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Nachricht vom 03.02.2011    

Kabarett zu 100 Jahre Internationaler Frauentag

100 Jahre Internationaler Frauentag - 100 Prozent aktuell - das wird gefeiert! Aus diesem Anlass veranstaltet der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Altenkirchen einen Kabarettabend. Am Sonntag, 13. März tritt im Kulturwerk in Wissen die Kölner Kabarettistin Renate Coch auf, und verspricht einen lustigen, leichtlebigen Abend voller Selbstironie, authentischen Storys und hochkomischen Klaviersongs. Übrigens: Nicht nur Frauen kommen da voll auf ihre Kosten.

Renate Coch, Kabarettistin und Comedian aus Köln, kommt ins Kulturwerk Wissen. Foto: Armin Zedler

Wissen. 100 Jahre Internationaler Frauentag sind Anlass für einen unterhaltsamen Kabarettabend mit der Kölner Kabarettistin Renate Coch. Der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Altenkirchen lädt für Sonntag, 13. März, 19.30 Uhr ins Kulturwerk Wissen ein. Kabarettistin Renate Coch sorgt für einen lustigen, leichtlebigen Abend voller Selbstironie, authentischen Stories und hochkomischen Klaviersongs. Renate stellt sich in ihrem neuen Kabarettstück den wichtigsten Fragen unseres modernen Lebens: Wie viele Weltwirtschaftsnachrichten und technische Bedienungsanleitungen verträgt ein Gartenzwerg? Wieso ist Multitasking von gestern und das Wetter von morgen? Was kommt nach dem Internetfernsehen? Wieso ist RETRO eigentlich TREND? Und warum sind heute Frauen für Männer total gut zu verstehen? Viele Fragen mit den unterhaltsamen Antworten einer excellenten Komödiantin und Kabarettistin.

Am 8. März 2011 jährt sich der Internationale Frauentag zum 100sten mal. Die politische Forderung der Frauen vor 100 Jahren war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Mehr als eine Million Frauen gingen auf die Strasse, eine bis dahin beispiellose Massenbewegung. Der 1. internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Frauen aus Frankreich, Schweden und den Niederlanden schlossen sich 1912 der Idee an, sowie Frauen aus Russland 1913.
Am 8. März 1917 demonstrierten Frauen anlässlich des Internationalen Frauentages in St. Petersburg. In Textilfabriken traten Arbeiterinnen in Streik und forderten andere Betriebe auf, sich anzuschließen, so dass schließlich 900 000 Menschen streikten. Am 12.03.1917 (nach russischer Zeitrechnung am 27. Februar 1917) mündete diese Unzufriedenheit in einen Aufstand - die Februarrevolution - in Folge derer der Zar abdankte und eine provisorische bürgerliche Regierung die Staatsführung übernahm. Aufgrund der epochalen Bedeutung dieses Ereignisses wurde der Internationale Frauentag zukünftig auf den 8. März festgelegt.
Am 12. November 1918 erhielten die Frauen in Deutschland durch den Rat der Volksbeauftragten das aktive und passive Wahlrecht. Es war die Frucht eines langen Kampfes, bei dem vor allem die Namen Clara Zetkin und August Bebel genannt werden müssen.
Hartnäckigkeit und Durchsetzungsvermögen sind zwei der Eigenschaften die Frauen in der Geschichte ihres parlamentarischen Wirkens immer wieder beweisen mussten. Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes, Männer und Frauen sind gleichberechtigt, gäbe es nicht ohne das besondere Engagement von Dr. Elisabeth Selbert. Ihr ist es im wesentlichen zu verdanken, dass dieser Satz so wie er ist in das Grundgesetz aufgenommen wurde.
Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz wurde 1994 im Zuge der Verfassungsreform ergänzt um den Satz: "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen und wirkt auf Beseitigung bestehender Nachteile hin".
Die tatsächliche Gleichberechtigung kann nicht alleine durch Gesetze und Diskriminierungsverbote erreicht werden. In beruflichen Führungspositionen sind Frauen nach wie vor in der Minderheit. Auch von einer gleichrangigen Mitwirkung an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen kann noch keine Rede sein. Die aktuelle Diskussion um Quotenregelungen in den Führungsetagen per Gesetz macht dies nur allzu deutlich.
Der Kartenvorverkauf hat begonnen: Altenkirchen: Buchhandlung Liebmann und in der Gleichstellungsstelle im Kreishaus, in Betzdorf im Rathaus Betzdorf im Bürgerbüro und in der Buchhandlung Mankelmuth, in Daaden in der Verbandsgemeindeverwaltung, in Kirchen: Gemeindebüro Mudersbach, Buchhandlung Krusch, Niederfischbach und im Bürgerbüro, Rathaus, in Wissen im Bürohaus Hoffmann und im der Buchladen.



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