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Nachricht vom 26.10.2021    

Wurzeln schlagen: Acht Geburtsbäumchen für neue Erdenbürger in Selbach

Von Katharina Behner

Für insgesamt acht im Jahr 2020 neugeborene Selbacher Erdenbürger wurden kürzlich Geburtsbäumchen als Willkommensgruß gemeinsam mit den Familien gepflanzt. Die Obstbäume können nun - genau wie die Sprösslinge selbst - Wurzeln schlagen und gedeihen. Dabei ist der Gemeinde auch der ökologische Aspekt der traditionsreichen Aktion wertvoll.

Für Nele, Lisa, Kalle, Hannah, Romy, Luis-Noel, Lotta Marie und Moritz aus Selbach wurden am Samstag (23. Oktober) Geburtsbäumchen gepflanzt. Auch Ratsmitglied Gerd Stahl (dritter von links) nahm ebenfalls an der Aktion teil. (Foto: Ortsgemeinde)

Selbach. Seit nunmehr sieben Jahren wird die Tradition des „Geburtsbäumchenpflanzen“ in der Ortsgemeinde Selbach gepflegt. Und auch in diesem Jahr blickt die Gemeinde stolz auf insgesamt acht kleine neue Erdenbürger, die im Jahr 2020 das Licht der Welt erblickten.

Am Samstag (23. Oktober) war es bei bestem Wetter soweit: Nele Cordes, Lisa Weber, Kalle Arndt, Hannah Hombach, Romy Schneider, Luis-Noel Bönkendorf, Lotta Marie Simon und Moritz Nauroth bekamen jeweils einen Geburtsbaum von der Ortsgemeinde geschenkt, die gemeinsam eingepflanzt wurden.

Dabei handelt es sich um insgesamt fünf Apfelbäume, die im Baugebiet Stockacker und weitere drei Zwetschgenbäume, die in der Schulstraße ihre Wurzeln schlagen können. Die Familien kümmern sich nun als Pate um die Pflege des jeweiligen Bäumchens und gießen ihn etwa bei trockenem Wetter.

„Die Bäumchen als Willkommensgeschenk sollen die Verbundenheit der Kinder und Familien mit dem Dorf symbolisieren“, freut sich Ortsbürgermeister Matthias Grohs über den Zuwachs in der Gemeinde. Aber auch der ökologische Aspekt ist der Gemeinde wichtig. Denn mit jedem neuen Baum wird ein echter Klimaretter und Artenschützer gepflanzt – bieten Streuobstwiesen doch wichtige Lebensräume für zahlreiche Insekten und andere Tiere und sind damit auch für den Artenschutz sehr bedeutend.




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Demnächst ein „anderer Willkommensgruß“
Insgesamt etwa 50 Obstbäume hat die Ortsgemeinde in den letzten sieben Jahren für Neugeborene gemeinsam mit den Familien gepflanzt. Davon fanden die meisten auf der Streuobstwiese oberhalb der Kirche ihren Platz. Da nun dort kein Platz mehr für weitere Pflanzungen ist, soll es ab dem nächsten Jahr einen anderen Willkommensgruß in Verbindung mit einem Streuobstwiesen-Fest geben, verrät Grohs.

Einen herzlichen Dank richtet er an Jagdpächter Ton Benard und die Jagdgenossenschaft Selbach-Fensdorf, die nach der Pflanzaktion mit ihrer Spende für einen Imbiss und Getränke gesorgt hatten. (KathaBe)


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