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Nachricht vom 17.10.2007    

Gaudi pur beim Dämmerschoppen

Hoch her ging´s beim Werkhausener Dämmerschoppen im Dorftreff mit bayerischen Wettkämpfen und Kostümen. Und natürlich sehr viel Spaß - pardon: Gaudi.

Sägen in Werkhausen

Werkhausen. Sportlicher Wettstreit und gelungene Trachten-Kostümierung waren beim diesjährigen Dämmerschoppen im Werkhausener Dorftreff gefragt. Einen Dämmerschoppen auf echt bayerische Art, mit bayrischen Wettkämpfen, wie Baumstammsägen und Maßstämmen, und bayrischen Kostümen, wie Lederhose und Dirndl, erlebten die Werkhausener und ihre Freunde aus den benachbarten Ortschaften. Moderator Otmar Orfgen wusste in seiner gewohnt lockeren Art die Stimmung immer auf dem Höhepunkt zu halten. So sah sich der Ortsbürgermeister von Hasselbach, Hans-Jürgen Staats, plötzlich im Rampenlicht des Geschehend und musste den Wettkampf im Maßkrugstämmen eröffnen. Die Zeit konnte da nicht großartig mit der Konkurrenz mithalten, aber der lockere Stil des Ortschefs beeindruckte doch. Fünf Minuten und 40 Sekunden hielt Wolfgang Schmidt den mit einem Liter Wasser gefüllten Bierkrug oben, bevor auch in die Kraft verließ. Bei den Frauen gewann diesen Wettbewerb Bronja Szymzak. Hasselbachs Ortsbürgermeister musste sich zwar im Kraftsport geschlagen geben, im Augenmaß und Taxieren hingegen zeigte er seine Qualitäten. Ein Tablett mit verschiedenen Käsestücken wurde gezeigt und von den Anwesenden sollte das richtige Gewicht erraten werden. Zu erraten waren 1024 Gramm. Peter Kühlem hatte sich mit 1031 Gramm sehr dicht herangearbeitet. Staats tippte schließlich auf 1030 Gramm und kam damit dem tatsächlichen Wert am nächsten. Manfred Müller hatte mit vier Minuten und 36 Sekunden beim Bierkrugstämmen eine gute Zeit vorgelegt, musste sich aber dann besseren Zeiten geschlagen geben. Er und Peter Kühlem sahen sich somit in zwei Disziplinen als Verlierer. Im Baumstammsägen drehten sie gemeinsam den Spieß um. Die Teilnehmer sollten eine Holzscheibe vom Stamm sägen, die 598 Gramm wog. 22 Gramm hatte das Sägeteam Kühlem/Müller zuviel auf ihrer Holzscheibe, aber es reichte zum Sieg.
Viele Frauen waren in ihren Dirndlkleidern erschienen und boten ein schönes Trachtenbild und einige Männer hatten wahrhaftig die Hosen an - die Lederhosen. Doch den Sieg trug eine junge Frau davon. Ursula Jung hatte sich als Mann gekleidet und ihr weibliches Gesicht hinter einem Vollbart versteckt. Die Jury, alle Anwesenden, waren einstimmig der Meinung, dass das das schönste Kostüm des Abends war.
Jung und Alt durften sich ohne Wettkampfdruck schließlich auch noch am Nagelklotz versuchen. Allerdings hatte hier der recht kleine Hammer keine Schlagfläche sondern eine keilförmige Spitze. Da kam so mancher Schlag gar nicht in die Nähe des Nagelkopfes. Spaß hatten beim Werkhausener Dämmerschoppen aber alle Teilnehmer. (wwa)
xxx
Karin Müller und Stefanie Hellmig sägten um den Titel, der spätere Sieger Manfred Müller und Dagmar Hassel beobachteten die Szene und hielten den Sägebock fest. Fotos: Wachow



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