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Nachricht vom 07.08.2022    

Wie kann man sich vor Elektrosmog schützen?

Schon 1996 wies das BfS (Bundesamt für Strahlenschutz) darauf hin, dass „die Dauerbelastung durch elektromagnetische Felder herabgesetzt werden muss, wenn dies gesellschaftlich und wirtschaftlich tragbar ist”. Damit sollte die Bevölkerung vor den Auswirkungen des Elektrosmogs geschützt und das im Grundgesetz festgelegte Recht auf körperliche Unversehrtheit gestärkt werden.

Foto Quelle: pixabay.com / 652234

Geschehen ist bislang wenig. Im Gegenteil, immer mehr Geräte, die schädliche Strahlungen verursachen, kommen auf den Markt. Mobilfunk ist in und die neue 5G-Technik wird zwar die Kommunikation verbessern. Allerdings vervielfacht sich damit auch das Gefahrenpotenzial.

Daher suchen um ihre Gesundheit besorgte Mitbürger nach Möglichkeiten, sich vor schädlichem Elektrosmog zu schützen.

Was ist Elektrosmog?
Elektrosmog beschreibt die Umweltbelastung, welche durch technisch erzeugte Wellen sowie elektromagnetische Felder und Strahlung (EMF, EMS) entsteht. Diese Felder verändern die natürlichen Strahlungsverhältnisse, die auf dem Planeten vorherrschen. Elektrosmog kann physikalisch nachgewiesen werden, die Menschen können ihm in der heutigen Zeit kaum noch ausweichen.

Rund 1.000 wissenschaftliche Studien weltweit weisen darauf hin, dass Elektrosmog mittel- bis langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Die Gefahr geht dabei vor allem davon aus, dass Elektrosmog, im Gegensatz zu herkömmlicher Luftverschmutzung, weder zu sehen noch zu riechen noch zu schmecken ist. Die Menschen nehmen ihn nicht wahr und sind sich deshalb der Gefahren nicht bewusst. Daher empfehlen die Experten Verbrauchern, Schutzmaßnahmen in Eigenregie vorzunehmen.

Quellen elektromagnetischer Strahlenbelastung
Elektrosmog entsteht überall dort, wo elektrische und magnetische Wellen produziert werden. Die Quellen sind vielfältiger Natur, im Folgenden werden die wichtigsten davon gelistet:

• Kabel im hauseigenen Stromnetz
• Elektrogeräte wie Computer, TV oder Wasserkocher, auch im Stand-by-Betrieb
• Steckdosen und Schalter
• Hochspannungsleitungen
• WLAN
• Bluetooth
• Sendemasten für Mobilfunk
• Satelliten
• Smartphones und kabellose Telefone
• Rundfunk
• Radarüberwachungen
• Funk
• Mikrowelle
• Babyphone

Welche Auswirkungen hat Elektrosmog auf den Menschen?
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Elektrosmog. Bei elektrosensiblen Mitbürgern treten in der Regel Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Allergien auf. Immer wieder kommt es zu störenden Ohrgeräuschen und Tinnitus. Smartphone- und WLAN-Strahlungen können ebenso oxidativen Zellstress auslösen wie eine andauernde Überforderung im Beruf oder im Privatleben, Rauchen, Alkohol und übermäßiger Konsum von Zucker.

Maßnahmen zum Schutz vor Elektrosmog
Die Gefahr von Elektrosmog besteht längst nicht mehr nur in den städtischen Ballungsgebieten, auch in ländlichen Regionen steigt die Gefahr ständig an. Wer sich ihr entziehen will, dem stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Vorbeugende Maßnahmen
Elektrosmog kann merklich und ohne Kostenaufwand reduziert werden, wenn wir unse Verhalten ändern. Beispielsweise sollte bei allen Geräten, die nicht in Gebrauch sind, der Stand-by-Modus vermieden werden. Kabelgebundener Internetzugang, zumindest in den eigenen vier Wänden, ist einem WLAN-Anschluss vorzuziehen. Telefonieren wird mit einem kabelgebundenen Headset sicherer.

Abschirmprodukte
Die elektromagnetische Strahlung nimmt mit der Entfernung überproportional ab. Es ist daher empfehlenswert, zumindest in Schlaf- und Kinderzimmer, so wenig wie möglich Smartphone, WLAN und Bluetooth zu nutzen. Wer darauf nicht verzichten kann oder möchte, der kann zu diversen Abschirmprodukten greifen und bauliche Maßnahmen in Erwägung ziehen. Beim Abschirmen elektromagnetischer Strahlung oder elektromagnetischer Felder wird quasi ein Schutzschirm aufgebaut. Manche Menschen setzen auf Abschirmkleidung. Die Unterwäsche, Blusen und Hemden sind unauffällig und mit Silberfäden durchzogen, die Elektrosmog abhalten.

Im und am Haus kommen Abschirmfarbe und Abschirmverputz für die Wände sowie spezielle Textilien für die Fenster zum Einsatz. Dadurch wird die Strahlung, die von außen kommt, abgeschirmt und dringt nicht nach innen. Das bedeutet aber auch, drinnen keinen Empfang mehr zu haben. Kein Mobilfunk, kein WLAN, kein Bluetooth usw. Damit werden Handys, Laptops, Tablets und alle anderen digitalen Geräte zum Senden und Empfangen von Dateien im Prinzip unbrauchbar. Außerdem entstehen im Innenbereich weiterhin elektromagnetische Felder (EMF), z. B. von Stromleitungen. Elektrosmog ist drinnen also weiterhin vorhanden. Wer sich also mithilfe der Abschirmung komplett vor Elektrosmog schützen will, muss vollständig auf Technik verzichten.

Doch heute schafft es wohl niemand mehr, vollständig auf digitale Geräte zu verzichten. Ohne Notebook und Smartphone sind die meisten geschäftlichen und privaten Alltagsaufgaben nicht mehr zu bewältigen. Präventive Maßnahmen können zwar einen Teil der Strahlung eliminieren. Der Rest trifft aber auf den ungeschützten Körper, mit unabsehbaren Folgen.

Seit einiger Zeit schon ist die sogenannte memon Technologie auf dem Markt. Dabei wird auf die verursachenden kabellosen Geräte wie das Smartphone eine Art Platine aufgebracht. Diese baut ein natürliches Wirkfeld auf, welches die Wellen nicht abschirmt, sondern neutralisiert und so die schädliche Wirkung vom Organismus fernhält. Zudem können Steckdosen und Schaltschränke bestückt sowie Autoinnenräume wirkungsvoll neutralisiert werden.

Mehr Informationen erhalten Sie hier: https://www.memon.eu/

Bauliche Maßnahmen
Wer einen Neubau plant, sollte auf NYM-Kabel zurückgreifen. Diese besitzen eine spezielle Ummantelung. In Bestandsbauten kommen sogenannte Netzabkoppler zum Einsatz. Auch spezielle Steckdosenleisten vermindern die von Elektrosmog ausgehende Strahlung.
In Mietwohnungen eignen sich Tapeten, die mit einer Kupfer-Nickel-Beschichtung versehen sind. Im Wohneigentum empfiehlt es sich, ein feinmaschiges Edelstahlgewebe unterm Dach, unterm Fußboden und in den Wänden unter Putz zu verlegen. (prm)

Agentur Artikel



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