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Pressemitteilung vom 14.03.2022    

Schüler der Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen beschäftigten sich mit Datenschutz

In einem Workshop zum Thema "Datenschutz" lernten die Schüler, wie etwa durch Apps unbemerkt Daten gesammelt werden oder welche Informationen über die eigene Person im Internet stehen. Jugendmedienbeauftrage Michaela Weiß gab Tipps, um persönliche Daten zu schützen.

Die Schüler der Marion-Dönhoff-Realschule plus in Wissen lernten in einem Workshop den Umgang mit persönlichen Daten im Netz (Foto: Marion-Dönhoff-Realschule)

Wissen. In der letzten Woche vor den Winterferien stand an der Marion-Dönhoff-Realschule plus der jährlich für die Klassenstufe 6 angesetzte Workshop zum Thema "Datenschutz" auf dem Programm. Da coronabedingt im letzten Jahr der Workshop ausfallen musste, wurde er in diesem Jahr auch für die Klassenstufe 7 ermöglicht.

Alle sechsten sowie siebten Klassen fanden sich an jeweils einem Schultag in einem der Computerräume ein, um sich ausführlich mit Datenschutz im Allgemeinen, besonders jedoch mit Sicherheit im Internet auseinanderzusetzen - egal ob via Smartphone oder PC. Bereits die Einstiegsfragen der Jugendmedienbeauftragten Michaela Weiß ließen erkennen, dass es in dem Workshop um den Umgang mit persönlichen Daten der Schüler ging: Wofür ist Datenschutz gut und wer wird damit überhaupt geschützt? Was gehört alles zu unseren Daten als Privatperson und wie dürfen Firmen mit diesen Daten umgehen?

Spielerisch wurde den Teilnehmern verdeutlicht, wie leichtfertig offen sie manchmal mit ihren persönlichen Informationen und Vorlieben umgehen, ohne darüber nachzudenken, und was Firmen mit den Informationen alles anfangen können. Um den Schülern zu verdeutlichen, dass unzählige Daten von ihnen im Internet gespeichert werden, sollten diese in eine beliebige Suchmaschine ihren Namen oder einen ihrer "Nicknames" eingeben. Das Ergebnis war für die meisten überraschend. Selbst Bilder, die von Schulkameraden, Freunden oder Vereinen außerhalb der Schule einmal online gestellt wurden, tauchten auf und sorgten sowohl für Verblüffung als auch vereinzelt für Erheiterung, da die Bilder meist älteren Datums waren. Michaela Weiß erklärte in diesem Zusammenhang, welche Konsequenzen das Einstellen persönlicher Daten oder Bilder im Internet aber auch für die Zukunft - beispielsweise bei der Jobsuche - haben kann.



Anschließend bekamen die Jugendlichen in Kleingruppen Aufgaben gestellt, mithilfe derer sie sich eingehend mit verschiedenen Datenschutz-Themenschwerpunkten beschäftigten, beispielsweise Social Media, Internetgiganten, Apps und Smartphones, Bilder im Netz oder Smart Homes. Auch hier kam es zu überraschenden Erkenntnissen: Viele der Teilnehmer nutzen Apps auf ihrem Smartphone, die nicht nur ungewollt Daten sammeln und speichern, sondern die Infomationen auch zu verschiedensten Zwecken an tausende Unternehmen weitergeben.

Mit ausgewählten Videos und Spielen verdeutlichte Michaela Weiß im Verlauf des Workshops den Missbrauch persönlicher Daten. Damit wurde den Schülern bewusst, wie wichtig es ist, vor dem Teilen von Fotos und Daten im Internet die möglichen Folgen zu bedenken. Zum Abschluss erhielten die Jugendlichen konkrete Tipps zur sicheren Einstellung ihrer Handys und Apps, die sie teilweise bereits vor Ort vornehmen konnten. (PM)


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