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Nachricht vom 22.06.2022    

Kinder der Kita Löwenzahn Katzwinkel erleben Abenteuer in der Grube Bindweide

Von Katharina Behner

Kürzlich besuchten die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Löwenzahn aus Katzwinkel das Besucherbergwerk Grube Bindweide in Steinebach (Sieg). Mit dem alten Bergmannsgruß "Glück Auf" ging es dann hinab in die Stollen. Schon die Fahrt mit der alten Grubenbahn war ein echtes Abenteuer für die Kids. Zu den Grubenpferden gab es viele Fragen.

Neun der 13 Vorschulkinder der Katzwinkeler Kita Löwenzahn besuchten die Grube Bind-weide mit ihren Erzieherinnen Judith Schmidt und Denise Bank (links). Berkwerksführerin Lina (rechts) begeistere die Kleinen mit ihren Berichten rund um die Grube. (Foto: Kita)

Katzwinkel/Steinebach. Ganz schön aufgeregt waren die Vorschulkinder der Katzwinkeler Kindertagesstätte (Kita) Löwenzahn, als es kürzlich hieß: Auf nach Steinebach zur Grube Bindweide!

In Fahrgemeinschaften brachten die Eltern die Kinder direkt zur Grube Bindweide, wo die beiden Erzieherinnen Judith Schmidt und Denise Bank schon auf die aufgeregten Vorschulkinder warteten. Mit einem frohen "Glück auf" wurden die Kinder und ihre Erzieherinnen von den beiden Bergwerksführern Lina und Noah begrüßt. Dann konnte das Abenteuer so richtig beginnen.

Zuerst ging es in die Kleiderkammer. Dort wurden die Kleinen erst einmal mit Schutzhelmen und gelben "Friesennerzen" ausgestattet. Denn von den feuchten Wänden im Berg tropft manchmal das Wasser und die Gänge können eng sein, sodass man sich stoßen könnte.

Spannend und aufregend war allein schon die Fahrt von etwa 800 Metern mit der Grubenbahn hinab in die Tiefe des Berges. Unten angekommen begeisterte die Untertageführung in Stollen und Schächten. Dabei gab es viel zu entdecken, etwa Werkzeuge und andere Materialien, die im Bergbau genutzt werden. Gespannt lauschten die Vorschulkinder den Berichten der Bergwerksführer, die viel zu erzählen hatten.



Aber ganz besonders interessierte die Kinder die Tatsache, dass früher Grubenpferde zum Abtransport des Erzes eingesetzt wurden. Meist blieben die Pferde Zeit ihres Lebens Untertage oder kamen erst als alte Pferde wieder hinauf. Hierzu hatten die Kinder viele Fragen, etwa wie die Pferde und das Futter in die Grube kamen und vieles mehr.

Nach rund einer Stunde im Berg hieß es: Wieder einsteigen in die Grubenbahn. Genauso spannend wie die Einfahrt war auch die Rückfahrt ans Tageslicht. Dort ließen die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen die gewonnenen Eindrücke noch einmal Revue passieren. Alle waren sich einig, dass dieser tolle Ausflug viel zu schnell zu Ende ging und verabschiedeten sich von der Grube Bindweide mit einem fröhlichen "Glück auf". (KathaBe)


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