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Nachricht vom 25.02.2011    

Innenminister Karl Peter Bruch: "Machen wir es"

Gute Nachricht für die Mudersbacher: Der rheinland-pfälzische Inenenminister Karl Peter Bruch hat bei seinem Besuch in Mudersbach die Zusage zur Förderung der Dammicht-Arena in einen modernen Kunstrasenplatzes gegeben.

Innenminister Karl Peter Bruch (vorne, 2. von links) informierte sich über die Pläne zum Umbau des Mudersbacher Sportplatzes.

Mudersbach. Rund 1,1 Millionen Euro kostet der Umbau der Dammicht-Arena in Mudersbach in einen modernen Kunstrasenplatz. Der für diesen Zweck gegründete Förderverein hat bereits einiges an Sponsorengeldern einholen können und auch die Mudersbacher Sportvereine TuS "Germania" und DJK "Jahnschar" haben erhebliche Eigenleistungen zugesagt. Aber ohne finanzielle Unterstützung des Landes ist das Großprojekt nicht zu stämmen. Das erhoffte positive Signal aus Mainz kam jetzt vom rheinland-pfälzischen Innen- und Sportminister Karl Peter Bruch persönlich. Der Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Krell hatte den Minister zu einem Ortstermin mit Bürgermeister Jens Stötzel, Ortsbürgermeister Maik Köhler, Mudersbacher Ratsmitgliedern sowie Vertretern der betroffenen Sportvereine eingeladen.

Krell wies den Gast aus Mainz auf das besondere Engagement der Vereine in der Jugendarbeit hin. Im Vergleich zu den Anlagen im benachbarten NRW hätten die Mudersbacher erhebliche "Wettbewerbsnachteile". Der SPD-Politiker hob auch die Kooperation mit Brachbach hervor. "Wir haben den Umbau des Sportplatzes immer als interkommunales Projekt verstanden", unterstrichen Jens Stötzel und Maik Köhler die Bedeutung der Maßnahme.



Bruch überzeugte sich vom schlechten Zustand der Sportanlage. Für die Argumente der Mudersbacher hatte er offene Ohren. "Machen wir es", lautete schließlich die kurze aber dringend benötigte Förderzusage des Ministers.
In der Regel übernimmt das Land bei Projekten dieser Kategorie etwa 40 Prozent der Gesamtkosten. 10 Prozent kommen vom Kreis; die andere Hälfte tragen Ortsgemeinde und die beteiligten Vereine.
Für eine rasche Realisierung der Kunstrasensportanlage muss zunächst der Landkreis die Maßnahme auf Priorität 1 setzen. Da die Planungen durch die Ortsgemeinde bereits weit fortgeschritten seien, könne das Projekt noch im laufenden Jahr Bewilligungsreife erlangen, erklärte Bruch. Entsprechend groß war die Freude bei den zahlreich erschienenen Vereinsmitgliedern und kommunalen Vertretern.


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