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Nachricht vom 06.02.2011    

Bach-Chor Siegen präsentierte Jahresprogramm

Sein akteulles Jahresprogramm hat jetzt der Bach-Chor Siegen präsentiert. Auf die Zuhörer warten wieder zahlreiche kleine und große musikalische Höhepunkte. Das Programm steht unter dem Motto Martin Luthers "Davon ich singen und sagen will".

Region/Siegen. Unter dem Motto Martin Luthers „ Davon ich singen und sagen will“ präsentiert der Bach-Chor Siegen unter der Leitung von KMD Ulrich Stötzel sein aktuelles, neues Jahresprogramm 2011. Auf den interessierten Zuhörer warten - zunächst im ersten Halbjahr - wiederum zahlreiche kleine und große musikalische Höhepunkte. Nach dem bereits gelungenen Start mit Kammermusik zum Neuen Jahr folgt nun am 30. Januar um 18 Uhr in der Martinikirche (für das entfallene Konzert im Advent) ein großes Chor- Orchesterkonzert mit der Gegenüberstellung zweier Magnificat-Vertonungen: Bachs hochvirtuose und expressive Komposition, die Jahr für Jahr viele Menschen begeistert, wird in diesem Konzert Rutters gleichnamige Vertonung gegenübergestellt. Seit der Uraufführung 1990 in der New Yorker Carnegie Hall erfreut sich auch dieses Werk durch seinen unkonventionell erfrischenden Stil weltweit größter Beliebtheit.
Des weiteren musiziert das bewährte Ensemble von Bach-Chor u. Bach-Orchester gemeinsam mit namhaften Solisten am 10. April 2011 Bachs Johannes-Passion, die den 1723 frisch gewählten Thomaskantor und Leipziger Musikdirektor bereits in unüberbietbarer musikalischer und rhetorischer Meisterschaft zeigt.
Zum 700-jährigen Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung der altehrwürdigen Martinikirche gestaltet der Bach-Chor am 19. Juni ein Festkonzert mit Bachs beschwingter Pfingst-Kantate „Erschallet, ihr Lieder“ und Mozarts populärer Krönungsmesse.
Seit über 30 Jahren gibt es in der Martinigemeinde die Tradition der Kantaten-Gottesdienste, die sich ungebrochener Beliebtheit erfreut. Mit der Aufführung von Bachs Kantate BWV 12 „Weinen, Klagen“ am 10. April, Telemanns Osterkantate „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ am Ostermontag und wiederum einem Werk von Bach BWV 45 „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ am Pfingstsonntag wird diese Tradition lebendig fortgesetzt.



Als musikalischer Botschafter unserer Region gastiert der Bach-Chor - vornehmlich mit seinem Collegium vocale - zum wiederholten Male an kulturell bedeutenden Orten: So am 18. und 19. März an Bachs Wirkungsstätte, der Leipziger Thomaskirche, am 7. August in der wiederaufgebauten Dresdener Frauenkirche und am 21. Und 23. April in der Kölner Philharmonie.
Ein besonderer Hinweis gilt auch dem Orchesterkonzert am 6. März (Karnevals-Wochenende) in der Martinikirche. Zwei selten zu hörende Konzerte von M. G. Monn für Cello (Solist: Friedrich Gauwerky) und Orchester, sowie J. B. Vanhals Konzert für zwei Fagotte (Jörg Wehner u. Michael Lappe) -
kontrastiert mit Telemanns mitreißender Ouvertüre „Hamburger Ebb´ und Flut“ - sind gewiss eine echte musikalische Alternative am „tollen Wochenende“.
Der diplomierte Konzertorganist Ulrich Stötzel gestaltet an seinem Instrument am Karfreitag, den 22. April ein Konzert mit tiefgründigen Werken von J. S. Bach, welches gleichzeitig als Gedenkkonzert an die Reaktorkatastrophe vor 25 Jahren in Tschernobyl (26. April 1986) gedacht ist. Als Ausblick sei schon auf das 60-jährige Jubiläum der klangschönen Martini-Orgel hingewiesen, welches ab dem 2. Halbjahr mit zahlreichen anspruchsvollen Konzerten begangen wird.
Alle Konzerttermine in der Übersicht gibt es in dem bei Vorländer gedruckten, ansprechenden Programmheft sowie im Internet unter www.bachchor.de.



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