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Nachricht vom 18.01.2011    

Kautex-Textron-Werk Wissen soll 2012 geschlossen werden

Kein guter Start ins neue Jahr für die Mitarbeiter der Kautex Textron-Werke in Wissen. Das Werk soll 2012 geschlossen und eine Transfergesellschaft für die Belegschaft soll gegründet werden. Angeblich gibt es keine tragfähigen Alternativen für den Standort, der trotz schwieriger Lage schwarze Zahlen schrieb. Für den Mutterkonzern spielt dies scheinbar keine Rolle.

Werden die Kautex-Werke Wissen die nächste Industriebrache der Stadt? Foto: Helga Wienand

Wissen. Kaum fassbar, aber wahr: Die Kautex-Textron Werke Wissen sollen geschlossen werden. Die Nachricht erreichte den AK-Kurier aus den USA und die Recherchen begannen.
Bürgermeister Michael Wagener wurde von den Schließungsplänen vor ein paar Tagen unterrichtet. "Das ist eine schlimme Nachricht, wir sind entsetzt", so Wagener. Eingeschaltet wurden sofort das Wirtschaftsministerium und der Landkreis.
Der Wissener Werksleiter Markus Braun bestätigte die beabsichtigte Schließung, die rund 160 Mitarbeiter betreffen wird. Allerdings durfte Braun keine weiteren Auskünfte an die Presse geben und hielt sich daran.
Firmensprecher Dr. Benjamin Härte bestätigte die Werksschließung für 2012. In der Pressemitteilung der Firmenzentrale heißt es, dass rund 150 Mitarbeiter von der Schließung betroffen sind. Um den Verlust der Arbeitsplätze so sozial wie möglich zu machen, wird für die Mitarbeiter eine Transfergesellschaft gegründet. "Schon länger blicken wir mit Sorgen auf die Entwicklung der Aufträge in unserem Werk in Wissen", erläuterte Vicente Perez-Lucerga, Geschäftsführer des in Bonn ansässigen Unternehmens.
"Unsere Kunden, die Automobil­hersteller, verlagern zunehmend ihre Produktionsstandorte nach Osten, und der Kostendruck der Wettbewerber wird für uns immer stärker spürbar". Somit sei in Zukunft eine betriebswirtschaftlich verantwortbare Weiterfüh­rung der Produktion in Wissen nicht möglich, sagt Perez-Lucerga. "Wir ha­ben sorgfältig alle Alternativen zu einer Schließung des Werkes geprüft, eine andere tragfähige Lösung gab es allerdings nicht." Soweit die Pressemitteilung.
Der AK-Kurier sprach mit Gewerkschaftssekretär Tobias Hanson von der IG Bergbau, Chemie und Energie, Neuwied. Der Betriebsrat und die Belegschaft seien letzte Woche informiert worden, aber die Gründe seien nicht nachvollziehbar, zumal das Werk Wissen durchaus gute Zahlen geschrieben habe. Hanson gab eine erste Einschätzung - die angeblichen logistischen Nachteile des Firmenstandortes seien nicht akzeptabel. Man stehe noch am Anfang des ganzen Geschehens und es gebe noch keinen konkreten Zeitplan für die Abwicklung. "Wir werden alle Möglichkeiten nutzen und für den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen", sagte Hanson und man werde auch den Kontakt zum Mutterkonzern in den USA suchen, um dort möglichst positiv einzuwirken.
Ein Blick auf die Geschichte der Kautex Werke Wissen zeigt, dass hier eine Ära zu Ende geht. Das Werk, im malerischen Siegbogen gelegen, wurde 1965 gegründet und vom Firmengründer Reinhold Hagen mit dem damaligen Wirtschaftsminister des Landes, Heinrich Holkenbrink, 1966 eingeweiht. Die Kautex Wissen gehört seitdem zu den wichtigen Arbeitgebern der Region. Wurden zu Beginn der Produktion Heizöltanks und Flüssigkeitsbehälter aus Kunststoff in Wissen gefertigt, entwickelte sich das Unternehmen sehr schnell mit innovativen Neuentwicklungen zum wichtigen Partner der Automobilindustrie. Überall dort, wo im Auto Flüssigkeiten, sei es die Bremsflüssigkeit, oder das Wasser für die Schweibenwischanlage oder die besonderen Kraftstofftanks eingebaut sind, tragen heute bei fast allen namhaften Autoherstellern diese Teile den Stempel Kautex. Die Kautex Werke expandierten kräftig in Europa und China. 1997 erfolgte die Eingliederung in den amerikanischen Multi-Konzern Textron, zu dem unter anderem auch die Werke Bell und Cessna gehören.
Der Standort Wissen im Firmenverbund Kautex Textron GmbH & Co. KG wurde nach dem verheerenden Großbrand zum Jahreswechsel 1998 wieder aufgebaut und mit modernen Maschinen ging die Produktion für die Automobilindustrie mit immer wieder neuen Herausforderungen an den Start und das Unternehmen erhielt im Laufe der letzten Jahre führende Wirtschaftspreise in Deutschland. Auch das soziale Engagement der Kautex Textron Werke in Wissen wird fehlen, es gab in der Vergangenheit großzügige Spenden der Belegschaft, insbesondere für die Kindertagesstätten der Stadt. (hw)


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Kommentare zu: Kautex-Textron-Werk Wissen soll 2012 geschlossen werden

17 Kommentare
Es ist erschreckend was in Deutschland passiert! Immer mehr Firmen sind im Besitz von ausländischen Eignern oder werden dorthin verschachert, sodass man keinerlei Einfluss auf solche brutalen Entscheidungen hat(die Produktion soll wohl in den Osten verlegt werden). Was mit den Menschen passiert ist denen vollkommen egal. So schafft sich Deutschland wirklich ab.
#17 von Senn, Michael, am 22.01.2011 um 16:34 Uhr
Wie es aussieht tun unsere Herren und Damen in den Rathäusern einfach zu wenig um in der Region Arbeitsplätze zu sichern.So wie jetzt bei der Kautex-Textron 150 Arbeitsplätze vor dem aus stehen ist es auch um die 70 Arbeitsplätze bei RWE bestellt.Wie viele Familien da betroffen sind läst sich erahnen.Aber unsere Politiker träumen lieber als sich um die Bedürfnisse der Ortsansässigen Steuerzahler zu kümmern und deren Arbeitsplätze zu retten.Nein diese lassen sich lieber mit Vorständen fotografieren und speissen 1. Klasssig um sich nach Beendigung ihrer Tätigkeit schön die Rente versüßen zu lassen.Bitte liebe gewählte " Volksvertreter" kommt mal wieder auf den Boden zurück den das Leben findet nicht nur in der Schlaraffenräumen eurer Rathäuser und Ämter statt.Dort wo wenn es Finanziel nicht hinhaut grade mal neue Schulden gemacht werden können damit andere später diese bezahlen sollen.Bitte fangt endlich mal ordentlich an zu arbeiten.Jeder andere Arbeiter hätte längst wegen Arbeitsverweigerung die fristlose Kündigung erhalten!"Dies betrifft insbesondere den hochverschuldeten Kreis AK.Den Herren und Damen dort ist nicht viel gelungen außer Rekordschulden .
#16 von Pegrahls, am 22.01.2011 um 16:34 Uhr
Ich gebe Hr. Braune in weiten Zügen recht! Auch wenn zu einer guten Infrastruktur auch diese Bemühungen gehören!
Wie wird es weiter gehen: Man muss doch als Unterneher wirkich auch mal darüber nachdenken zu was diese Region fähig ist!
Alles was schnelle und kurze Transportwege benötigt ist doch von Beginn an zum scheitern verurteilt. Der Zug ist abgefahren.... bis jetzt (selbst wenn man wach wird) Anbindungen gebaut sind ist alles vorbei!

Was wir jetzt brauchen ist solangsam ein von mir aus "Agenda 2050" - eine Vision für die Region...!
Was will man für Arbeitsplätze, was will man für Lebenraum bieten wie will man sich als Region platzieren usw.
Aber selbst hier: Wenn man auch die Idee käme - wir werden Ideenschmiede/Dienstleisterzentrum - keine Chance... in weiten teilen wird man es schwer haben weil z.B. Internet fehlt... jede "denkende Firma" die auf schnelle Kommunikation via Internet angewiesen ist wird auswandern....
Im Moment ist der Status: Es sieht verdammt düster aus... die eingesessene Industrie wandert weg.... und am Horizont macht sich keine neue Idee auf die diesen allgemeine Abwanderungstrend ersetzten könnte... zum stoppen ist es eh zu spät!

Ich bin in Gedanken bei den BEtroffenen... es muss ein fürchterliches Gefühl sein wenn man Angst um die Existenz hat!!!!
Meinen Hut vor jeden der morgens noch für dieses Unternehmen aufsteht - das schon übermorgen mich nicht mehr braucht!
#15 von Der Externe, am 21.01.2011 um 09:19 Uhr
Ich elaube mir, meinen Kommentar zum Neujahsrempfang der Kammern in Ochtendung auch hier nochmal zu platzieren, denn hier gehört er auch hin:
Wie schön: noch eine Versammlung von sprechblasenbildenden Berufspolitikern und hauptamtlichen Funktionären, die auf die Schulter klopfen! Derweil geht in der Region ein Licht nach dem anderen aus, aktuell in Wissen bei Kautex-Textron, seit Jahr und Tag als Partner der Region ein zuverlässiger Arbeitgeber, der ganze Familine zum Teil in zweiter Generation ernährt. Und weil auf irgendeinem Planspiel in der fernen Zentrale des Unternehmens Wissen an der Sieg nicht mehr ins Konzept passt, wird daas Werk von der Unternehmenslandkarte getilt - entschieden und verkündet! Und wo sind sie nun, die Wehners und Bätzings und Rüddels und Enders' und Herings dieser Welt? Hier kann man nicht mit den Ängsten der Bürger spielen (Krankenhaus), hier hilft auch keine Demo gegen Schlaglochpisten und schon gar keine Kooperationsvereinbarung mit der Wirtschaftsförderung. Denn hier sind wir beim Thema Globalisierung angekommen. Da kann man Vorwürfe machen an die Adresse der Kommunalpolitik und an was weiß ich wen: Kommunalpolitik kann keine UNternehmen retten, faktisch keine Straßen bauen ohne Geld von Land und/oder Bund, auch kein Schwimmbad und keinen Bahnhof. Sie kann planen, sie kann mit Unternehmern sprechen und verhandeln. Doch wer eröffnet ein Geschäft in Wissen, wenn die Kaufkraft beständig abfließt? Deshalb muss sich Politik in der Region darauf besinnen, wie und wovon unsere Heimat in Zukunft leben soll, will, kann, muss. Dabei wird Wohnen wichtiger als Arbeit, denn zu der fährt man heute nach Köln, Siegen, Bonn. Und der Handel muss nun endlich auf diejenigen ausgerichtet werden, die hier leben, und dazu gehört auch, dass Unternehmer endlich ihre Kunden wiederentdecken!! Hier gibt es viel zu tun für IHK, HWK, für Politik und Verwaltungen.

#14 von Carlos H. Braune, am 20.01.2011 um 14:39 Uhr
Kommentar zu #9
Der Umsatz im Werk Wissen hat sich evt. gesteigert aber man sollte sich vor Augen halten das Umsatz nicht Gewinn bedeutet. Im Werk Wissen werden hauptsächlich technische Artikel für den industriellen- und Automobilbereich gefertigt. Produkte, die nicht den Gewinn bringen die der Konzern benötigt um seine Kosten zu decken und die Aktionäre zu bedienen. Diese Produkte werden daher bewusst nicht mehr angeboten sondern nur noch diese die den entsprechenden Gewinn bringen, d.h. PKW-Kraftstoff-Tanks die viel Platz auf den LKW’s benötigen. Die Kunden für diese Produkte sitzen nicht im Siegerland oder Westerwald sondern in Ingolstadt, Neckarsulm, Sindelfingen, Dingolfing usw. usw. also weit ab vom Werk Wissen. Egal in welche Richtung man sich begibt, sei es die A3, A4 oder A45. Ein Lkw benötigt ca. 1 Stunde Fahrtzeit um von Wissen auf die nächste Autobahn zu kommen, zusätzlich die Fahrtzeit von dort zum nächsten Automobilwerk; Zeit, die viel Geld kostet und die kein Kunde zahlt wenn er die Möglichkeit hat das gleiche Produkt günstiger zu bekommen bedingt durch extrem geringere Entfernungen bzw. Logistikkosten. Der Bau der Anbindungen bzw. Zubringer an die nächste Autobahn ist schon vor Jahren verschlafen worden, d.h. man hat Investitionen vermieden und umweltpolitische Interessen wie z.b. seltene Froscharten in den Vordergrund gerückt. Die Region Wissen und Betzdorf stirbt Stück für Stück aus, gestern Wolf Garten heute Kautex und morgen?. Es wäre fatal zu denken, dass das Land Rheinlandpfalz/Hessen/NRW oder der Bund nachhaltig in diese Anbindungen investieren wird da es mittlerweile genügend Hersteller wie Kautex an anderen Standorten gibt. Mir tut es sehr Leid was dort geschieht und ich wünsche allen Mitarbeitern die nun Ihrer Job verlieren werden eine neue bessere Zukunft für sich und ihre Familien.
Der „Reisende“

#13 von Der Reisende, am 20.01.2011 um 14:38 Uhr
... bemerkenswert ist, dass die s. g. "Politikgrößen" aus der Region solche Nachrichten erst aus der Presse erfahren. Wie steht es mit den Kontakten, insbesondere den regelmäßigen Informationsgesprächen zwischen Politik und der Wirtschaft ? Das Jammern der örtlichen Politiker im Nachhinein hilft hier wenig !(s. Wolf-Gräte).
R. M.
#12 von Reinhard Moog, am 20.01.2011 um 14:36 Uhr
danke klaus
ja jetzt ist es wahr geworden was schon viele von uns gedacht haben
und wir werden auch bis zum schluß dafür kämpfen (auch wenn es aussichtslos ist)wir haben als belegschaft nie den kopf in den sand gesteckt und für unser unternehmen gekämpft
das beste beispiel war der großbrand auf der firma dazu brauch man ja nix sagen
und die aussage vom meister der bürger ich sag nur GESCHENKT kann er für sich behalten
danke für die zusprüche
mfg Ossi
#11 von Ossi, am 20.01.2011 um 08:47 Uhr
Das ganze Dilemma fängt bei der Unternehmensführung an, geht über die Belegschaft und Stadtplaner bis hin zum Bürger. Die Unternehmensführung hatte genug Fakten vorliegen wie es um die Infrastruktur in unserer Region bestellt ist. Die Belegschaft hatte genügend Zeit auf die Probleme hinzuweisen aber das vergleiche ich immer mit dem Schicksal der Tiere, die zur Schlachtbank geführt werden, man fügt sich. Meinem Voredner Klaus Rödder muss ich zustimmen was den Regiobahnhof anbelangt. Denn wenn man morgens um halb sieben schon keinen Parkplatz mehr bekommt, der kann nicht irren. Hier sind die Stadtplaner gefordert aber man begnügt sich damit sinnlose Exposes zu erstellen über die Leerstehenden Ladenlokale um dann irgendwann einen Bildungsträger, wie die Neue Arbeit, drin wiederzufinden. Das machte das ganze doch direkt attraktiver. Bei der jetzigen Stadtplanung gehe ich davon aus das Marktsegmentierung ein Fremdwort ist. Zu guter Letzt, die Bürger, es ist nicht verwunderlich, das in unserer Gesellschaft, wenn es nicht um das eigene Hinterteil geht, sich keiner dafür interessiert, auch nicht in Wissen. Geht es aber um das Allgemeinwohl (z. B. Krankenhaus) dann wird auch der Wissener Bürger aktiv. Vielleicht sollte man die Wissener mal darüber aufklären, welche weitreichenden Folgen die Schließung von Kautex hat. Herr Bürgermeister, Verbandsgemeinde- und Stadtratsfraktion "Sie sind gefordert", denn die nächsten Wahlen kommen bestimmt!
#10 von schurki238, am 20.01.2011 um 08:46 Uhr
Wie aus den verschiedenen Presseverlaubarungen zu entnehmen ist hat das Wissener-Kautex-Werk noch im letzten Jahr seinen Umsatz noch gesteigert!!! Das das Werk nun geschlossen werden soll ist daher unverständlich und nur aufs schärfste zu kritisieren. Nach der Schließung des Wolf Werkes in Betzdorf muss die Region nun zum zweiten Mal erleben wie ein Konzern ohne örtliche Bindung ohne weiteres ein gesundes Werk schließt. In diesen Tagen muss daher an die Mitarbeiter gedacht werden, die trotz ihres Einsatzes, welcher für die Umsatzsteigerung verantwortlich gewesen ist nun in eine ungewisse Zukunft blicken müssen. Daher sind Kommentare wie die von "K.F." nicht hilfreich bis unnötig, denn greade der Bahnhof in Wissen stellt eine notwendige Investition in die Stadt dar. Die Alternative wäre eine brache Fläche gewesen schon vergessen wie es ausgesehen hat... Wir sollten uns lieber alle gemeinsam um Lösungen bemühen als ständig das zu schreiben und zu erzählen was wir immer schon mal sagen wollten...
#9 von Ein Einwohner des Kreises, am 20.01.2011 um 08:45 Uhr
... das gleiche Spiel wie einige Jahre vorher im Werk Eschwege. Hier geht es nicht um schwarze Zahlen und nachhaltiges Management, hier sind Fehlleistungen, insbesondere im oberen Konzernmanagement für diese Misere verantwortlich. Entwicklungen, die komplett am Markt vorbeigehen (oder eben keine Innovationen), sog. gewinnoptimiertes und kurzfristiges Denken bestimmen heute leider sehr häufig Unternehmensentscheidungen....
#8 von mir, am 20.01.2011 um 08:45 Uhr
Diese Hiobsbotschaft zum neuen Jahr ist für die Mitarbeiter ein harter Schlag. Ich gebe dem Kommentator recht, wenn er schreibt: dass es keinerlei Schnellstraßen in der Region gibt. Man muss durch die Dörfer gurken. Hier hätten sich schon längst mal die Stadt und der Kreis mit der Landesregierung auseinandersetzen müssen. Nein, aber in Wissen baut man stattdessen ein neues Rathaus. Wenn die Bevölkerung abwandert braucht man das nicht mehr. Das Geld würde besser in die Infrastruktur investiert als noch einen Supermarkt zu subventionieren. Oder kleinen u.mittelständischen Betrieben unter die Arme greifen. Das gäbe Arbeitsplätze.
MaRei
#7 von margit reifenrath, am 20.01.2011 um 08:45 Uhr
Auszug aus Kautex Homepage :

Kautex ist einer der 100 umsatzstärksten Automobilzulieferer der Welt – weil wir mit unseren Produkten und unserer Qualität überzeugen.

?!?!?
#6 von Aha, am 20.01.2011 um 08:45 Uhr
Mein Vor-Kommentator hat sich ja den richtigen Namen ausgesucht: Motzki! Aber anstatt hier zu motzen, sollte er zum Besipiel seine Wut an den Bürgermeister, die Landesregierung oder Ihro Gnaden Frau Merkel richten. Und wenn das 10.000 Wissener machen, dann wird auch sicherlich irgendjemand mal aufmerksam werden auf dieses Dilemma in der Region. Rückblickend lag Wissen aber schon vor 200 Jahren im Sterben...denken wir an die Gruben, die Verhüttung, die Warmwalzung, dann die Kaltwalzung, schließlich das gesamte Weißblechwerk........! Aber mit dem Prestigeobjekt des Regiobahnhofes können ja die Wissener in die weite Welt hinausfahren um ihre Brötchen zu verdienen, es sei denn auch der wird irgendwann geschlossen, falls die DB entscheidet: zu unwirtschaftlich. Ich drücke den Beschäftigten der Kautex-Werke die Daumen, daß sich doch noch eine Lösung findet. Klaus Rödder
#5 von K.F., am 19.01.2011 um 09:04 Uhr
Was soll man denn da tun ??? Die Firma schreibt, wie man so hört und auch liest, schwarze Zahlen. Trotzdem entscheidet die Firma den Standort auf Teufel komm raus zu schließen.
Es tut mir für die Mitarbeiter leid, die haben für nix gebuckelt. Die schwarzen Zahlen
interessieren scheinbar keinen, alles was zählt ist die Maximierung des Profites. Auf welchem Weg sind wir....
#4 von der Beobachter, am 19.01.2011 um 09:03 Uhr
Das ist wie bei Wolf in Betzdorf,wo die Amis drin hängen das taugt nichts,da zählt nur die Kohle und der Namen.
#3 von Klicke, am 19.01.2011 um 09:02 Uhr
der niedergang steht seit zig jahren fest: jetzt ist es zu spät! vielen dank an die menschen, die -immer noch- glauben, dass sich ein haselhuhn nicht auf einen anderen baum setzt, wenn der bagger kommt!
ohne schnellstrassen (z.b. von der lippe über gebhardshain nach wissen, morsbach-wissen, hennef-altenkirchen oder von siegen nach betzdorf sterben wir industriell gesehen im eiltempo aus.
und mainz guckt dabei zu.
#2 von ich, am 19.01.2011 um 09:02 Uhr
Die Gegend stirbt langsam aber sicher aus.
Und keiner tut was!!!

#1 von Petermotzki, am 18.01.2011 um 18:58 Uhr

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