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Nachricht vom 21.11.2021    

HC Erbachtal: Große Emotionen bei Proklamation in Eichelhardt

Von Klaus Köhnen

Unter frenetischem Applaus zog das neue Dreigestirn des HC Erbachtal in den Saal des Sportlerheims Eichelhardt ein. Vorher galt es aber die alten Tollitäten gebührend zu verabschieden. Bei aller Fröhlichkeit dominierte allerdings auch ein unangenehmes Thema die Gespräche auf der Veranstaltung.

Das neue Dreigestirn (von links): Jungfrau Stefanie, Prinz Philipp I. und Bauer Jörg I. (Fotos: kkö)

Eichelhardt/Obererbach. Die Hobby Carnevalisten aus dem Erbachtal (HCE) luden am Samstag, 20. November, zur traditionellen Proklamation nach Eichelhardt ins Sportlerheim ein. Viele befreundete Karnevalisten waren erschienen. „Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang bei“, so Präsident Dominic Pritz. Bevor es zu dem Anfang, den er meinte, kommen konnte, wurde das alte Dreigestirn gebührend verabschiedet.

Zum Einmarsch des HCE mit den zu verabschiedenden Tollitäten erhoben sich alle Gäste von ihren Plätzen. Prinz Achim I. (Wessler) und Bauer Wolfgang I. (Weber) war anzumerken, dass sie sehr berührt waren. (Die „Jungfrau“ Guido (Buchholz) weilte in Urlaub.) Nach den Formalitäten, der Abgabe des Zepters und der Prinzenkette, wurde es sehr emotional. Pritz ging kurz auf die Session und das karnevalslose Jahr ein. Zum Abschluss erhielten die nun „Ex-Tollitäten“ noch einen Blumengruß aller Garden.

Nach der Verabschiedung überbrückte Pritz in seiner unnachahmlichen Weise eine kleine Pause. Wie zu hören sei, „dauert es bei der Jungfrau ein wenig länger“. Dies führte zu großer Erheiterung bei den Anwesenden. Dann war es aber soweit: Das streng gehütete Geheimnis wurde gelüftet. Die Karnevalisten aus dem Erbachtal haben erneut ein schmuckes Dreigestirn: Prinz Philipp I. (Bohlscheid), Bauer Jörg I. (Burbach) und Jungfrau Stefan I. (Stefan Will) zogen unter frenetischem Applaus in den Saal ein. Präsident Pritz proklamierte dann das neue Trifolium. In seiner kurzen Ansprache stellte Prinz Philipp I. heraus, dass sie ein Dreigestirn aller „Jecken“ sein wollen. „Wir feiern unter dem Motto ‚Das Leben gibt heute einen aus‘ mit dem närrischen Volk“, so der neue Prinz.

Das Dreigestirn hatte sich eine Aufgabe für den Präsidenten einfallen lassen. Pritz musste unter dem Applaus des Publikums der Jungfrau Stefanie das Strumpfband anlegen. Prinz Philipp sagte lachend zu, dass er dies nach der Session auch wieder entfernen müsse. Dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld Fred Jüngerich übergab das Dreigestirn „11 Gebote“ für die Session. Hierin enthalten waren auch die „Anweisungen“, dass die Parkverbote aufgehoben und der Rat entmachtet sei. Natürlich wurden auch die ersten Orden der neuen Regenten überreicht.



Den Auftakt der Gastvereine machte die KG Herschbach mit ihrem Tanzkorps und dem Prinzenpaar Maximilian I. und Prinzessin Felicitas I. Für die Rheinischen Karnevals Kooperationen (RKK) war der Bezirksvorsitzende Dennis Dapprich anwesend und verlieh dem neuen Dreigestirn den Orden der RKK. Weiter ging es mit den Gratulanten aus Pracht. Danach tanzte das große Tanzkorps des HCE. Ebenfalls angereist waren die KG Wissen, der KVS Scheuerfeld, der KKV Kaan Marienborn, der FKC Fensdorf, die KG Altenkirchen, die Föschber Jecken 2.0 und die Stadtgarde Altenkirchen.

Ein Thema beherrschte auch bei dieser Veranstaltung die Gespräche. Alle Vereine hoffen natürlich darauf, dass die Session in fast normalen Bahnen ablaufen kann. Einige haben bereits Veranstaltungen abgesagt, andere wollen noch abwarten. Steven Röder von den Fidelen Jongen Pracht nannte es ein Wagnis, Prognosen abzugeben. Sein Verein habe die große Sitzung bereits abgesagt, so Röder. Dies wurde von vielen der anwesenden Vorstände und Verantwortlichen bestätigt. Alle gehen davon aus, dass Umzüge auch im kommenden Jahr nicht stattfinden werden. (kkö)


Mehr zum Thema:    Karneval   
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