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Nachricht vom 26.05.2011    

Lehrlinge müssen teamfähig sein

Die DLO Autolackierung in Altenkirchen ist ein vorbildlicher Ausbildungsbetrieb. Das Unternehmen wurde jetzt von der Handwerkskammer Koblenz zum Ausbildungsbetrieb der Woche ausgezeichnet.

Fahrzeuglackierermeister David Bingemer, Lehrling Roman Petri, Lehrling Björn Jan, Lehrling Sandra Hackert und Geschäftsführer Luciano Di Bello (von links) sind ein gutes Team. Foto: HwK Koblenz

Altenkirchen/Koblenz. 9925 Jugendliche im nördlichen Rheinland-Pfalz legen derzeit mit einer Lehre im Handwerk den Grundstein für ihre berufliche Zukunft. Mit ihrer Initiative, regelmäßig Ausbildungsbetriebe vorzustellen, würdigt die Handwerkskammer (HwK) Koblenz das vorbildliche Ausbildungsengagement ihrer 18.845 Mitgliedsbetriebe. Sie sichern mit einer Ausbildung den qualifizierten Nachwuchs für das Handwerk. Aktueller Ausbildungsbetrieb ist die Firma DLO Autolackierung GmbH aus Altenkirchen.
"Von einem Lehrling erwarten wir, dass er teamfähig ist. Mitarbeiter, die sich untereinander gut verstehen, arbeiten auch gut miteinander", ist Luciano Di Bello, Geschäftsführer der DLO Autolackierung in Altenkirchen, überzeugt. Für ihn ist es deshalb selbstverständlich, dass zukünftige Lehrlinge ein längeres Praktikum im Betrieb machen. "Drei Tage machen keinen Sinn, denn es muss mental über drei Lehrjahre passen", betont der 50-jährige Italiener. Fahrzeuglackiererlehrling Björn Jan hat schon während der Schulzeit regelmäßig im Unternehmen reingeschnuppert. Auch Roman Petri, Fahrzeuglackiererlehrling im dritten Lehrjahr, hat seinen Ehrgeiz schon vor Lehrbeginn gezeigt. "Es ist gut, wenn der Ausbildungsberuf für die jungen Leute erste Wahl und keine Notlösung ist", so Fahrzeuglackierermeister David Bingemer.
Neben Pkw- und Lkw-Lackierungen jeglicher Art und Fahrzeugbeschriftungen gehören auch die Unfallinstandsetzung und die Reparatur nach Steinschlägen zum Dienstleistungsangebot des 1991 gegründeten Unternehmens. "Die Lehrlinge erwartet eine bunte Palette vielseitiger Aufgaben. Der Beruf ist im Sinne des Wortes farbig und kontrastreich. Ideen sind ebenso gefragt wie handwerkliches Geschick", sind sich Meister Bingemer und Geschäftsführer Di Bello einig. Die schulischen Leistungen der Lehrlinge müssen auch stimmen. Deshalb sehen sich Bingemer und Di Bello auch die Klassenarbeiten ihrer Schützlinge an. "Wir sprechen sie durch und analysieren Fehler." Di Bellos Tochter, Sandra Hackert, steht kurz vor Abschluss ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau. "Im Anschluss möchte ich bei der Handwerkskammer Koblenz den Ausbildereignungsschein erwerben", sagt die 24-Jährige, die ihrem Vater im Büro tatkräftig zur Seite steht.
"Das Handwerk bietet solide berufliche Perspektiven. Leider ist diese Botschaft noch nicht in den Köpfen aller Eltern und ihrer Kinder angekommen. Die Eltern übernehmen einen wichtigen Teil bei der Berufsfindung ihrer Kinder. Gern können sie auch einmal im Betrieb vorbeischauen", so Di Bello. Mit Aufklebern unterstützt er offensiv die Imagekampagne des Handwerks.
Informationen zur Ausbildung im Handwerk bei der HwK-Ausbildungsberatung, Tel. 0261/ 398-323, Fax -989, aubira@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de/adw.


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