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Nachricht vom 14.06.2022    

Martin Diedenhofen hält Kontakt zu Hilfskräften in der Ukraine

Auch mehr als zwei Monate nach seiner Reise an die ukrainische Grenze hält Martin Diedenhofen den Kontakt zu den internationalen Hilfskräften vor Ort. Über Instagram tauschte sich der Bundestagsabgeordnete mit Oana Bara vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) über die aktuelle Situation in der Ukraine aus.

Martin Diedenhofen und Daniel Baldy trafen Oana Bara (v.r.n.l.) bereits im März nahe der polnisch-ukrainischen Grenze. (Foto: Christian Spies)

Neuwied/Altenkirchen. „Die Hilfsbereitschaft und Anteilnahme sind nach wie vor unglaublich groß und motivieren uns für unsere Arbeit“, berichtete Bara. Die anfängliche Sachspendenbereitschaft sei im wahrsten Sinne überwältigend gewesen, auch für Transport-, Sortier- und Lagerhauskapazitäten der Hilfsorganisationen. Um den Menschen in der Ukraine zielgerichtet zu helfen, seien daher Geldspenden der bessere Weg, appellierte sie.

„Binnenvertriebene, die ihr Zuhause verlassen mussten und nach wie vor in der Ukraine leben, können wir mit Einkaufgutscheinen und Bargeld am besten unterstützen. Mit dieser würdevollen Hilfe begegnen wir den Menschen auf Augenhöhe und lassen sie selbst entscheiden, was sie kaufen möchten“. Das stärke gleichzeitig auch die ukrainische Wirtschaft, so Bara.

Aktuell begleitet die Mitarbeiterin des DRK Krankentransporte von Verwundeten, Schwerkranken und besonders vulnerablen Personengruppen, wie Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg vom Osten der Ukraine in umliegende Krankenhäuser mit freien Kapazitäten beziehungsweise nach Moldawien. In diesem Zusammenhang dankte sie den vielen freiwilligen Ambulanzdienstleistern und Notfallsanitätern, die dort mit ihren Krankenwagen im Einsatz sind.



Diedenhofen versprach weiterhin alles dafür zu tun, dass das Verständnis in der Bevölkerung und die Bereitschaft, zu helfen, hoch bleiben. „Der Krieg in der Ukraine mit all seinen schlimmen Folgen wird uns auch in Deutschland noch lange begleiten“. Gerade die geflüchteten Kinder und ihre Mütter, die teils traumatisiert seien, benötigten eine bestmögliche Versorgung. Auch der Kreistag diskutierte kürzlich über individuelle Lösungen der Kinderbetreuung vor dem Hintergrund ohnehin voller Kindergärten in den Kommunen, berichtete er. „Hier müssen wir kurzfristig mit niedrigschwelligen, alternativen Betreuungsangeboten helfen“, so der Bundestagsabgeordnete. (PM)


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