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Nachricht vom 09.05.2011 - 15:39 Uhr    

Neu gestalteter Konrad-Adenauer-Platz lädt zum Verweilen ein

Im Rahmen des Stadtfestes in Altenkirchen wurden der neu gestaltete Konrad-Adenauer-Platz und die Parkfläche Postinnenhof offiziell eingeweiht. Bürgermeister Heijo Höfer zeigte sich angetan von der großräumigen Bewegungsfläche für Kinder und Erwachsene, die nun den Bahnhofsbereich weiter verschönert.

Bürgermeister Heijo Höfer fand in seiner Ansprache lobende Worte für den neu gestalteten Konrad-Adenauer-Platz. Fotos: Thorben Burbach

Altenkirchen. Mit dem neu gestalteten Konrad-Adenauer-Platz habe man ein weiteres Stück Aufenthaltsqualität in der Kreisstadt hinzugewonnen, sagte Bürgermeister Heijo Höfer bei der Einweihung am Sonntag. Es sei in der Vergangenheit „ein leerer, unschöner Platz“ gewesen, so habe sich die Sanierung ohne Zweifel gelohnt. Ebenso konnte die angrenzende Parkfläche "Postinnenhof" eingeweiht werden, die aus Mitteln des Konjunkturprogramms II gefördert wurde.

Dr. Josef Peter Mertes, Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), gratulierte der Stadt Altenkirchen für diese Maßnahme. "Das habt ihr gut gemacht", lobte Mertes, der sich von der Stadtentwicklung in Altenkirchen beeindruckt zeigte. Zur Einweihung durfte Höfer zudem die Trommlergruppe "Tambores de Huesca" aus der spanischen Partnerstadt Huesca begrüßen. Die Gäste aus der Region Aragonien sind zum dritten Mal zu Gast in der Kreisstadt. Weiter galt sein Dank den Mitarbeitern von Bauhof und Verwaltung für die geleistete Arbeit. Die Baukosten für die Modernisierung des Konrad-Adenauer-Platzes belaufen sich auf insgesamt 560.000 Euro.

Den Entwurf für die Umgestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes erstellten die beiden Gartenarchitektinnen Carola Schnug-Börgerding und Jutta Seifert. Dabei wurden explizit die Anregungen von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt, die man im Rahmen eines Workshops ermittelte. Wege, Plätze und Wiesen sollen nun einen großzügigen Spiel- und Bewegungsraum für Kinder und Erwachsene bieten. Besonders attraktiv für Kinder erscheint das Klettergerüst, das sich auf einem Fallschutzbelag aus Kautschuk befindet, oder eine Halbkugel aus Edelstahl, die zum Spielen einlädt. Nun sei zu hoffen, dass mit dem Gelände pfleglich umgegangen und kein Müll hinterlassen werde, betonte Höfer.

Seit 20 Jahren befindet sich die Stadt Altenkirchen nun bereits im Stadtsanierungsprogramm. 5 Jahre sind daher noch Zeit, mögliche Fördermittel auszuschöpfen. Zum Abschluss des Stadtsanierungsprogramms soll die Bahnhofsstraße bis zum Bahnübergang Koblenzer Straße saniert werden. Wie Bürgermeister Höfer mitteilte, stehen die Planungen hier aber noch am Anfang. (tb)

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