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Nachricht vom 30.09.2007    

Viel Beifall für Jubiläumskonzert

Viel spontanen Beifall gab es in der Mehrener Kirche während eines denkwürdigen Konzertes zum 50-jährigen Chorleiterjubiläum von Gerd Schnabel.

konzert in mehren

Mehren. Der bemerkenswerteste Teil des Jubiläumskonzertes zum 50-jährigen Chorleiter-Jubiläum von Gerd Schnabel gehörte wohl kurz vor Schluss des zweieinhalbstündigen Kirchenkonzertes der Auftritt des DUO–fesmir gemeinsam mit dem "Gemeinde-Chor". Weit über 300 Personen, Akteure und Zuhörer verweilten in der Mehrener Kirche und sangen gemeinsam zu den instrumentalen Klängen von Robert Haas am Akkordeon und Thomas Kagermann auf der Geige. Volkslieder erklangen und wer noch nicht den richtigen Mut hatte, von Beginn an mitzusingen, der ließ sich spätestens nach dem ersten Lied "Jetzt fängt das schöne Frühjahr an" mitreißen. Denn da hieß es "Im Frühtau zu Berge" und da konnte keiner mehr widerstehen. Wer dann noch die beiden munteren Musiker, Kagermann und Haas im Blickfeld hatte und ihre fröhlich, spritzige Art in sich aufnahm, der musste einfach mitmachen.
Der Gemischte Chor Mehren/Michelbach-Widderstein eröffnete mit Lobgesang zum Erntedankfest das Konzert. Moderatorin Ute Klevesahl begleitete mit kleinen Geschichten und Hinweisen die folgenden Darbietungen. Der Gemischte Chor (Gemeinschaft) erfuhr stimmliche Unterstützung von der brillanten Sopranistin Martina Greis, instrumental begleitet von Sonja Brand am Klavier und Anja Carls auf der Geige. Gospel- und Spiritualbeiträge gaben dem Erntedankcharakter einen Richtungsschwung in die lockere, leichte Kirchenmusik der farbigen Sangeskultur. Mit "Glory-Land" kündigte sich eine kurze Pause an.
Der MGV Weyerbusch-Hasselbach in Klavierbegleitung durch Sonja Brand eröffnete mit dem "festlichen Gruß" den zweiten Teil des Mammutkonzertes. "Alle Völker wollen Frieden" und "Horch was kommt von draußen rein" waren nur zwei der Beiträge ,die immer wieder zu Beifall hinrissen. Instrumentale Musik und solistische Einlagen wurden spontan und anhaltend beklatscht. Temperamentvoll gestalteten sich Gesang und Klavier bereits schon bei den drei kroatischen Volksliedern. Als dann aber Sonja Brand sich am Xylophon, begleitet von Robert Haas am Akkordeon, mit Melodien aus der Zirkuswelt vorstellte und Erinnerungen an die Welt des Zirkus Renz wach rief, da gab es für das Publikum kein Halten mehr. DUO-feschmir setzte mit dem Gemeindeprojekt noch einen drauf und auch das Abschlusslied wusste zu begeistern. So war es dann nicht sonderlich verwunderlich, dass rhythmisches Klatschen des begeisterten Publikums zur Zugabe anspornte. (wwa)
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Die Chorgemeinschaft Gemischte Chöre Mehren und Michelbach-Widderstein sangen Erntedanklieder, Gospels und Spirituals. Fotos: Wachow


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