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Nachricht vom 28.01.2022    

Westerwaldwetter: Stürmisches Wochenende

Von Wolfgang Tischler

Am Rande eines Hochs über Frankreich ist kühle Meeresluft in den Westerwald eingeflossen, die kurzzeitig unter Hochdruckeinfluss gerät. Am Samstagfrüh (29. Januar) greift dann die Warmfront eines Nordmeertiefs auf unsere Region über.

Es besteht die Gefahr, dass Bäume umfallen können. Foto: Wolfgang Tischler

Region. In der Nacht zum Samstag ist es wechselnd bis stark bewölkt und niederschlagsfrei. Oberhalb etwa 400 Metern sowie bei längeren Auflockerungen gibt es stellenweise leichten Frost um 0 Grad und vereinzelt Glätte durch überfrierende Nässe. In der zweiten Nachthälfte auffrischender Südwestwind, in Kammlagen sind einzelne starke Böen möglich.

Am Samstag wird es stark bewölkt bis bedeckt sein und es fällt gebietsweise leichter Regen oder Sprühregen. Durch eine Warmfront bedingt, werden die Temperaturen sehr mild werden. Am Rhein werden es zehn Grad und in dem hohen Westerwald bis zu vier Grad werden. Es weht ein frischer Südwest- bis Westwind mit starken Böen, die im höheren Westerwald und den Kammlagen als Sturmböen daherkommen.

In der Nacht zum Sonntag bleibt es stark bewölkt bis bedeckt mit Regen. In der zweiten Nachthälfte von Nordwesten stellenweise auflockernde Bewölkung und allmählich abklingender Regen, der dann in Schauer übergeht. Im hohen Westerwald geht der Regen wieder in Schnee über. Anfangs der Nacht bleibt es stürmisch. In der zweiten Nachthälfte lässt der Wind dann nach.



Am Sonntag Abkühlung auf sechs bis drei Grad, im höheren Bergland um ein Grad. Anfangs noch mäßiger bis frischer Nordwestwind mit starken, exponiert stürmischen Böen. In der zweiten Nachthälfte von Westen her nachlassend. Der Sonntag kommt zunächst wechselnd bewölkt daher. Im Tagesverlauf gibt es zunehmende Auflockerungen. Das Thermometer wird je nach Höhenlage zwischen drei und neun Grad anzeigen. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordwest bis West, zum Abend auf Südwest drehend.

Die Nacht zum Montag wird ungemütlich. Nach Mitternacht kommen von Westen her Regen und in höheren Lagen Schneeregen und Schnee in den Westerwald gezogen. Der Wind frischt stark auf und wird insbesondere im Bergland sehr stürmisch. Die Temperatur sinkt zum Teil unter null Grad und es wird entsprechend glatt. Der Wind bleibt auch am Montag noch stürmisch. (woti)


Mehr dazu:   Wetter  
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