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Pressemitteilung vom 03.09.2021    

Friedhelm Zöllner Ausstellung im Stöffel-Park: "Der Holzweg ist ein wunderbarer Weg"

Friedhelm Zöllner stellt vom Sonntag, 5. September, bis zum Ende der Besuchersaison am Sonntag, 31. Oktober, Skulpturen aus Eisen und Acrylbilder und Bilder im Stöffel-Park aus.

Der Künstler Friedhelm Zöllner mit einer seiner Skulpturen. (Foto: Friedhelm Zöllner)

Enspel. Die Eröffnung der Ausstellung "Der Holzweg ist ein wunderbarer Weg – Im Spannungsfeld zwischen skulpturaler Darstellung und Malerei" ist am Sonntag, 5. September, um 16 Uhr im Stöffel-Park in Enspel. Hierzu sind alle interessierten Besucher eingeladen!

Der gebürtige Westerwälder lebt in Oberirsen in der Nähe von Altenkirchen. Er ist sozusagen Spätberufener in Sachen Kunst. Sein künstlerischer Werdegang begann mit der Seidenmalerei, ging dann über die Aquarell- und Acrylmalerei hin zu Skulpturen, zunächst aus Metall, dann aus Holz. Die Malerei sei harte Arbeit für ihn, ein „Ringen um eine gelungene Organik zwischen Botschaft, Gegenständlichkeit, Intuition und technischen Möglichkeiten“. Zunächst stellte er allein im Westerwald aus, dann auch in Bad Kreuznach, Trier, Neuwied und Koblenz. Dabei bemüht er sich, Kunst auch an unüblichen Orten zu präsentieren, „damit die, die bisher den Weg zur Auseinandersetzung mit Kunst noch nicht gefunden haben, sich eingeladen und ermuntert fühlen.“

Friedhelm Zöllner sind niederschwellige Begegnungs- und Austauschformen wichtig, die das Kunstverständnis fördern. Er hat ein Kunstschaufenster initiiert, in dem Künstler des „Kunstforums Westerwald“, dessen Vorsitzender er ist, monatlich wechselnd ihre Arbeiten präsentieren. Friedhelm Zöllners Arbeiten bieten ein breites Spektrum an Hölzern, Motiven, Bearbeitungstechniken und Kontexten. In diesem Sinne versucht er in dem, was er „suchende Annäherung an die Botschaft des Holzes“ nennt, Wahrnehmungen in „naive optisch-strukturelle Codes zu übertragen“. Dabei bewegt er sich im Koordinatensystem der zehn wichtigsten Begriffe von Albert Camus: Welt, Schmerz, Erde, Mutter, Menschen, Wüste, Ehre, Elend, Sommer und Meer. Für Zöllner, der sich „Bildhauender“ nennt, sind seine Arbeiten „Betriebsgeräusche der Seele“, sie sind individuelle Wahrnehmungen, die als Einladung zum Dialog zu sehen sind.



Für den Bildhauenden und Maler ist der Stöffel-Park mit seinem Farben- und Formenreichtum und seinem einzigartigen Ambiente „ein Ausstellungsort mit außerordentlichem Reiz“. Er hofft, dass es hier in der Ausstellung von Bildern und Skulpturen mit Bezügen zu der Anlage zu interessanten Begegnungen und Austausch mit den Besuchern kommt und der Dialog mit ihnen zu den Arbeiten möglich wird.

Um einen Einblick in die Arbeit zu geben, wird Friedhelm Zöllner am Freitag, dem 3. und am Samstag, dem 4. September von jeweils 15 bis 18 Uhr live an Skulpturen arbeiten und Einblick in seine Arbeitsweisen geben, Fragen beantworten, Anregungen aufnehmen. Deshalb steht er auch auf Nachfrage für Führungen gerne zur Verfügung.

Das Café Kohleschuppen hat an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet. An den anderen Öffnungstagen des Stöffel-Parks wird die Ausstellung auf Wunsch geöffnet. Kontakt zum Künstler per E-Mail an: friedhelm.zoellner@freenet.de (PM)


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