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Nachricht vom 10.03.2022    

Brunnen auf dem Wissener Marktplatz soll zur Sitzgelegenheit werden

Von Katharina Behner

Im Zuge der Stadtkernsanierung erhielt Wissen in den 1980er Jahren einen Brunnen auf dem schmucken Marktplatz im Herzen der Stadt. Auch wenn der Brunnen heute defekt ist, stellt das kleine Bauwerk einen beliebten Platz zum Verweilen in der Stadt dar. Mit Spendengeldern soll der Brunnen jetzt zur Sitzgruppe umgestaltet werden.

Schon jetzt gerne als Sitzgelegenheit genutzt: Der Brunnen auf dem Wissener Marktplatz. Die Planungen für die Neugestaltung stellten Berno Neuhoff, Uli Noss und Claus Behner (von links) vor. (Foto: KathaBe)

Wissen. Lange hat die Stadt auch in ihren Gremien überlegt, was mit dem Brunnen auf dem schönen Marktplatz in Wissen passieren soll und vor allem, wie die Ideen bei den leeren Kassen der Stadt umgesetzt werden können. In den 1980er Jahren wurde der Brunnen in der Marktstraße im Laufe der Stadtkernsanierung gebaut, davor gab es auf dem Marktplatz an den Seiten Parkplätze. Mittlerweile ist die Technik defekt und der Brunnen nicht mehr dicht. Nicht nur das hatte zur Folge, dass das Schmuckstück in der Stadt in den vergangenen Jahren teils eher einem Mülleimer glich. Am Mittwoch (9. März) stellten Bürgermeister Berno Neuhoff, Citymanager Uli Noss und der erste Beigeordnete der Stadt Wissen, Claus Behner, die Planungen für die Neugestaltung des Brunnens dar.

Idee mit Aufenthaltsgarantie mitten im Stadtkern - Spendenaufruf
Der Entwurf sieht vor, dass das Bauwerk erhalten bleibt, wenn es auch zukünftig kein Wasser mehr führen wird. Dafür soll aus dem Brunnen zukünftig ein Platz mit Aufenthaltsgarantie durch neugewonnene Sitzmöglichkeiten werden. Vorgesehen ist, Teile der Becken mit Holz zu beplanken und die zur Mitte hin laufendenden tieferen Stellen mit Blumen und Gräsern zu bepflanzen. Das Rundbecken in der Mitte soll ebenfalls mit Pflanzen als Blickfang gestaltet werden. Im gleichen Zuge sollen die Abfallbehälter erneuert und die dann nicht mehr benötigte Bank und auch das vorhandenen Beet entfernt werden.




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Eine Sanierung des Brunnens lassen die klammen Kassen der Stadt nicht zu. Hier müsste man mit gut 100.000 Euro rechnen. Auch ein Abriss würde mit mehr als 40.000 Euro zu Buche schlagen, erläutern Neuhoff, Noss und Behner. Zudem wolle man den beliebten Brunnen erhalten, der auch so schon oft als Sitzgelegenheit genutzt werde. Dagegen sei das maßvoll puristisch geplante Projekt nach Kostenvoranschlag eines heimischen Unternehmens mit Gesamtkosten von lediglich 6.000 bis 7.000 Euro veranschlagt.

„Der Stadthaushalt ist finanziell so defizitär, dass die Stadt nicht in der Lage etwas neues schaffen. Hier sind wir hier auf die Solidarität der Bevölkerung und auch der Geschäftsleute angewiesen“, so Neuhoff. Dabei zähle jeder Euro. Der Bürgermeister bittet daher die Bürger und Geschäftsleute, sich an der Verschönerung der Innenstadt zu beteiligen. Zeitlich liegt die Planung für die Neugestaltung bei etwa Juni oder Juli diesen Jahres, damit die neuen Sitzgelegenheiten noch im Sommer genutzt werden können.

Wer sich mit Spenden einbringen möchte, kann sich mit Citymanager Uli Noss in Verbindung setzen, Telefon 02742-911 5183 oder per Email an citymanager@rathaus-wissen.de . (KathaBe)


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