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Nachricht vom 20.02.2011    

Etzbacher Volleyballerinnen gewinnen Nervenkrieg

Ein wahrer Nervenkrieg war das Spiel der Etzbacher Regionalliga-Volleyballerinnen bei der Frankfurter Eintracht. Nach vier knappen Sätzen waren aber am Ende wichtige Punkte eingefahren.

Etzbach/Frankfurt. "Das war kein Spiel für Leute mit schwachen Nerven", erklärte Trainer Hartmut Schäbitz nach dem Wechselbad der Gefühle, das ihm seine Spielerinnen zuvor bereitet hatten. Die Volleyball-Regionalligistinnen der SSG Etzbach brachten durch einen 3:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt zwei wichtige Punkte auf ihr Konto. Doch bis es soweit war, mussten zunächst 115 aufreibende Spielminuten überstanden werden. Bereits der erste Satz gestaltete sich durch häufige Führungswechsel. Die Eintracht meisterte die Aufgabe mit 25:23 vor allem wegen einer überragenden Mittelangreiferin, die die SSG noch nicht im Griff hatte.
Dies sollte sich zwar bald ändern. Zunächst allerdings jagten die Etzbacherinnen ihrem Trainer durch einen 1:8-Rückstand im zweiten Satz einen gehörigen Schrecken ein. "Das war schlimm, katastrophal", kommentierte Schäbitz. "Aber dann haben wir uns gesteigert und vor allem Kampfgeist mit ins Spiel gebracht. Dass wir diesen Satz noch gedreht haben, war für mich der Knackpunkt der Partie." Ursache für den Satzgewinn (25:21) waren vor allem ein paar Erfolgserlebnisse, die seine Spielerinnen gegen den starken Mittelblock erzielen konnten. Der Frankfurter Angriff wurde unsicherer und bekam sichtlich Respekt vor dem SSG-Block. Im Gegenzug wurden die Etzbacherinnen selbst durch die Mitte immer erfolgreicher.
Satz drei ging mit 25:19 ebenfalls an die SSG, nachdem man Frankfurt nach einer 7:1-Führung noch zum 19:19 hatte herankommen lassen. Durch ein paar gute Blockaktionen brachte sich Etzbach am Ende des Durchgangs wieder nach vorne und holte sich den Satz durch eine Sechs-Punkte-Serie. Doch Frankfurt gab sich noch nicht geschlagen. Der vierte Satz war durch ein einziges Hin und Her bestimmt, kein Team konnte sich absetzen. So war auch das Finish äußerst knapp und nervenaufreibend. Nachdem Etzbach zwei Matchbälle vergeben und einen Satzball der Frankfurterinnen abgewehrt hatte, gelang mit 27:25 schließlich der erlösende Punktgewinn.
"Hier wurden keine Geschenke verteilt. Wir waren nicht viel besser, es hätte auch anders herum ausgehen können", fand Schäbitz nach dem Sieg, der Etzbach auf Rang fünf hält. "Dieser Erfolg war äußerst wichtig für uns. So können wir den nächsten Spielen ein bisschen entspannter entgegen blicken."



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