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Pressemitteilung vom 16.10.2021    

Etwas Bleibendes spenden: Baumpflanzaktion der Freunde europäischer Kultur Kirchen

Die „Freunde europäischer Kultur“ ließen anlässlich ihres 25. Festjubiläums eine europäische Linde pflanzen vor der Kita St. Nikolaus in Kirchen. Wenn der Baum nach mehreren Jahrzehnten seine volle Größe von rund 20 Metern erreicht hat, können die heutigen Kindergartenkindern ihren Enkeln von der Pflanzaktion erzählen.

Die „Freunde europäischer Kultur“ ließen anlässlich ihres 25. Festjubiläums eine europäische Linde pflanzen vor der Kita St. Nikolaus in Kirchen. Mehr Eindrücke von der Pflanzaktion unter dem Artikel. (Fotos: ma)

Kirchen. „Der Lindenbaum", eines der wunderbarsten Lieder von Franz Schubert, ist bis heute eines der bekanntesten Volkslieder. Und nicht nur am Brunnen vor dem Tore steht ein Lindenbaum, sondern seit Freitag, den 15. Oktober, auch vor der Kindertagesstätte St. Nikolaus in Kirchen. Zu Ehren des 25. Festjubiläums der „Freunde europäischer Kultur“ im Jahr 2019 beschlossen die Vereinsmitglieder der Stadt etwas Bleibendes zu spenden und entschlossen sich dazu, eine europäische Linde, eine Kreuzung aus Sommer- und Winterlinde, pflanzen zu lassen.

Neben den in Vereinsfarben gekleideten Mitgliedern nahmen teil: die stellvertretende Kitaleiterin Lara Weitz und Kollegin Claudia Bremer, ein Teil des Elternbeirats, Beigeordnete Sibylle Brass als Vertretung für Bürgermeister Andreas Hundhausen sowie einige Kindergartenkinder. Die 60 Mitglieder der „Freunde europäischer Kultur“ kommen aus aller Herren Länder, so zum Beispiel aus Griechenland, Italien, Spanien, Polen, den Niederlanden und natürlich aus Deutschland. Amelia Vollmar, die Vorsitzende des Vereins, freute sich sehr über die gelungene Aktion und sagte zu den Kindern gewandt: „Wenn ihr einmal groß seid und hier vorbeikommt, könnt ihr sagen: Diesen Baum habe ich mit gepflanzt“. „Das war es, was wir uns wünschen, etwas Nachhaltiges zu spenden“, so die zweite Vorsitzende Emanuelle Hallhuber.

Der Lindenbaum sei recht anspruchslos, erzählt Armin Utsch, der Inhaber der Kirchener Baumschule Utsch. Der Kirchener Baum sei schon 15 Jahre alt. In 50 bis 60 Jahren ist er ausgewachsen. Rund 20 Meter hoch wird er werden. Und wer weiß, vielleicht spielen dann die Enkel der jetzigen Kindergartenkinder darunter und erzählen, dass Opa und Oma bei der Pflanzaktion dabei waren.



Noch heute erinnern alte Linden in Städten, Dörfern und Siedlungen an längst vergangene Zeiten. Die Linde gilt als ein Baum des Volkes, ebenso bekannt, beliebt und verehrt wie die starke, mächtige Eiche und diente früher unter anderem als Kommunikationsbaum und Treffpunkt für Jung und Alt. Der süßliche Duft, den die Blüten vor allem in den Abendstunden verströmen, betört Bienen und Hummeln. Sie sind deshalb für Imker eine wichtige Bienenweide. Später entwickeln sich die Blüten des Lindenbaums zu erbsengroßen Früchten, in denen die Samen sitzen.

Armin Utsch brachte den Baum unter der musikalischen Begleitung durch Johannes Nilius und dem fröhlichen Gesang der Anwesenden „Wir pflanzen einen Baum“ fachmännisch ins Erdreich. Unterstützt wurde er dabei nicht nur vom Auszubildenden Luca Müller, sondern auch von dem vierjährigen Ben Strehlow, der mit Feuereifer mit seiner kleinen Schaufel mithalf und abschließend den Baum mit gesammeltem Wasser aus verschiedenen Pfützen wässerte. Dass dabei zeitweilig der Arbeitseifer des Kleinen durch einen dicken Regenwurm gestört wurde, den er liebevoll auf die Hand nahm und der Mama zeigte, sorgte für die Erheiterung der Anwesenden.

Dank Vereinsmitglied Franz Spohr ziert jetzt eine hölzerne Tafel den Baum, auf der zu lesen ist, wem die Kita die Linde verdankt.

An jedem ersten Freitag im Monat um 19 Uhr treffen sich die Freunde europäischer Kultur im Vereinslokal Jägerheim in Kirchen. Interessenten sind herzlich eingeladen, am Treffen teilzunehmen. (ma)


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