wald, könnten sinnvoll sein?

„Die Einladungen zum Workshop werden in den nächsten Tagen versandt. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme, um das Hochwasservorsorgekonzept für unsere Region bestmöglich umzusetzen. Wenn Sie Waldeigentümer sind, können Sie sich gerne direkt zum Workshop anmelden. Wir würden uns freuen!“, so Bauamtsleiter Tim Kraft abschließend.

Die Anmeldung ist auch per E-Mail unter Bauamt@kirchen-sieg.de möglich. (PM)


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