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Nachricht vom 19.04.2011    

Heimische DLRG-Kräfte nahmen an Großübung in Koblenz teil

Auch Wasserrettungseinheiten der DLRG, Bezirk Westerwald-Taunus, haben an einer Großübung in Koblenz erfolgreich teilgenommen.

Region. Der Wasserrettungszug der DLRG im Bezirk Westerwald-Taunus stellte seine Einsatzfähigkeit unter Beweis. Nach dem die Wasserrettungseinheiten der Ortsgruppen in den letzten Jahren bei bezirksinternen Übungen ihre Zusammenarbeit bei gemeinsamen Übungen aufeinander abgestimmt haben, nahm der Wasserrettungszug nun an einer überörtlichen Übung beim Landesverband der DLRG teil. Nach der Voralarmierung trafen sich die Einheiten aus den DLRG Ortsgruppen Montabaur, Wirges, Diez, Neuwied, Westerburg und Betzdorf/Kirchen am frühen Morgen auf dem Autohof in Mogendorf an der A3. Von den beiden Zugführern des Bezirks wurde mit den drei Boots-, zwei Tauch- und einem Strömungsrettertrupp ein Wasserrettungszug zusammengestellt. Dieser wurde dann für die Bewältigung eines größeren Unfalls auf der Mosel abgerufen. Nach dem Anfahren des Bereitstellungsorts der Stadt Koblenz auf dem Gelände der Raststätte Rübenacher Wald an der A 61, wurden die Boote unterhalb der Schleuse Koblenz an der Slippanlage der Wehrtechnischen Dienststelle zu Wasser gelassen. In Koblenz-Güls wurden die Helfer mit den Booten und den Fahrzeugen an der Unglücksstelle erwartet. Ein Schlauchboot mit drei Verletzten hing an der Eisenbahnbrücke fest. Die Strömungsretter seilten sich gekonnt ab und retteten die Bootsinsassen sicher an Land. Bei der Absuche der Ufer wurde ein gestrandetes Motorboot gefunden und drei weitere Verletzte angetroffen und versorgt. Die Einsatztaucher konnten nach einem Taucheinsatz zwei vermisste Personen (Puppen) aus dem Wasser retten. Leider kam hier "die Hilfe zu spät". Die Übung war am frühen Nachmittag beendet und man trat die Heimreise an.
Ralf Bogler, Beauftragter für Katastrophenschutz der DLRG-Landesverband Rheinland-Pfalz, lobte den reibungslosen Ablauf: "Wir haben festgestellt, dass der DLRG Landesverband bei Großschadensereignissen mehrere große Wasserrettungszüge mit bis zu 300 Mann in den Einsatz bringen und auch effizient und zielgerichtet führen kann."
Bogler lobte den hohen Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Helfer, der dazu beigetragen hat, dass die Zusammenarbeit vieler DLRG-Ortsgruppen reibungslos funktionierte. Und er lobte die Zug-, Gruppen- und Truppführer, die ihre Aufgabe hervorragend gemeistert hätten.


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