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Nachricht vom 29.11.2021    

Wirtschaftsförderung Altenkirchen lädt zum 6. Zukunftsforum am 2. Dezember

Welche Maßnahmen Unternehmen und Behörden ergreifen können und sollten, um sich gegen Cyber-Kriminalität zu schützen – darum geht es beim 6. Zukunftsforum der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen, das am Donnerstag, 2. Dezember, um 17 Uhr, als Online-Veranstaltung stattfindet.

IT-Sicherheit in Unternehmen und Behörden: Vorsorgen und sensibilisieren. (Grafik: Wirtschaftsförderung Kreis AK)

Altenkirchen/Kreisgebiet. Ob Behörden, Krankenhäuser, Supermärkte oder Elektronikmarktketten: die Liste der Unternehmen und Einrichtungen, die Ziel eines Hackerangriffs wurden, wird immer länger. Der Schaden, den solche Angriffe allein in der deutschen Wirtschaft 2020 verursacht haben, beläuft sich laut Digitalverband Bitkom auf über 24 Milliarden Euro – und hat sich somit im Vergleich zu 2019 mehr als vervierfacht. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterschätzen oft die Gefahr, weil sie davon ausgehen, dass nur größere Firmen interessant für Cyber-Kriminelle sind.

„Bei der Veranstaltung, zu der wir alle Unternehmen und Behörden aus der Region herzlich einladen, möchten wir diese für das Thema sensibilisieren“, so Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen. „Eine hundertprozentige IT-Sicherheit gibt es leider nicht. Daher ist die Vorbereitung auf einen möglichen Angriff und der richtige Umgang damit ein wichtiger Baustein.“

Zum Einstieg in das Thema referiert Nico Vitt vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Siegen. Er wird unter anderem erklären, wie ein Hacker-Angriff abläuft, und erläutern, wie das kostenlose Angebot der vom Bundeswirtschaftsministerium ins Leben gerufenen Transferstelle „IT-Sicherheit im Mittelstand“ aussieht. Anschließend wird Martin Schäfer, Geschäftsführer der Schäfer Trennwandsysteme GmbH aus Horhausen, von einer Cyberattacke mit Erpressungsversuch im eigenen Unternehmen berichten. Durch den Angriff wurden Anfang 2020 die betrieblichen Prozesse des Unternehmens nahezu komplett lahm gelegt und das trotz eines sehr hohen IT- und Sicherheitsstandards der Firma.



Welche Maßnahmen KMU und Behörden ergreifen können – von der Sensibilisierung der Mitarbeiter bis hin zu Systemen zur Angriffserkennung –, dazu referiert Fred Schmidt, Principal Account Manager der TÜV Trust IT GmbH in Köln, die Unternehmen in Sachen Informationssicherheit und Datenschutz berät. Die GmbH wurde durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als IT-Sicherheitsdienstleister für die Geltungsbereiche IS-Revision, IS-Beratung und die Durchführung von Penetrationstests zertifiziert.

Die Teilnahme am 6. Zukunftsforum ist kostenfrei und für jeden Interessierten zugänglich. Um eine Anmeldung bis Dienstag, 30. November, bei Iris Scharenberg-Henrich (E-Mail: iris.scharenberg-henrich@kreis-ak.de) wird gebeten. Wer sich anmeldet, erhält kurz vor der Veranstaltung per Mail die Zugangsdaten zur Videokonferenz. (PM)



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