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Nachricht vom 10.10.2021    

Drei Tage Wies'n-Flair beim Oktoberfest in Oberwambach: Es wird wieder gefeiert

Von Klaus Köhnen

Nachdem es im letzten Jahr nur ein kleines Fest bei Muli (Michael Müller) daheim gab, wurde in diesem Jahr wieder kräftig gefeiert. Müller und seine Frau Sonja hatten ein dreitägiges Fest organisiert und alle kamen nach Oberwambach.

Bürgermeister Jümgerich konnte dem Fass mit einem Schlag das kühle Nass entlocken (Bilder: kkö)

Oberwambach. Da die Wiedhalle, in der zehn Jahre Oktoberfest gefeiert wurde, nicht zur Verfügung stand, wurde ein Zelt auf dem Firmengelände aufgebaut. Michael Müller, besser bekannt als Muli, seine Frau Sonja und das gesamte Team waren sich einig: „Es muss möglich sein, wieder zu feiern“, so der Tenor.

"Im letzten Jahr", so Müller, "konnten wir mit rund 250 Gästen feiern. Jetzt wollen wir wieder zur Normalität zurück." Der Ansturm auf die Karten gab ihm recht: Wie bereits in den Jahren zuvor waren die Tickets innerhalb kurzer Zeit vergriffen. Rund 400 Besucher konnten jeweils am Freitag und am Samstag begrüßt werden. Für die Musik hatte Müller am Freitag die „Draufgänger“ engagieren können. Schon weit vor ihrem Auftritt klang der bekannte Song der Band „Cordula grün“ vielstimmig durch das Festzelt.

Für den Samstag waren die „Alpenstürmer“, ein Urgestein des Oktoberfestes Neitersen, angereist. Mit ihrem Klamauk und ihrer breiten musikalischen Palette heizten die beiden den Gästen ein. Es wurde gesungen, gelacht und auch getanzt. Es folgten dann die „Stockhiatla“, eine der bekanntesten Partybands aus Österreich. Die Musiker verstehen es, das Publikum einzubinden. Auch in Oberwambach „kochte“ das Zelt und es wurde geschunkelt und gesungen. Zahlreiche Vereine waren extra mit Bussen angereist, um wieder zu feiern. Hierunter die Kirmesgesellschaft Hachenburg, der Jungesellenverein aus Oberlahr und viele andere.

Den Abschluss bildete der Frühschoppen am Sonntag. Nachdem es am Vormittag die Messe im Zelt gab, wurde danach wieder kräftig gefeiert. Die „Stockhiatla“, diesmal mit zünftiger Blasmusik, aber auch modernen Titeln, zeigten ihre Vielseitigkeit. Ein Wochenende fand seinen würdigen Abschluss, so viele der Besucher.




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An allen Tagen gab es natürlich einen Fassanstich. Freitag und Samstag war dies die Aufgabe des Verbandsgemeindebürgermeisters Fred Jüngerich. Ihm „assistierten“ neben Muli Müller auch Marco Schütz vom WSN und der Ortsbürgermeister von Oberwambach, Achim Ramseger. Am Sonntag tat es Ramseger dann seinem Kollegen Horst Klein aus Neitersen gleich. Auch er zerschlug, unter dem Beifall der Besucher, einen Krug. Das kleine Missgeschick hinderte aber nicht daran, dem Fass das köstliche Nass zu entlocken.

Die Besucher freuten sich an allen Tagen auf das Feiern mit Freunden. Oft war der Satz zu hören: „Dich hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen“. Es war den Gästen anzumerken, dass es Zeit wurde, sich wieder zu treffen, zu reden und auch das eine oder andere Glas zu leeren. Was aber auch zu merken war, war ein gewisses Maß an Skepsis zu Beginn. Die Abstände wurden im Verlauf des Abends immer geringer. Die Veranstaltungen waren von Anfang mit der sogenannten 2G-Regel geplant. Dies wurde durch die Security penibel überprüft, was die Besucher positiv bewerteten. Es sind weitere Veranstaltungen geplant. So werden am 30. Oktober „The Dukes Trio“ spielen und am 31. Oktober gibt es ein „Schützenfest“, zu dem alle Schützenvereine der Region eingeladen sind. Michael Müller mit seiner Frau Sonja und dem Team planen weitere Veranstaltungen und hoffen auf guten Besuch. (kkö)


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