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Nachricht vom 20.02.2011    

Bernhard Vogel: "Wieder die Verantwortung im Land übernehmen"

Zu einem engagierten Wahlkampf rief der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsidet Dr. Bernhard Vogel in seiner Rede in der Altenkirchener Stadthalle seine CDU-Parteifreunde auf. Es sei Zeit, wieder die Verantwortung im Lande zu übernehmen.

Zu einer CDU-Wahlkampfveranstaltung kam der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Professor Dr. Bernhard Vogel in die Stadthalle nach Altenkirchen. Das Foto zeigt (von rechts): Dr. Josef Rosenbauer (MdL), Heinz Düber (CDU-Stadtverband Altenkirchen), Bernhard Vogel, Dr. Peter Enders (MdL), Ulrich Schmalz und Torsten Löhr (B-Landtagskandidat).

Altenkirchen. "Es ist an der Zeit, dass die CDU wieder Verantwortung für die Zukunft von Rheinland-Pfalz übernimmt", unterstrich Professor Dr. Bernhard Vogel, rheinland-pfälzischer Alt-Ministerpräsident, in der Stadthalle Altenkirchen. Dabei hatte er den Blick auf die Landtagswahl am 27. März gerichtet. Der 78-Jährige, der immer noch etwas zu sagen hat und zu überzeugen weiß, war in die Kreisstadt gekommen, um neben CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner vor allem die beiden heimischen CDU-Landtagskandidaten aus dem Landkreis Altenkirchen, Dr. Peter Enders und Dr. Josef Rosenbauer, aktiv zu unterstützen.

"Weil die CDU im Land 1988 ein Eigentor geschossen hat, regieren seit 20 Jahren die Sozialdemokraten", erinnerte Vogel. Jetzt müsse aber "die Bußzeit" beendet werden. Vogel erwähnte dabei rückblickend insbesondere die Leistungen der ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten Peter Altmeier und Helmut Kohl. "Ohne Peter Altmeier", so Vogel, "gäbe es kein Rheinland-Pfalz." Anerkennende, lobende Worte Vogels galten Julia Klöckner, die jung, charmant, kämpferisch und von entschiedener Entschlossenheit sei. "Diese Frau kann dem Land nur gut tun."
Gleichzeitig mahnte der frühere Ministerpräsident, dass die CDU im Land in Einigkeit und Geschlossenheit auftritt, dabei deutlich Profil zeigend und nicht allen alles versprechend. "Dem Volk aufs Maul schauen, ist richtig. Dem Volk nach dem Mund reden, ist falsch", bekräftigte Vogel, der daran erinnerte, dass Rheinland-Pfalz zwischenzeitlich das am höchsten verschuldete deutsche Flächenland sei.




Einen besonderen Schwerpunkt seiner Rede widmete Vogel der Bildungspolitik. "Der Mensch fängt nicht beim Abi an", betonte er, wobei er gleichzeitig einer Einheitsschule eine deutliche Absage erteilte. "Jeder soll sich seinen Fähigkeiten entsprechend entwickeln dürfen und muss seine Chance erhalten. Den einen muss man fördern, den anderen fordern", erklärte Vogel. Jedoch könne die beste Schule Kinder nicht erziehen, wenn daheim nichts geschehe. Vogel sprach sich einmal mehr für die duale Ausbildung in Berufsschule und Betrieb aus: "Das ist unser deutscher Exportschlager und hat sich sogar in China durchgesetzt."

Harsche Kritik fanden die von der SPD-Landesregierung getätigten Millioneninvestitionen im Zusammenhang mit dem Nürburgring. "Ich hätte mir gewünscht man hätte 350 Millionen Euro in die Hochschulen investiert."

Die CDU sei einmal mehr gefordert einen engagierten Wahlkampf zu betreiben. "Es lohnt sich die Ärmel hochzukrempeln, sich zu mühen und anzustrengen und resigniert nicht vor euren heutigen Aufgaben", rief Vogel den beiden Landtagskandidaten sowie den großen Beifall spendenden Zuhörerinnen und Zuhörern im Saal der Altenkirchener Stadthalle zu.


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