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Nachricht vom 17.03.2011    

Wehner erfreut über Entwicklung bei TMD Friction

Über das Unternehmen TMD Friction in Hamm informierte sich jetzt der Landtagsabgeordnete Thorsten Wehner vor Ort. Durch die Krise der Automobilindustrie war der Bremsbeläge-Hersteller besonders hart getroffen worden, hat sich inzwichen aber wieder erholt.

Hamm. Die Firma TMD Friction besuchte jetzt der Landtagsabgeordnete Thorsten Wehner, um sich über die Situation des Unternehmens am Standort in Hamm zu informieren. Begleitet wurde Wehner von Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen und Mitgliedern der SPD-Fraktion in Hamm.
Werkleiter Stefan Podschun gab zunächst einen Überblick über das weltweit agierende Unternehmen mit Hauptsitz in Leverkusen. TMD Friction liefert Bremsbeläge für fast alle Autohersteller, sowohl für Pkw als auch für Nutzfahrzeuge. Am Standort in Hamm werden ausschließlich Beläge für die Nutzfahrzeugindustrie produziert. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 4500 Mitarbeiter, davon den größten Teil in Deutschland. In Hamm sind etwa 400 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Unternehmen war durch die Krise in der Automobilindustrie im Jahr 2009 sehr stark betroffen. "Die Abwrackprämie hat zwar im Pkw-Bereich einiges aufgefangen", so Podschun, "konnte aber nicht verhindern, dass das Unternehmen in die Insolvenz gehen musste." Den Produktionsstandort in Hamm hatte es im Besonderen getroffen, da die Abwrackprämie nicht auf Nutzfahrzeuge ausgeweitet worden war. "Durch die Insolvenz reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiter um ca. 150 Personen, davon wechselten 60 Mitarbeiter in eine Transfergesellschaft. 90 befristete Verträge wurden nicht verlängert", wie der Betriebsratsvorsitzende Bernd Templin berichtete.

"Das Unternehmen hatte in der Krisenzeit drei Standorte geschlossen, unter anderem einen Standort in Schweden, dessen Produktion nach Hamm verlegt wurde. "Diese Entscheidung hat den Bereich Trommelbremsbeläge am Standort entscheidend gestärkt". Mittlerweile ist die Krise überwunden", so Podschun.

Der Firmenstandort in Hamm wird in diesem Jahr 50 Jahre alt und will dieses auch mit einer Jubiläumsveranstaltung am 18. Juni gebührend feiern.

Das Unternehmen will auch weiterhin in den Produktionsprozess am Standort in Hamm investieren. Zudem bildet man in Hamm auch eigene Leute aus. Zur Zeit lernen acht junge Menschen den Beruf des Industriemechanikers und vier werden zum Energieelektroniker ausgebildet. Allerdings sei es immer schwerer, geeignete junge Menschen für diese Berufe zu finden, so Betriebsratsvorsitzender Templin. Man wird sich aber gezielt mit Schulpatenschaften zukünftig noch intensiver darum bemühen.

Wehner zeigte sich erfreut darüber, dass es dem Unternehmen mittlerweile wieder besser gehe.


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