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Pressemitteilung vom 17.12.2021    

Die "Blühenden Friedhöfe" gehen in Winterruhe

Nachdem das Projekt "Blühende Friedhöfe" im Jahr 2020 pandemiebedingt verschoben werden musste, konnten im zu Ende gehenden Jahr mithilfe der Ortsgemeinden kreisweit zahlreiche Friedhofsflächen zum Blühen gebracht werden. Mit dem Projekt geht es 2022 weiter.

So erblühten über den Sommer vielerorts die Friedhofsflächen. (Foto: Kreisverwaltung)

Kreis Altenkirchen. Insgesamt haben sich rund 70 Ortsgemeinden und Träger von Friedhöfen beteiligt. Bis in den November hinein zeigten sich noch vereinzelte Blüten, jetzt begeben sich die Blühflächen jedoch in "Winterruhe". "Dies sieht im Moment vielerorts etwas ‚wild‘ und ungeordnet aus, ist aber von hohem ökologischen Wert", erläutert Jessica Gelhausen von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises. "So bieten die Flächen im Winterhalbjahr durch die trockenen Halme wichtige Überwinterungsquartiere für verschiedene Insekten und die Samenstände werden von Vögeln als Nahrungsquelle genutzt".
Für den großen Einsatz und das Engagement der Gemeinden und Freiwilligen bedankt sich Gelhausen seitens der Kreisverwaltung: "Es gab viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung und einige Privatleute ließen sich bereits inspirieren, auch auf ihren hauseigenen Flächen Blühstreifen anzulegen."




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Auch wenn die Flächen im Augenblick nicht mehr so bunt und schön wie im Sommerhalbjahr aussehen, erfüllen sie somit wichtige Funktionen und sollten über den Winter stehen gelassen werden. Das Projekt "Blühende Friedhöfe" ist auf zwei Jahre ausgelegt und geht im kommenden Jahr weiter, sodass die Gemeinden im Frühjahr erneut Saatgut erhalten. Eine Abfrage der jeweils gewünschten Saatgutmenge erfolgt Anfang 2022. Im Vorfeld der Aussaat können die Flächen entweder im Spätwinter (Februar) abgemäht werden oder der Aufwuchs wird bei der erneuten Saatbettbereitung im April untergearbeitet.

Bei Fragen zur Teilnahme sowie zum Projekt, zur Flächenauswahl und -größe oder der praktischen Umsetzung können sich interessierte Gemeinden und deren Vertreter an die Untere Naturschutzbehörde wenden. Ansprechpartnerin ist Jessica Gelhausen, Tel.: 02681-812655, E-Mail: jessica.gelhausen@kreis-ak.de. (PM)


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