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Nachricht vom 30.01.2011    

Oboen-Premiere beim Frühjahrskonzert

Die Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen erweitert ihre symphonischen Möglichkeiten: Dank privater Unterstützung konnte eine wertvolle Oboe angeschafft werden, die erstmals anlässlich des Frühjahrskonzertes im April öffentlich zum Einsatz kommen wird.

Freuen sich über die neue Oboe für die Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen: (von links) Kapellmeister Christoph Becker, Geschäftsführer Johannes Ortheil, Vorsitzender Claus Behner und Ulrich Schmalz.

Wissen. Ob der Palmsonntag in diesem Jahr etwas Besonderes für die Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen ist? Natürlich, findet doch traditionell an diesem Tag das große Frühjahrskonzert des heimischen Orchesters statt - ein Höhepunkt im Jahreskalender der Wissener Musiker. Erstmals wird am 17. April im Kulturwerk Wissen auch ein neues Instrument zum Einsatz kommen: eine Oboe.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun mit der Anschaffung einer zweiten Oboe für das Orchester unsere Möglichkeiten erweitern können“, freute sich Vorsitzender Claus Behner über den Instrumental-Zuwachs im Wert von mehreren tausend Euro. Gespielt wird die Oboe derzeit nur von Alexandra Greis, eine weitere Musikerin ist in Ausbildung. Sein Dank gilt dabei Ulrich Schmalz, langjähriger Bundes- und Landtagsabgeordneter aus Wissen, der anlässlich seines 70. Geburtstages auf persönliche Geschenke verzichtet und um eine Zuwendung für die Stadt- und Feuerwehrkapelle gebeten hatte. Die Kapelle kann nur ihr Repertoire als symphonisches Blasorchester erweitern. „Ohne die großzügige und alles andere als selbstverständliche Unterstützung hätten wir diese hochwertige Anschaffung alleine nicht realisieren können“, ergänzte auch Kapellmeister Christoph Becker. Ein solches Instrument werde bei entsprechender Pflege und beständiger Nutzung mehrere Jahrzehnte genutzt. Ulrich Schmalz selbst habe seinerzeit überlegt, wen er in Verbindung mit dem runden Geburtstag unterstützen könne. Die Antwort war schnell gefunden. „Schließlich gibt es nur ganz wenige Vereine im kulturellen Bereich mit einer derart beständigen Jugendarbeit, die auch immer wieder zu überregionalen Erfolgen führt“, so Schmalz. Immerhin hat die Kapelle derzeit rund 100 Kinder und Jugendliche in Ausbildung. „Und die kostet natürlich auch Geld. Wir halten einen großen Bestand an eigenen Instrumenten für die Jugendlichen bereit. Umso mehr freuen wir uns aber natürlich, wenn wir durch private Unterstützung auch etwas teurere Instrumente anschaffen können, um damit auch die Qualität unseres Orchesters zu steigern“, so Claus Behner.



Gebaut wurde die Oboe beim Holzblasinstrumentenbauer Gerwin Rodewald in Koblenz, danach wurde es über mehrere Wochen von einem Profi-Musiker des Heeresmusikkorps für den Orchestergebrauch eingespielt. „Dazu bedarf schon eines gewissen Niveaus und langer Erfahrung, das sollte man nicht nebenbei machen“, so die Erfahrung von Christoph Becker. Kurz vor Weihnachten traf das Paket mit dem wertvollen Instrument in Wissen ein und sorgte für große Freude bei den Musikern, die bei Konzertauftritten nun mit Fagott- und Oboenbesetzung auftreten können.

Schon seit der Barockzeit besitzt die Oboe einen festen Platz im Orchester und ist neben Flöte und Fagott die erste Vertreterin der Holzblasinstrumente. Sie kommt heute nicht nur bei klassischen Konzerten zum Einsatz, sondern findet auch in der Jazzszene sowie gelegentlich in der Pop- und Rockmusik Verwendung.


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