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Pressemitteilung vom 11.08.2022    

Die Bürgerinitiative gegen B8 Ortsumgehungen begrüßte Christian Chahem in Weyerbusch

Bei einem Ortstermin mit FDP-Politiker Christian Chahem und vielen weiteren Politikern sowie der Bürgerinitiative gegen B8 Ortsumgehungen konnten konstruktive Gespräche geführt werden. Alle Beteiligten zeigten sich offen, neue Ideen zu entwickeln, um mögliche bessere Lösungen der Problematik zu finden.

Personen von links: Guido Barth (Ortsvorsteher Hilkhausen), Friedel Hoben (FDP), Christian Chahem (Kreisvorsitzender FDP), Dr. Hans-Joachim Roos (BI), Dr. Gunnar Lindner (BI), Eckhard Osten-Sacken (BI), Fred Jüngerich (Bürgermeister VG), Dr. Johannes Noll (FDP), Mario Orfgen (BI) (Foto: BI)

Weyerbusch/ Werkhausen. Kürzlich freute sich die Bürgerinitiative gegen B8 Ortsumgehungen (BI), Christian Chahem, den Vorsitzenden der FDP im Kreis Altenkirchen, in Weyerbusch begrüßen zu können. Dieser hatte die Einladung zu einem gemeinsamen Ortstermin ohne Zögern angenommen und brachte Dr. Johannes Noll, Fraktionssprecher der FDP und Leiter des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Westerwald-Osteifel, sowie Friedel Hoben, FDP, aus Weyerbusch mit. Auf Einladung der BI nahm auch Fred Jüngerich als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld an dem Termin teil.

An markanten Punkten der geplanten Süd- und Nordvariante der Ortsumgehung in Weyerbusch verdeutlichten Mitglieder der BI die Ausmaße der gegebenenfalls vorgesehenen Eingriffe in die Landschaft sowie die Auswirkungen in der Region. Unter dem Eindruck der Berichterstattung zur Flutkatastrophe im Ahrtal und der aktuellen Entwicklung eines Hochwasser- und Sturzfluten-Vorsorgekonzeptes der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld wurde bei sonnigem und sehr trockenem Wetter zunächst über die Themen des regionalen Wasserhaushalts und des Umgangs mit Auswirkungen weiterer Flächenversiegelung gesprochen.

Chahem betonte die Relevanz der B8 und einer guten Erreichbarkeit des Köln-Bonner Wirtschaftsraumes für die Menschen in der Verbandsgemeinde. Er sagte: “Es muss etwas geschehen – die Menschen müssen schneller auf die Autobahn kommen.“ In diesem Punkt zeigten sich auch bei der anschließenden Gesprächsrunde im Dorftreff Werkhausen keine großen Divergenzen zwischen den Teilnehmern. Die BI konnte mit verschiedenen Ideen zur Ertüchtigung der vorhandenen Trasse aufwarten, welche aller Voraussicht nach mehr Zeitersparnis als gegebenenfalls die zwei, drei Minuten infolge der geplanten Ortsumgehungen, sehr viel weniger Flächenversiegelung und zudem nur einen Bruchteil des finanziellen Aufwandes bedeuten würden.




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Der FDP-Kreisvorsitzende resümierte, dass in Anbetracht der erheblichen ökonomischen und technischen Aufwände die Ortsumgehungen vermutlich keine vernünftige Kosten-Nutzen-Relation darstellten und auch über Alternativen nachgedacht werden sollte. Er versprach, mit der BI in Kontakt zu bleiben und bei guter Gelegenheit das Thema auch mit Daniela Schmitt (FDP), Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Mainz, und mit Dr. Volker Wissing (FDP), Minister für Digitales und Verkehr in Berlin, zu erörtern, sowie nach Möglichkeit auch mit diesen Politikern einen Ortstermin zu suchen.

Fred Jüngerichs Anregung, Alternativvorschläge der BI zu den Ortsumgehungen zeitnah mit der Verbandsgemeindeverwaltung und den regionalen Politikern weiter auszuarbeiten und abzustimmen, wurde von allen Teilnehmern ausdrücklich begrüßt. Jüngerich hob die sachliche und konstruktive Kompetenz der BI lobend hervor und bemerkte abschließend: “Es ist wichtig, dass ein gutes Konzept für die Menschen und Wirtschaft in der Region entsteht. Die Zugehörigkeit zu politischen Parteien oder der Wunsch, sich durchzusetzen, dürfen dem nicht im Wege stehen.“ Solch ein gemeinsamer Vorschlag wird nun zeitnah formuliert und dann zügig nach Mainz und Berlin übermittelt werden. (PM)


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