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Nachricht vom 31.03.2022    

Tote Schafe in Borod: Wolf aus dem Leuscheider Rudel war verantwortlich

Von Stefanie Schuhen

Am 10. März wurden in Borod zwei Schafe tot aufgefunden. Der Verdacht eines Wolfsriss hat sich nun bestätigt, wie das Koordinationszentrum Luchs und Wolf mitteilte. Verantwortlich für den Riss war demnach der Rüde GW1896m, dessen Beteiligung an Nutztierrissen bereits mehrfach nachgewiesen wurde.

Symbolfoto.

Borod. Das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KluWo) wurde 2021 gegründet und ist seitdem unter anderem für Maßnahmen rund um den Wolf zuständig. Eine wichtige Aufgabe des KluWo ist das Monitoring der Tiere in Rheinland-Pfalz. Die Daten zu den jeweiligen Nachweisen stammen dabei von der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF).

Im Fall von Nutztierrissen werden DNA-Proben entnommen und anschließend geprüft, um einen sicheren Nachweis zu gewährleisten. Durch eine solche DNA-Analyse konnte nun der Riss der beiden Schafe in Borod dem Wolfsrüden GW1896m zugewiesen werden. Das gleiche Tier war am 10. März für den Riss einer Ziege im Bereich der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld verantwortlich. Der zum Leuscheider Rudel gehörende Wolf war seit Beginn des Jahres bereits sieben Mal an Nutztierrissen in den Kreisen Neuwied, Westerwald und Altenkirchen beteiligt. (PM)


Mehr dazu:   Wolf  
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