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Nachricht vom 30.05.2011    

Baubeginn für neues Einkaufszentrum in Betzdorf

Die Bäume sind gefällt, die Bagger haben die Asphaltdecke am Siegparkplatz bereits aufgerissen. Mit Hochdruck wird jetzt an den neuen Fachmärkten in Betzdorf und natürlich am dazugehörigen Kreisel gearbeitet. Der offizielle Spatenstich fand am Montagnachmittag statt. Im November sollen hier die Kunden einkaufen können.

Christian und Reinhard Born, Matthias Klein (für die Investoren), Bürgermeister Bernd Brato und Architekt Udo Piske vollzogen den symbolischen Spatenstich für die Großbaustelle. Foto: Helga Wienand

Betzdorf. Zum obligatorischen Spatenstich trafen sich Investoren, Betzdorfs Bürgermeister Bernd Brato und Udo Piske vom Architekturbüro auf dem ehemaligen Siegparkplatz. Hier sind die Bagger und Baumaschinen bereits im Einsatz, denn in sechs Monaten soll der neue Geschäftskomplex inklusive Kreisel fertig sein.
Auf dem Areal entstehen Geschäfte, einmal baut Matthias Klein seinen Elektro-Fachmarkt, die Investorenfamilie Born aus Elsoff/Westerwald baut ihrerseits ein Gebäude, indem Filialisten und ein Gastronomiebetrieb einziehen werden.
Insgesamt werden rund 6000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen, investiert werden für die Gebäude und die Herrichtung des Areals rund 5 Millionen Euro.
Da sind die Kosten für den Kreisel nicht eingerechnet.
Bürgermeister Bernd Brato erinnerte an den leidvollen Weg der vier Jahre bis zum ersten Spatenstich dauerte. „Es hat uns viel Kraft und Energie gekostet“, sagte Brato und begrüßte das Ehepaar Hüsch sowie den Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft, Uwe Pfeifer zum offiziellen Baubeginn. „Wir wollen die Kaufkraft in Betzdorf halten, dazu braucht es laut Einzelhandelskonzept attraktive Märkte“, führte Brato aus. Auch können man den ersten Schritt zur Umsetzung des Masterplans 2020 durchführen, indem das Siegufer erlebbar werden. Er erinnerte an das Projekt „blaue Gärten“ , das im Ausschreibungsverfahren Masterplan 2020 auf Platz 1 kam. Am Ufer der Sieg wird ein Fußweg entstehen.
Architekt Udo Piske erinnerte an die Geschichte um das Aka-City, die 1984 begann, den Bau der Siegpassage 1989, die zur Stadtentwicklung gehörte. „Im Zuge der Finanzkrise drohte das ganze Projekt zu kippen, aber es war keine Utopie, die Projektentwicklung gelang“, freute sich Piske. Für die neue Projektierung habe es eine hohe Akzeptanz bei allen Behörden gegeben.
Mehr als 800 Lkw-Ladungen Bodenaushub müssen entfernt werden, sie werden im Bereich Katzwinkel-Wingendorf zur dortigen Auffüllung des Flugplatzes verwandt. In sechs Monaten sollen beide Bauvorhaben, das neue Einkaufszentrum und der Kreisel fertig sein. „Das ist zu schaffen“, meinte Piske zuversichtlich. Der Ausbau am Siegufer wird allerdings länger dauern. (hw)



Anmerkung der Redaktion:
Thomas Hüsch, Rosenheim, legt Wert auf die Feststellung, dass er nicht den angehängten Kommentar geschrieben hat.


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