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Nachricht vom 26.09.2007    

ASG ist ein "Stern des Sports"

Die Altenkirchener Sportgemeinschaft ist ein "Stern des Sports". Die Sportkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald kürten jetzt den Sieger. Zweiter wurde der FSV Kroppach.

Kreis Altenkirchen/Region. Die Altenkirchener Sportgemeinschaft 1883 (ASG) ist Sieger des Wettbewerbs "Sterne des Sports" in den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwald. Bei der Bewertung durch die Jury in Hachenburg setzte sich der Verein unter anderem gegen den zweitplatzierten FSV 1919 Kroppach und die Sportfreunde Montabaur Aktiv durch. Die Aktion wird vom Deutschen Sportbund (DSB) gemeinsam mit den Volks- und Raiffeisenbanken durchgeführt.
Die "Sterne des Sports" sind eine Auszeichnung für Vereine, die spezielle Programme für Kinder und Jugendliche aufgelegt haben, Maßnahmen zur Integration von Menschen aus anderen Ländern entwickeln, Sinn für die Einbeziehung ganzer Familien beweisen oder solche, wo Gesundheitssport im Vordergrund steht. "Mit der Auszeichnung wird die gesellschaftliche Bedeutung der Sportvereine gewürdigt, insbesondere in der Jugendarbeit", so Paul-Josef Schmitt, Vorstand der Westerwald Bank.
Nach intensiver Begutachtung der Konzepte fiel die Entscheidung der Jury, der neben Vertretern der Westerwald Bank und der regionalen Medien auch Vertreter der Sportkreise angehörten, schließlich für die Altenkirchener Sportgemeinschaft mit ihrem Konzept "Gesundheits-Sport im Bereich Herzsport, Wirbelsäulengymnastik, Brustkrebsnachsorge, Ernährungs- und Bewegungsangebot für übergewichtige Kinder, kurz-Familiensport XXL". Für das erfolgreiche Konzept, bei dem Gesundheitsförderung und Prävention im Mittelpunkt stehen, erhält der Verein den "Großen Stern des Sports" in Bronze sowie 500 Euro für die Vereinskasse.
Für die Plätze zwei und drei gibt es jeweils den "Kleinen Stern in Bronze" und 250 beziehungsweise 100 Euro für die Vereinskasse.
Das Konzept des Regionalsiegers aus Altenkirchen wird nun von der Landesjury bewertet. "Im vorletzten Jahr haben wir mit dem SV Gehlert immerhin den Landessieger hervorgebracht", erinnerte Schmitt an den Erfolg der Westerwälder. Der TV 08 Baumbach schaffte es im vergangenen Jahr auf den zweiten Platz auf Landesebene. Der Landessieg bedeutet die Teilnahme am Bundesentscheid in Berlin und ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro. "Neben den drei Bestplatzierten gab es weitere Teilnehmer aus der Region, die in und mit ihren Vereinen Vorbildliches leisten", so Schmitt mit Blick auf die Konzepte der Sportfreunde "Germania" Kadenbach, des TuS Westerburg, des Netzwerkes "De Föschber Dorfolympiade", der Reha-Sportgemeinschaft Wissen, des Beach-Clubs Dernbach/Montabaur 1995, des Box-Rings Westerwald, der Sportvereinigung Haiderbach-Deesen, des Sport- und Spielvereins Weyerbusch 1929 sowie des Skilanglauf- und Rollsportclubs Heimbach-Weis 2000.
Die Kampagne unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten im Rahmen der DOSB-Kampagne "Sport tut Deutschland gut" richtet sich an Vereine, die gezielt Angebote für Kinder und Jugendliche im Programm haben, Maßnahmen zur Integration von Menschen aus anderen Ländern entwickeln, die außergewöhnlichen Sinn für die Einbeziehung ganzer Familien beweisen oder solche Vereine, wo Gesundheitssport im Vordergrund steht. Auch Vereine, bei denen Maßnahmen zur Gleichstellung von Männern und Frauen vorbildlich verwirklicht werden oder die Förderung ehrenamtlichen Engagements ganz oben auf der Agenda steht, waren zur Teilnahme aufgerufen.



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