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Pressemitteilung vom 08.05.2022    

"Girls Day" Kreis Altenkirchen: Spannende Einblicke in Politik und Polizeiarbeit

Jedes Jahr bieten der "Girls Day" und dessen Pendant, der "Boys Day", jungen Menschen die Möglichkeit, in unterschiedliche Berufe hineinzuschnuppern. Dabei geht es vor allem darum, geschlechts-untypische Berufe kennenzulernen. Die Mädels im Kreis schauten dabei Politikern und Polizisten über die Schulter.

Bei der Polizei in Betzdorf lernten die Mädels die Arbeit von Polizisten kennen. (Foto: Polizeiinspektion Betzdorf)

Region. Während sich die Mädels mit typischen Männerberufen beschäftigen, schauen sich die Jungs solche Berufe an, die primär von Frauen ergriffen werden.

Im Kreis Altenkirchen haben auch in diesem Jahr zahlreiche Schüler dieses Angebot genutzt. So nutzten Schülerinnen die Gelegenheit, die Arbeit von Politikerinnen im Landtag kennenzulernen oder den Beamten der Polizei Betzdorf über die Schulter zu schauen. Ausgewählte Highlights vom "Girls Day" gibt es im Folgenden:

Anregender Austausch in Mainzer Landtag mit der CDU-Fraktion
Rosalie Fischer und Lotta Sommer aus Horhausen erlebten am "Girls und Boy Day" auf Einladung des heimischen Landtagsabgeordneten Matthias Reuber Politik "hautnah". Die CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag hat bei der Aktion mitgemacht und rund 45 Mädchen und Jungen einen Einblick in den politischen Alltag ermöglicht. Aus ganz Rheinland-Pfalz waren die Jugendlichen nach Mainz gekommen - und mittendrin die beiden Schülerinnen Rosalie Fischer und Lotta Sommer von der IGS Horhausen.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Ellen Demuth, freute sich, die Schüler in Mainz begrüßen zu dürfen: "Der Girls‘ und Boys‘ Day ist eine wichtige Initiative", so Demuth. Der Aktionstag biete Mädchen und Jungen die Möglichkeit, in die Berufswelt einzutauchen und Berufe kennenzulernen, die entweder eher frauen- oder männerdominiert seien. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende freue sich darüber, dass in ihrem Wahlkreis ein großes Interesse daran bestehe, den Aktionstag in der CDU-Fraktion zu verbringen.

Der Tag startete mit einer Gruppendiskussion zu politischen und gesellschaftlichen Themen, die den Jugendlichen am Herzen liegen. In den Gesprächen mit den Abgeordneten und Referenten der Fraktion konnten die Mädchen und Jungen ihre Fragen rund um das Berufsfeld stellen. Besonders die Themen Bildungssystem, Digitalisierung, Leben auf dem Land und der Krieg in der Ukraine beschäftigten viele.

Eine anschließende Führung im restaurierten Landtag kam besonders gut an. Die gute Stimmung zog sich durch den ganzen Tag und auch die beiden Horhausenerinnen zeigten sich begeistert: "Das ist Politik zum Anfassen, etwas, was man hautnah erlebt", sagten Lotta Sommer und ihre Mitschülerin Rosalie Fischer. "Ganz nach dem diesjährigen Motto 'Es zählt, was du willst' war es uns ein Anliegen, die Stimmen der Jungen und Mädchen zu hören", erklärt Ellen Demuth, die sich bereits auf den Aktionstag im nächsten Jahr freue. Auch Matthias Reuber kann dem Tag nur Positives abgewinnen: "Die beiden Schülerinnen haben es mir leicht gemacht, sie waren von Anfang an mittendrin, und es tut gut, zu sehen, dass unsere Demokratie durch Tage wie den Girls und Boys Day eine Plattform hat, die dieses sehr wertvolle politische System erlebbar macht", so Reuber abschließend.

Auch die SPD-Fraktion lud zum "Girls Day" ein
"Politik braucht mehr Frauen - auf allen Ebenen". Diese klare Botschaft verbindet die Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, mit dem Aktionstag. Auch Susanne Müller, Frauen- und gleichstellungspolitische Sprecherin sowie Michael Simon, jugendpolitischer Sprecher, teilen diese Auffassung.




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Diese Botschaft haben sie den 25 Mädchen und jungen Frauen mitgegeben, die auf Einladung der SPD-Landtagsfraktion die Möglichkeit erhielten, in den Beruf der Politikerin reinzuschnuppern. Auch im Landtag repräsentiert der Frauen-Anteil mit knapp unter einem Drittel bei Weitem nicht den Anteil der Frauen an der Gesellschaft von rund 50 Prozent.

Die heimische Landtagsabgeordnete Bätzing-Lichtenthäler wurde am Girls Day von der 13-jährigen Angelina Lokay vom Kopernikus-Gymnasium Wissen begleitet. Gemeinsam mit den anderen 24 Schülerinnen zwischen 12 und 19 Jahren wurde sie am Morgen von Bätzing-Lichtenthäler, Müller und Simon in der Landtagsfraktion begrüßt, bevor es zum Landtag ging, wo ein Austausch mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer stattfand.

An die folgende Führung durch den Landtag schloss sich ein politisches Rollenspiel an, bevor die Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion Rede und Antwort standen. Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bezahlung und Auseinandersetzen mit politisch Andersdenkenden blitzten bei den vielen interessanten Fragen zum Alltag einer Politikerin immer wieder auf.

Man habe sich sehr gefreut, nach zwei Jahren pandemiebedintgen Ausfalls den Girls Day wieder begehen zu können. "Zum einen, weil der Austausch nicht nur spannend, sondern auch bereichernd ist", so Bätzing-Lichtenthäler. "Vor allem aber, weil er extrem wichtig ist, um den Missstand zu beheben, dass zu wenige Frauen in Kommunal-, Landes- und Bundespolitik aktiv sind." Dabei gehe es um mehr als Repräsentanz – nämlich darum, an demokratischen Entscheidungen mitzuarbeiten und das Zusammenleben aktiv gestalten zu können. "Wenn eine Bevölkerungsgruppe so unterrepräsentiert ist, ist das schlecht für unsere Demokratie", so Fraktionsvorsitzende Bätzing-Lichtenthäler.

Neun Mädchen schnupperten in Betzdorf Polizeiluft
Natürlich konnten die Mädels im Kreis nicht nur die Politikarbeit kennenlernen. Ein weiteres Highlight war die Möglichkeit, bei der Polizeiinspektion Betzdorf Polizeiluft zu schnuppern. Diese Gelegenheit ergriffen neun Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren. Von zwei Polizeibeamtinnen des Wechselschichtdienstes wurde den Mädchen ein Einblick in den abwechslungsreichen und interessanten Polizeiberuf gegeben.

Neben der Vorstellung eines möglichen Arbeitsalltags und den verschiedenen Aufgaben einer Polizeibeamtin der Schutz- sowie der Kriminalpolizei wurde den Mädchen unter anderem durch ein Probesitzen im Streifenwagen und einen Besuch beim Erkennungsdienst die polizeiliche Praxis ein Stück nähergebracht. Ein kleines Wissensquiz, bei dem die Mädchen ihre Merkfähigkeit erfolgreich unter Beweis stellen konnten, rundete den Schnuppertag ab. (PM)


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