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Nachricht vom 13.10.2021    

Ausbau der Landesstraßen L 278 und L 289 lässt weiter auf sich warten

Auch der gemeinsame Appell der Ortsgemeinden Birken-Honigsessen und Selbach (Sieg) zusammen mit der Stadt Wissen brachte keinen Erfolg: Zusammen hatten die Bürgermeister beim Mainzer Verkehrsministerium für bezüglich eines Termins zur Abstimmung der weiteren Maßnahmen zum Ausbau der „Holperpisten“ L 278 und L 289 angefragt - vergeblich.

Wann rollen endlich die Baumaschinen auf der L 278 und L 289? (Symbolfoto)

Wisserland. „Es gibt bisher für uns keine zeitliche Perspektive. Klärungsbedarf besteht in Bezug auf das Bewertungsverfahren des Landes“, erklären die drei Ortsbürgermeister mit Bedauern.

Am 14. September kam nach zwei Monaten nun endlich die Antwort auf das gemeinsame Schreiben ans Ministerium: Leider keine Positive! Staatssekretär Andy Becht teilte mit, dass an der Prioritätensetzung und Finanzierung der Projekte nichts geändert wird. Allerdings wurde der Landesbetrieb Mobilität gebeten, die Planungen und die Beschaffung des notwendigen Baurechts zur Sanierung der L 278 voranzutreiben.

Hier wird die Bedeutung des Streckenzuges hervorgehoben. Weitere Zusagen werden vom Ministerium nicht gemacht. Die aktuelle Situation in den Hochwasserkatastrophengebieten der Eifel und des Ahrtals und die damit verbundenen Herausforderungen an das Ministerium lassen eine Terminvereinbarung zur gemeinsamen Abstimmung leider momentan nicht zu, teilt der Staatssekretär in einem Schreiben an die Bürgermeister, die um ein Gespräch in Mainz gebeten hatten, mit.




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Stadtbürgermeister Neuhoff und die Ortsbürgermeister Wagner und Grohs reagieren enttäuscht. Bei allem Verständnis für die Wichtigkeit der Aufbauarbeiten an der Ahr könne es nicht angehen, dass man den Menschen im Wisserland keine Perspektive bietet - und nicht mal einen Gesprächstermin, so die drei unisono. "Eine für uns höchst unbefriedigende Situation, an der wir aber leider momentan nichts ändern können. Wir werden die Angelegenheit jedoch weiter verfolgen und im nächsten Jahr eine erneute Anfrage stellen." (PM)


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