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Nachricht vom 02.08.2021    

"Der Löwe und die Maus": Figurentheater spielte in Altenkirchen

Endlich mal wieder Kinderlachen und Jubel im Zirkuszelt auf der Glockenspitze in Altenkirchen: Martina Hering vom "Guck'mal"-Figurentheater präsentierte in einer "One-Woman-Show" kindgerechtes Figurentheater. Die Künstlerin hatte das Stück „Der Löwe und die Maus“ mit nach Altenkirchen gebracht, welches auch für Kinder wertvolle Botschaften beinhaltete.

"Der Löwe und die Maus" begeisterten die Kinder auf der Glockenspitze. (Fotos: Wolfgang Rabsch)

Altenkirchen. Helmut Nöllgen, Veranstalter des Kultursommers vom „Haus Felsenkeller“, war es gelungen, das Figurentheater für Kinder auf die Glockenspitze zu engagieren. Mit der Verpflichtung des „Guck´mal“-Figurentheaters hatte er den richtigen Riecher gehabt, denn was Martina Hering bot, war absolut für Kinder geeignet.

Im gut besuchten Zirkuszelt wartete ein sehr gemischtes Publikum auf den Beginn des Figurentheaters. Die Kinder im Alter ab drei Jahren waren natürlich die Hauptpersonen, Opas und Omas, sowie die Eltern, die sie begleiten durften, passten auf ihre Schützlinge auf. Die Bühne war sparsam dekoriert, der große Sessel, ein Thron im afrikanischen Stil, bestimmte das Bühnenbild, als Martina Hering vor ihr Publikum trat.

Auf einer afrikanischen Trommel klopfte sie zunächst verschiedene Rhythmen, dabei mussten die Kinder raten, um welche Tiere es sich handeln könnte. Zur Auswahl standen Elefanten, Gazellen, Zebras und Krokodile. Mit diesem Ratespiel war schnell der Bann gebrochen, da die Kinder sich lauthals beteiligten.

Dann nahm Martina Hering auf dem Sessel Platz. Es dauerte nicht lange und die beiden Mäuse Elfriede und Luise besuchten sie und hatten einen Wettstreit, wer die meisten Nüsse vor dem Winter sammeln konnte. Der Löwe wurde von dem emsigen Treiben angelockt, er hatte Hunger, und wollte Elfriede verschlingen. Doch Elfriede bettelte um ihr Leben: „Bitte lass mich leben, vielleicht kann ich dir eines Tages mal dein Leben retten, wenn du mich nicht frisst“. Der Löwe musste laut lachen, trotzdem ließ er die Maus frei.

In der nächsten Szene war der Löwe alleine auf der Jagd, er konnte aber nichts fangen, da die Elefanten zu groß waren und die Gazellen zu schnell. Er bekam nicht mit, dass die Menschen sich auf Löwenjagd befanden, und ehe er sich versah, war er in eine Schlingfalle getappt, die ihn mit Seilen umwickelte. Der Löwe bekam es mit der Angst zu tun und rief um Hilfe. Die Mäuse waren ebenfalls in dem Gebiet unterwegs und hörten die Hilferufe. Als sie die Not des Löwen sahen, dachten sie daran, dass er sie verschont hatte. Sie knabberten mit ihren spitzen Mäusezähnen das Seil durch, so dass der Löwe sich frei bewegen und in die Wildnis verschwinden konnte.



Nach diesem Happy End nahm die Künstlerin nochmals die Trommel zur Hand und sang mit den Kindern ein Lied, welches lautstark vom jungen Publikum unterstützt wurde: „Die kleine Maus hat Mut und ist gar nicht bange. Drum ist sie auf der Hut, vor Löwe, Eule oder Schlange.“

Die Geschichte sollte den Kleinen verdeutlichen, dass man sich immer benehmen soll, wenn man Fremde kennenlernt, denn bekanntermaßen trifft man sich oft zweimal im Leben. Martina Hering hatte auf jeden Fall für die Kinder das richtige Stück ausgesucht, denn sie durfte sich am Ende über reichlichen Schlussapplaus freuen, der nicht nur von den Kleinen gespendet wurde.

Die Künstlerin überzeugte durch ihre Wandelbarkeit, indem sie innerhalb kürzester Zeit in verschiedene Rollen schlüpfte, dabei mit ihrer Stimme jonglierte, mal piepsig hoch, als die Mäuse sprachen, dann wieder herb männlich, als der Löwe zu Wort kam. Der Gesang scheint ihr auch zu liegen, denn es gelang ihr spielend, die Kinder zum Mitsingen zu animieren. Rundum also ein gelungener Auftritt, der allen viel Spaß macht und auch davon lebte, dass die Spielfreude sich ins Zelt übertrug.

Den nächsten Auftritt hat Martina Hering am 18. August 2021 in Koblenz in der „KuFa“ mit ihrem Stück „Der Löwe und die Maus“. Im Gespräch mit dem AK-Kurier zeigte sich Martina Hering total glücklich, da es erst ihr zweiter Auftritt nach der Pandemie war.

Derweil sind für den Open-Air-Sommer auf der Glockenspitze für alle Veranstaltungen noch Tickets zu haben, auch für die, die bereits als ausverkauft gemeldet waren. Durch weitere Lockerungen im Hinblick auf die Corona-Vorschriften steht nun ein größeres Ticket-Kontingent zur Verfügung. Nähere Infos dazu gibt es online. (Wolfgang Rabsch)


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