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Nachricht vom 05.04.2011    

Gebhardshain hat einen ausgeglichenen Haushalt

Der Ortsgemeinderat Gebhardhain hat in seiner jüngsten Sitzung den Haushalt für das Jahr 2011. Trotz der enormen Umlagenbelastung ist Gebhardshain die einzige Gemeinde innnerhalb der VG, die einen ausgeglichenen Etat vorlegen konnte.

Gebhardshain. Zu seiner jüngsten Sitzung traf sich der Ortsgemeinderat Gebhardshain im Bürgerforum in Gebhardshain.
Zugunsten des Fahrradabsprungparcours im Bereich "Eckewieschen" nahm der Rat dankend eine Spende der Volksbank Gebhardshain in Höhe von 250 Euro an, ebenso eine Spende der Kreissparkasse Altenkirchen in Höhe von 150 Euro. Die beiden Beträge werden zum Bau einer Fahrradabsprungrampe eingesetzt.
Im Jahr 2010 wurden erhebliche Investitionen auf dem Friedhof Gebhardshain mit einer Gesamtsumme rund 185.000 Euro getätigt, insbesondere für die Renovierung und Erweiterung der Friedhofshalle, den Erwerb einer neuen Bestuhlung für die Halle, die Erneuerung des gesamten Wegenetzes auf dem Friedhof, die Instandsetzung der Toranlage sowie die Durchführung von Bepflanzungen. Die durchgeführten Maßnahmen, die laufenden Unterhaltungskosten und die zuletzt im Jahr 2001 festgelegten Gebührensätze in der Friedhofsgebührensatzung gaben nun Anlass, die bestehenden Gebührenansätze kalkulatorisch zu überprüfen. Die Ergebnisse der Verwaltung wurden im Haupt- und Finanzausschuss vorberaten und eine Erhöhung der Friedhofsgebühren zur kostendeckenden Friedhofsunterhaltung empfohlen. Bis auf eine Gegenstimme stimmte der Rat der neuen Friedhofsgebührensatzung in der vorliegenden Form zu. Ortsbürgermeister Heiner Kölzer teilte hierzu mit, dass die Satzung bereits im Vorgriff einen Gebührentatbestand für den Erwerb der lange diskutierten Wiesengrabstätten als Einzelerdgrab beinhaltet, ebenso die dazugehörenden Pflegekosten der Grabstätte, da im Falle einer Grabüberlassung die Pflege von der Gemeinde für die Ruhezeit übernommen wird. Urnenwiesengräber werden auf Grund der bereits schon angebotenen Urnengrabarten (Urneneinzel/-doppelgrab, Urnenwandgrab als Einzel-/Doppelgrab) nicht benötigt. Die Planung und Gestaltung von Wiesengrabstätten wird im Frühjahr vor Ort im Detail geklärt. Die endgültige Festlegung erfolgt dann in einer noch zu beschließenden Friedhofssatzung. Sobald dies erfolgt ist, können Wiesengrabstätten zugewiesen werden.

Als einzigen ausgeglichenen Haushalt innerhalb der Verbandsgemeinde Gebhardshain trotz höchster Umlagebelastung beschloss der Rat für die Ortsgemeinde Gebhardshain die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2011. Trotz dieser erfreulichen Feststellung mahnten Ortsbürgermeister Heiner Kölzer, die Fraktionssprecher Joachim Brenner (CDU), Jürgen Giehl (FWG) und Anton Hammes (FDP) sowie Konrad Schwan als Bürgermeister der Verbandsgemeinde zu einem weiteren Schuldenabbau der Ortsgemeinde, die bei der Pro-Kopf-Verschuldung immer noch über dem Landesdurchschnitt liegt. Dadurch bedingt bleiben die finanziellen Spielräume der Ortsgemeinde weiter gering. Die positive Entwicklung der Haushaltszahlen lässt jedoch einen deutlichen Aufwärtstrend für die Ortsgemeinde erkennen. Schwerpunkte sind der Ausbau der Grafen- und Liebergstraße (K 123), Denkmalsanierungen, weiterer Schuldenabbau und Parkplatzerweiterung sowie Bepflanzung zwischen Bürgerforum und Rewe-Markt,.
Durch den Abriss des Hauses in der Betzdorfer Straße 3 in Gebhardshain soll die Parkplatzfläche am Bürgerforum erweitert werden. Der Rat beschloss hierzu eine Auftragsvergabe an die Firma Fasel, Lautzenbrücken, zu der Angebotssumme von rund 21.000 Euro. Ebenso werden in diesem Bereich Grünanlagen hergerichtet. Gepflanzt werden sechs Pyramiden-Hainbuchen, die sich ohne aufwändige Pflegemaßnahmen entwickeln können. Den Auftrag vergab der Rat an die Firma Utsch, Kirchen, mit einer Angebotssumme von 1063 Euro.



Ortsbürgermeister Kölzer informierte über den jährlich anstehenden Termin zur Waldsäuberung am Samstag, 16.April, 9 Uhr. Treffpunkt ist wieder das Gelände des Bauhofs in Gebhardshain.

Des Weiteren informierte Kölzer über ein Schreiben der Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen bezüglich des Breitbandversorgungsprojektes im Kreis Altenkirchen. Die Ortsgemeinde Gebhardshain wurde durch das "Leerrohrprogramm" bereits gefördert. Im Falle eines LTE-Ausbaus (Mobilfunk) beabsichtigt das Landeswirtschaftsministerium, keine Förderung von bisher unterversorgten Bereichen zu gewähren. Dies führt zu Problemen in Gemeinden, in denen Leerrohre durch das Land und die Kommune über „Konjunkturpaket“-Mittel finanziert und bereits verlegt worden sind. Diese Leerrohre würden dann brach liegen bzw. müssten mit anderen Mitteln als denen des Landes (und Bundes) befüllt werden. Aufgrund dieser neuen Sachlage muss es das Ziel sein, die Gemeinden mit Leerrohren im Projekt vorzuziehen, bevor verbindliche Aussagen zum LTE-Ausbau durch die Betreiber vorliegen.
Zurzeit wird durch die Verwaltung geprüft, ob die Ortsgemeinde von dem Breitbandversorgungsprojekt Abstand nehmen sollte und einen eigenen Förderweg beschreitet. Langfristig gesehen wird die Lösung über eine Glasfaserkabelversorgung als bessere Variante erachtet und die bereits verlegten Leerrohre würden ihren Zweck erfüllen.


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